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Hans Ledwinkas erster Wagen fürs Volk

Von Josef Achleitner,  18. September 2023 04:30 Uhr
Der Tatra 11 (li.), vorgestellt 1923, war mit seinem leichten Gewicht, seiner einfachen, aber robusten Konstruktion und seinem leistbaren Preis eine Sensation. Der Prototyp Tatra V 570 (re.), gebaut nach einem ähnlichen Konzept, aber mit Heckmotor und annähernd Stromlinienform, sah dem späteren Volkswagen von Ferdinand Porsche sehr ähnlich. Porsche gab zu, Ledwinka über die Schulter geschaut zu haben. Dieser sagte, alle Konstrukteure hätten die Arbeit der anderen studiert.

Vor 100 Jahren präsentierte der geniale österreichische Konstrukteur den leichten, robusten und günstigen Kleinwagen Tatra 11.

Er zählt neben Siegfried Marcus und Ferdinand Porsche zu den großen österreichischen Autopionieren, und er prägte die Zeit, in der statt Motorkutschen alltagstaugliche Fahrzeuge gebaut wurden. Hans Ledwinka, 1878 in Klosterneuburg geboren, ist vor allem als federführender Konstrukteur des noch heute utopisch wirkenden, im Windkanal getesteten, stromlinienförmigen Tatra 77 (später 87 und 97) bekannt, den beziehungsweise dessen Nachfolgemodelle man noch bis zum Ende der kommunistischen Ära