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Landsleute

Sie setzte viele Impulse für eine Minderheit

Von René Laglstorfer  23. Juni 2020 00:04 Uhr

Ulrike Eichmeyer-Schmid

Ulrike Eichmeyer-Schmid leitet das Evangelische Museum Oberösterreich

Die Vorfreude auf die Wiedereröffnung des Evangelischen Museums OÖ in Rutzenmoos (Bez. Vöcklabruck) am 2. Juli ist unter den 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern riesig. Ein Wehrmutstropfen bleibt aber auch nach der fast viermonatigen Corona-Sperre: „Wegen des Mindestabstands in den kleinen Räumen der früheren Volksschule Rutzenmoos können wir leider keine Gruppenführungen anbieten“, sagt Ulrike Eichmeyer-Schmid. Die 76-Jährige ist die Leiterin und Mitbegründerin des Evangelischen Museums OÖ, das ihr im Vorjahr verstorbener Mann Hansjörg Eichmeyer initiiert hatte, der bis 2005 Superintendent in Oberösterreich war. „Er fehlt mir sehr und war mein wichtigster Gesprächspartner“, sagt Eichmeyer-Schmid.

Heuer hätte eigentlich der 20. Geburtstag des Museums mit einem Festabend und umfangreichem Kulturprogramm gefeiert werden sollen. Aufgrund der mehr als 250 geladenen Festgäste musste die Jubiläumsfeier aber Corona-bedingt auf nächstes Jahr verschoben werden. „Wir hoffen, dass wir am 17. April 2021 den Festabend nachholen können“, sagt Eichmeyer-Schmid. Geboren wurde sie 1943 in Wien, aufgewachsen ist sie in Bad Hall. Nach der Matura an der Körnerschule Linz absolvierte Eichmeyer-Schmid die Bankprüfung und arbeitete im Auslands- und Dokumentengeschäft der Sparkasse. 2001 heiratete sie ihren zweiten Mann, aus erster Ehe hat sie zwei Kinder und sechs Enkelkinder. Zeit ihres Lebens hat sich Eichmeyer-Schmid in der ev. Kirche engagiert, unter anderem bei der Renovierung der Martin-Luther-Kirche in Linz sowie als Vorstandsmitglied des Diakoniewerks Gallneukirchen und des Ev. Bildungswerkes OÖ. Bis heute arbeitet die Pensionistin im Vorstand des Bonhoeffer-Studentenheims Linz und im Ev. Museum OÖ in Rutzenmoos. Neben der Sonderausstellung „Evangelisches Europa“ kann dort ab 2. Juli auch eine Fotodokumentation zum Gräberfund in Litzlberg bestaunt werden.

Nach der 20-Jahre-Feier 2021 will die 76-Jährige die Leitung des Museums in jüngere Hände übergeben.

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René Laglstorfer

Redakteur Land und Leute

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