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Landsleute

Er macht Aussee zur Mördergrube

Von Herbert Schorn  09. April 2020 00:04 Uhr

Herbert Dutzler führte mit seinem Krimi im März die Taschenbuch-Charts an

Mord auf der Alm in Altaussee! Noch dazu ist das Opfer ein Musiker der beliebten Schlagerband „Kainischer Hasenjäger“. Auch im achten Band von Herbert Dutzlers Krimireihe „Letzter Jodler“, der Ende Februar im Haymon-Verlag erschien, hat der tollpatschige, aber gutmütige Polizist Franz Gasperlmaier alle Hände voll zu tun, um die Bluttat aufzuklären.

Erneut hat der Autor aus Schwanenstadt mit seinem Krimi einen Volltreffer gelandet: Laut der gestern veröffentlichten Bestsellerliste des Buchhandels-Hauptverbandes war „Letzter Jodler“ im März das meistverkaufte Belletristik-Taschenbuch im ganzen Land. Und dabei ließ Dutzler so prominente Namen wie Sebastian Fitzek („Der Insasse“) und Hera Lind („Vergib uns unsere Schuld“) hinter sich. Auf Platz zwei liegt eine Autorin aus dem Bezirk Vöcklabruck: Beate Maxian mit „Der Tote im Fiaker“. Beide führen auch die E-Book-Charts an.

Herbert Dutzler, der im Hauptberuf Professor für Deutsch und Englisch am Gymnasium in Vöcklabruck ist, hat spät mit dem Krimischreiben begonnen. Das erste Buch erschien im Februar 2011, da war Dutzler bereits 52 Jahre alt. „Ich habe schon als Kind gerne geschrieben“, sagt der leidenschaftliche Koch. „Aber erst als unsere beiden Söhne Daniel und Julian größer waren, hatte ich wieder Zeit, um mich dem Schreiben zu widmen.“

Der erste Krimi „Der letzte Kirtag“ war vorerst kein Selbstläufer: Es brauchte Monate, bis die erste Auflage von 3000 Stück weg war. Mittlerweile fand das Buch 50.000 Leser, alle elf Bücher Dutzlers wurden 350.000 Mal verkauft.

Und was lieben die Leser an seinen Büchern? Das weiß auch Dutzler nicht so genau: „Viel liegt wohl an der Hauptfigur Franz Gasperlmaier, mit dem sich die Leser identifizieren können.“ Ein Leben ohne Schreiben kann sich der Herr Professor nun nicht mehr vorstellen: „Das Schreiben ist zur Gewohnheit und zur Sucht geworden“, sagt er. „Ich fühle mich unwohl, wenn ich nicht jeden Tag an meinen Texten arbeiten kann.“ Und der nächste Krimi? Ist schon in Arbeit.

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Herbert Schorn

Redakteur Kultur und Leben

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