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Kultur

Ein Plädoyer für das Handgeschriebene

Von Roswitha Fitzinger  22. Januar 2022 00:04 Uhr

Termine, Glückwünsche, Formulare, Notizen – kein Tag, an dem wir nicht schreiben. Meist jedoch bedienen wir eine Tastatur, statt zu einem Stift zu greifen. Verlernen wir die Handschrift, wird sie gar verschwinden? Zum morgigen Tag der Handschrift ein Plädoyer für das Handgeschriebene.

  • Lesedauer etwa 4 Min
John Hancocks Unterschrift war nicht zu übersehen. 13 Zentimeter hoch waren die Buchstaben, mit denen der Präsident des Kontinentalkongresses am 4. Juli 1776 als Erster die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnete. „Please, put your John Hancock here“, heißt seither ein amerikanisches Sprichwort, das meint: „Bitte hier unterschreiben.“ Gut 200 Jahre nach dem historischen Ereignis erklärte die amerikanische „Writing Instrument Association“