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WIR SIND ZEITUNG
Texte 2022
Wir sind Zeitung 2021

Wir sind Zeitung, Teil 7

Der infizierte Alltag: Was wir jetzt brauchen.

Folgender Beitrag wurde eingereicht von:

Name: Maria Heiligenbrunner
Alter: 16
Schule: Europagymnasium Baumgartenberg
Klasse: 6b

Diese Aktionen verhindern natürlich zu genau null Prozent, dass weiblich gelesene Personen körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren. 

Während die Augen der Welt mit Spannung darauf blickten, wann und von wem ein Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt werden würde, mangelte es dieser Leidenschaft in anderen internationalen Bereichen. Die Gesetze, die der sexuellen Aufklärung von Schüler*innen in Polen dienen, wurden soweit verschärft, dass Verhütungsmittel oder gar Abtreibung verschwiegen oder, im Extremfall, verboten wurden. Grob gesagt heißt das: Ein gesunder Zugang zur Sexualität, der vom Bildungssystem bereitet werden kann, wird Jugendlichen in ganz Polen verwehrt. 

Abgesehen davon, dass eine schwangere Person, die das Kind nicht austragen möchte, in den meisten Fällen auf die eine oder andere Weise einen Weg finden wird, die Schwangerschaft abzubrechen. Die Problematik besteht hierbei allerdings darin, dass die illegalen Methoden zu einem Großteil ein weitaus größeres Risiko für die Gesundheit darstellen. 

Zusammengefasst: Die Pandemie zwang uns nicht nur alle zu Hause zu bleiben, sie war auch in vielerlei Hinsicht ein Gewinn für das Patriarchat. Mit der Impfung und sinkenden Infektionszahlen können wir nur hoffen, dass der Trend zugunsten der patriarchalischen Ordnung abebbt und sich mehr zugunsten Gleichberechtigung aller entwickeln wird. 

Feminismus und Pandemie Teil 2

Name: Maria Heiligenbrunner
Alter: 16
Schule: Europagymnasium Baumgartenberg
Klasse: 6b

Diese Aktionen verhindern natürlich zu genau null Prozent, dass weiblich gelesene Personen körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren. 

Während die Augen der Welt mit Spannung darauf blickten, wann und von wem ein Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt werden würde, mangelte es dieser Leidenschaft in anderen internationalen Bereichen. Die Gesetze, die der sexuellen Aufklärung von Schüler*innen in Polen dienen, wurden soweit verschärft, dass Verhütungsmittel oder gar Abtreibung verschwiegen oder, im Extremfall, verboten wurden. Grob gesagt heißt das: Ein gesunder Zugang zur Sexualität, der vom Bildungssystem bereitet werden kann, wird Jugendlichen in ganz Polen verwehrt. 

Abgesehen davon, dass eine schwangere Person, die das Kind nicht austragen möchte, in den meisten Fällen auf die eine oder andere Weise einen Weg finden wird, die Schwangerschaft abzubrechen. Die Problematik besteht hierbei allerdings darin, dass die illegalen Methoden zu einem Großteil ein weitaus größeres Risiko für die Gesundheit darstellen. 

Zusammengefasst: Die Pandemie zwang uns nicht nur alle zu Hause zu bleiben, sie war auch in vielerlei Hinsicht ein Gewinn für das Patriarchat. Mit der Impfung und sinkenden Infektionszahlen können wir nur hoffen, dass der Trend zugunsten der patriarchalischen Ordnung abebbt und sich mehr zugunsten Gleichberechtigung aller entwickeln wird. 

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