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WIR SIND ZEITUNG
Texte 2022
Wir sind Zeitung 2021

Wir sind Zeitung, Teil 7

Der infizierte Alltag: Was wir jetzt brauchen.

Folgender Beitrag wurde eingereicht von:

Name: Konrad Dultinger
Alter: 16
Schule: Europagymnasium Baumgartenberg
Klasse: 6b

Ich schreibe den heutigen Blogeintrag, da ich in letzter Zeit sehr oft von Verwandten, Freunden und sogar meinen Eltern auf meine psychische Gesundheit und mein allgemeines Wohlbefinden, während der Pandemie, angesprochen worden bin. 

 

Zu aller Erst muss ich noch dazu sagen, dass die Frage die mir meine Mitmenschen gestellt haben, gerechtfertigt war und ich diese sogar für sehr wichtig empfunden habe, doch was sollte ich auf so eine Frage antworten? 

Um ganz ehrlich zu sein, war ich, als mich meine Mutter das erste Mal darauf angesprochen hat, sehr überrascht und habe aus Instinkt geantwortet, dass es mir gut geht und dass mit mir alles ok ist. Doch warum habe ich das getan? Ich persönlich denke, dass ich meinen Zorn, meine Trauer, meine Einsamkeit, meinen Liebeskummer und meine Unsicherheiten in mir vergraben habe, da ich Angst hatte, wie meine Mitmenschen von mir denken und darauf reagieren könnten. Außerdem will ich meine Eltern und alle anderen nicht mit meinen Problemen belasten.

Doch leider merkte ich am Anfang der Pandemie, wie sich in mir mit voranschreitender Zeit immer mehr negative Emotionen aufstauten, und dies meinem Verhalten, meinen Mitmenschen und meiner psychischen Belastbarkeit, zunehmend schadete. 

Die Psyche eines 16-Jährigen in Coronazeiten Teil 1

Name: Konrad Dultinger
Alter: 16
Schule: Europagymnasium Baumgartenberg
Klasse: 6b

Ich schreibe den heutigen Blogeintrag, da ich in letzter Zeit sehr oft von Verwandten, Freunden und sogar meinen Eltern auf meine psychische Gesundheit und mein allgemeines Wohlbefinden, während der Pandemie, angesprochen worden bin. 

 

Zu aller Erst muss ich noch dazu sagen, dass die Frage die mir meine Mitmenschen gestellt haben, gerechtfertigt war und ich diese sogar für sehr wichtig empfunden habe, doch was sollte ich auf so eine Frage antworten? 

Um ganz ehrlich zu sein, war ich, als mich meine Mutter das erste Mal darauf angesprochen hat, sehr überrascht und habe aus Instinkt geantwortet, dass es mir gut geht und dass mit mir alles ok ist. Doch warum habe ich das getan? Ich persönlich denke, dass ich meinen Zorn, meine Trauer, meine Einsamkeit, meinen Liebeskummer und meine Unsicherheiten in mir vergraben habe, da ich Angst hatte, wie meine Mitmenschen von mir denken und darauf reagieren könnten. Außerdem will ich meine Eltern und alle anderen nicht mit meinen Problemen belasten.

Doch leider merkte ich am Anfang der Pandemie, wie sich in mir mit voranschreitender Zeit immer mehr negative Emotionen aufstauten, und dies meinem Verhalten, meinen Mitmenschen und meiner psychischen Belastbarkeit, zunehmend schadete. 

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