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Zinssenkung ab Herbst 2024? Experten wagen Prognose

Von nachrichten.at/apa, 28. September 2023, 13:10 Uhr
GERMANY-EU-ECB-BANKING-FINANCE-INFLATION
Die EZB in Frankfurt am Main Bild: ANDRE PAIN (AFP)

FRANKFURT. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nach Einschätzung der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute den Zinsgipfel erreicht.

"Die Institute gehen davon aus, dass die Leitzinsen aufgrund nur langsam sinkender Kerninflationsraten bis zum Sommer 2024 unverändert bleiben", heißt es am Donnerstag im Herbstgutachten der Ökonomen für die deutsche Bundesregierung.

Da sich ab Herbst 2024 die allgemeine Inflation wohl wieder spürbar und nachhaltig auf den EZB-Zielwert von zwei Prozent zubewege, "werden die Leitzinsen dann voraussichtlich wieder gesenkt". Der Hauptrefinanzierungssatz von aktuell 4,5 Prozent dürfte Ende 2025 bei drei Prozent liegen.

Geldpolitik soll nicht mehr straffer werden

Die EZB hat seit Sommer 2022 im Kampf gegen die Inflation die Zinsen zehn Mal in Folge angehoben - zuletzt Mitte September. Der am Finanzmarkt maßgebliche Einlagensatz, den Geldhäuser für das Parken überschüssiger Gelder von der Notenbank erhalten, stieg damit von 3,75 auf 4,00 Prozent. Das ist das höchste Niveau seit dem Start der Währungsunion 1999. Mit dem Zinserhöhungskurs will die EZB unter anderem den Kreditfluss und damit auch die Wirtschaft bremsen, sodass der Preisauftrieb im Euroraum abnimmt. Nach der jüngsten Zinserhöhung spekulieren auch die Finanzmärkte darauf, dass das Ende der Fahnenstange erreicht sein könnte. Mittelfristig peilt die Notenbank eine Inflation von zwei Prozent an. Davon ist sie momentan aber immer noch weit entfernt: Im August lag die Jahresteuerung im Euro-Raum bei 5,2 Prozent.

Die Institutsfachleute rechnen damit, dass die Geldpolitik der EZB bis 2025 insgesamt nicht mehr straffer wird. "Die bereits ergriffenen Maßnahmen dürften aber erst in den kommenden Quartalen ihre volle realwirtschaftliche Wirkung entfalten und dämpfend auf die Konjunktur wirken." Die Wirtschaft der Eurozone dürfte laut Herbstgutachten 2023 um 0,5 Prozent wachsen, im nächsten Jahr um 1,1 Prozent und 2025 um weitere 1,6 Prozent zulegen. Die Inflation im Währungsraum dürfte von 5,6 Prozent im Jahresschnitt 2023 auf 2,6 Prozent im kommenden Jahr sinken. Die Jahresteuerung wird demnach 2025 dann mit 2,1 Prozent fast die Zielmarke der EZB erreichen.

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13  Kommentare
13  Kommentare
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observer (22.371 Kommentare)
am 29.09.2023 12:54

Solche Prognosen sind wie Schall und Rauch (ohne Bezug auf den Gesundheitsminister). Sie sind oft falsch und deswegen nutzlos, wenn sie über näheren Zeitraum hinausgehen. Aber sie werden oft für politische Zwecke missbraucht.

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lask1987 (549 Kommentare)
am 28.09.2023 16:07

Alles nur Gerede.... kenne einen Insider von einer großen Bank....

Zinssenkungen kommen sicher früher, nur zwingen sie den Leuten jetzt noch teure Fixzinsverträge an.....

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.467 Kommentare)
am 28.09.2023 16:14

Teure Zinsen ... nur für Kreditnehmer.

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lask1987 (549 Kommentare)
am 28.09.2023 19:21

Wie soll man sonst was bauen?

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supercat (5.637 Kommentare)
am 28.09.2023 21:00

wie wäre es mit Ansparen

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2good4U (18.352 Kommentare)
am 29.09.2023 10:28

Der war gut.
Leider ist es selbst für einen Gutverdiener praktisch unmöglich sich die Kosten für ein Haus anzusparen.
Denn irgendwann kommt man in den Bereich wo der Kaufkraftverlust des angesparten Geldes höher wird als die Sparquote.

Wenn ich z.B. bereits 300K angespart habe, und das Bauen aber um 10% im Jahr teurer wird verliere ich 30K pro Jahr. Das muss ich erst mal pro Jahr ansparen können.

Freilich kann ich das Geld inzwischen anlegen, aber die Inflation kann man derzeit nicht ausgleichen damit.

Ein ordentliches Eigenkapital sollte aber selbstverständlich sein wenn man bauen möchte.

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dachbodenhexe (5.759 Kommentare)
am 29.09.2023 12:57

@2GOOD4U wer sich als ersten Schritt eine preisgünstige Eigentumswohnung erwirbt, der kann sie als Eigenkapital beim Kauf eines Hauses verwenden.

Schritt für Schritt so geht der Kapitalaufbau wer meint er müsse alles sofort haben wird wohl noch einiges zu lernen haben.

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lask1987 (549 Kommentare)
am 29.09.2023 14:13

Du Schlaumeier....

Und wo findet man heutzutage noch was günstiges???

Wir leben nicht vor der EURO Zeit......

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2good4U (18.352 Kommentare)
am 29.09.2023 15:39

Genau so habe ich es gemacht.
Nur hatte ich das Glück dass mich mein (gebrauchtes) Haus damals inkl. aller Nebenkosten nur 260K gekostet hat.

Heute muss man für was vergleichbares min. 150K mehr hinlegen.

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kapa (405 Kommentare)
am 28.09.2023 14:31

NOCH 1 Jahr?? Na bis dahin wird es noch einige Viele zerbröstelt haben....

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2good4U (18.352 Kommentare)
am 29.09.2023 10:29

Und die Zinssenkung wird langsam und in kleinen Schritten passieren.

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Melinac (3.186 Kommentare)
am 28.09.2023 13:37

Müssen was tun, sonst bricht die Wirtschaft noch massiver ein! Wenn die Kaufkraft so zurück geht wie jetzt, kann es nur mehr Richtung Rezession gehen!

10 mal die Leitzinsen erhöhen!!🫣 Obwohl die Banken riesen Gewinne in dieser jetzigen Zeit machten!!!

Die Geldhaie regieren die WELT! P......🤮

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meisteral (12.252 Kommentare)
am 28.09.2023 21:40

Von einem haben sie wirklich viel: von keiner Ahnung

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