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Wirtschaft

Zigaretten werden teurer

15. Januar 2020 00:04 Uhr

Zigaretten werden teurer
13,6 Millionen Tschick wurden im Vorjahr in Österreich geraucht.

WIEN. Rauchen dürfte in Österreich heuer teurer werden.

Nachdem die Tabaksteuer im Vorjahr erstmals seit zehn Jahren nicht stieg, tritt am 1. April ein neues Tabaksteuermodell in Kraft. Das berichtet JTI Austria (früher Austria Tabak) in einem Newsletter.

Im Vorjahr wurden in Österreich 13,6 Milliarden Zigaretten geraucht, um 0,3 Prozent weniger als 2018. Der Durchschnittspreis pro Packerl stieg von 5,065 auf 5,10 Euro. Der Staat nahm 2019 rund 1,9 Milliarden Euro mit der Tabaksteuer ein – inklusive Mehrwertsteuer sogar 2,4 Milliarden Euro. Bei den Trafikanten belief sich der Jahresumsatz aus Tabakwaren auf 3,15 Milliarden Euro. Die Handelsspannen stiegen um 3,6 Prozent auf 136.500 Euro. Dies lag einerseits an einem Rückgang der Zahl der Geschäfte und andererseits an einem besseren Produktmix.

Geschmuggelte Zigaretten machten im Vorjahr 16 Prozent der Gesamtmenge aus. Dem Staat entgingen dadurch 374 Millionen Euro an Steuereinnahmen. Der Schaden für Hersteller und Handel liegt laut JTI bei etwa 112 Millionen Euro.

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