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Wohneigentum - Viele Junge mit wenig Zuversicht

Von nachrichten.at/apa, 24. Juni 2024, 13:49 Uhr
Wien: Preissprung bei gebrauchten Eigentumswohnungen
(Symbolbild) Bild: Colourbox

WIEN. Die Zuversicht, ohne Erbschaft oder Schenkung zu einem eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung zu kommen, ist bei Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern gering.

Das legt eine IFES-Umfrage im Auftrag der Gewerkschaft GPA unter 1.000 jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren nahe. Demnach glauben nur 39 Prozent, dass sie sich ein Eigenheim allein durch Arbeit leisten können. Mit zunehmendem Alter sinkt die Erwartung, sich Eigentum erarbeiten zu können.

Die "Jüngeren" bis 24 Jahre sind mit 44 Prozent deutlich zuversichtlicher als die "Älteren" zwischen 25 und 29 Jahren, von denen nur noch 30 Prozent an Wohneigentum allein durch Arbeit glauben. Bei Geringverdienern und Besserverdienern sind die Erwartungen etwa gleich verteilt. Die GPA bekräftigte am Montag ihre Forderung nach flächendeckendem Ausbau des kommunalen Wohnbaus und die Zweckbindung des Wohnbauförderungsbeitrags.

Wichtig bei der Ausbildungswahl

Bei der Ausbildungswahl sind den jungen Menschen laut Umfrage neben Interesse (90 Prozent) und Spaß (86 Prozent) vor allem wichtig, dass sie nach der Ausbildung leicht einen Arbeitsplatz finden (86 Prozent) und gute Verdienstaussichten haben (84 Prozent). Am Arbeitsplatz selbst war für zwei Drittel der Befragten ein gutes Arbeitsklima "sehr wichtig". Dahinter folgten klare Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit sowie der Vereinbarkeit mit außerberuflichen Interessen und Verpflichtungen. Die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, wurde dagegen nur von gut einem Fünftel der Befragten als besonders wichtig eingestuft. Dass das Unternehmen bzw. die Branche ökologisch nachhaltig ist oder einen guten Ruf genießt, war nur für etwa ein Sechstel der Befragten sehr wichtig.

Beim Thema Arbeitszeit war nur 16 Prozent der Befragten die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit "sehr wichtig". Deutlich mehr Befragte (35 Prozent) legten großen Wert auf fest planbare Arbeitszeiten. Die Wunscharbeitszeit lag im Durchschnitt bei 34 Stunden, wobei Frauen gerne etwas kürzer (32 Stunden) als Männer (35 Stunden) arbeiten würden. Mehr als ein Drittel der Befragten empfand ihr Einkommen als zu niedrig, wobei Frauen mit 43 Prozent deutlich häufiger unzufrieden waren als Männer (36 Prozent).

Nur 10 Prozent gaben an, sich über die Arbeitswelt und die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehr gut informiert zu fühlen. Die Gewerkschaft fordert daher ein Unterrichtsfach "Arbeitswelt erleben" in allen Schulen, das auf den weiteren Berufsweg vorbereitet und Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt gibt.

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