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Was der Glykolskandal und Ibiza miteinander zu tun haben

18. Juni 2019, 00:04 Uhr
Was der Glykolskandal und Ibiza miteinander zu tun haben
Stefan Pierer (KTM-Gruppe) und Herbert Eibensteiner (voestalpine). Bild: Eric Krügl

LINZ. Die Industriellenvereinigung wählte am Montag ein neues Präsidium und analysierte die aktuelle politische Situation in Österreich.

Die Industriellenvereinigung (IV) lud gestern Abend zu ihrem traditionellen Empfang in die Stahlwelt nach Linz, wo sich die Industrieprominenz des Landes einfand. Thema des Abends war naturgemäß die aktuelle politische Situation. Er sei nicht glücklich, dass Österreich von der Überholspur zurück auf die Standspur gekommen sei, sagte der neue und alte IV-Präsident Axel Greiner. "Ich bin aber sicher, dass wir dieselbe Entwicklung wie beim Glykolskandal in den 1980er-Jahren erleben werden. Damals haben die anderen auch über Österreich gelacht. Später kam das Land gestärkt aus dem Skandal heraus."

Während viele Industrielle angesichts der österreichischen Politik derzeit entspannt sind, beobachten sie die Entwicklungen in Deutschland mit Sorge: "Dort finden zurzeit abartige Diskussionen über Verstaatlichungen von BMW und ähnliches statt. Für mich ist das ‚back to DDR‘", sagte beispielsweise Greiners Stellvertreter und KTM-Chef Stefan Pierer.

Die Abschwächung der Konjunktur sehen die Industriellen im Moment noch gelassen: "Das Bauchgefühl sagt zwar etwas anderes als die Zahlen, denn die sind nach wie vor gut", so Greiner. Österreichs Industrie komme aus einer Phase der Überhitzung, ein wenig Abkühlung schade nicht.

Bei der Vollversammlung der IV, die traditionell vor dem Empfang stattfindet, wurde das Präsidium neu gewählt: Axel Greiner wurde dabei erneut zum IV-Präsidenten für die kommenden drei Jahre bestellt. Er geht in seine dritte Periode. Neu als seine Stellvertreter sind Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß (Fronius) und Herbert Eibensteiner (voestalpine). Sie lösen die langjährigen Vertreter Erich Wiesner und Wolfgang Eder ab, die 23 beziehungsweise 15 Jahre lang im Präsidium tätig waren. Bestätigt als Stellvertreter wurden F. Peter Mitterbauer (Miba) und KTM-Chef Stefan Pierer. Das fünfköpfige Präsidium nützte seine Vorstellung, um auf die Herausforderungen der heimischen Industrie hinzuweisen. Am stärksten laste der Fachkräftemangel auf den Betrieben. Pierer sieht ein "Revival der dualen Ausbildung": "Ohne Lehrlingsprogramm wären wir schon auf der Intensivstation." (sd)

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