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Wirtschaftsraum OÖ

Rewe gewinnt Wettlauf und führt das Pro Kaufland mit Merkur-Note weiter

Von le   30. November 2019 00:04 Uhr

Rewe gewinnt Wettlauf und führt das Pro Kaufland mit Merkur-Note weiter
Ein Neubau des Pro Kaufland in Urfahr (hier eine Studie aus den OÖN von 2017) ist vorerst aufgeschoben.

LINZ. Mietvertrag mit Markteigentümer auf fünf Jahre – Merkur im Lentia davon unberührt.

Das Rennen um einen der attraktivsten Handelsstandorte Oberösterreichs, um jenen des Pro Kaufland in Urfahr, ist entschieden. Der größte österreichische Lebensmittelhändler, Rewe mit den Vertriebsschienen Billa, Merkur, Penny, Adeg und Bipa, erhielt den Zuschlag als Mieter, und zwar für fünf Jahre. Die Bundeswettbewerbsbehörde habe das Konzept abgesegnet, teilten die Partner gestern, Freitag, mit.

In den fünf Jahren will der Eigentümer des Bauwerks, die Wiener Immobilienfirma Rutter, Klarheit schaffen, ob und in welcher Form der Neubau eines "multifunktionalen" Handelsobjekts erfolgen soll. Dabei müsse aber die private Eigentümerin des vier Hektar großen Grundstücks eingebunden werden, sagt Christian Harisch von Rutter-Immobilien den OÖN. Pro-Gründer Gerhard Weiß (80) hatte nur ein langjähriges Baurecht, das er mit dem Bauwerk an die Firma Rutter verkauft hat.

Die Wiener hatten bereits zuvor zwei Kaufmärkte des charismatischen Linzer Kaufmanns erworben, das Welas in Wels und das Tabor in Steyr. Weil Rewe auch bei Welas und Tabor der Ankermieter ist, mit Merkur-Verbrauchermärkten, erscheint die nun begründete Partnerschaft in Urfahr naheliegend. Es hatte aber auch andere Interessenten gegeben, etwa die Spar-Gruppe. Rewe teilte mit, dass der Merkur-Markt im nahen Lentia wie bisher weiterlaufen werde.

Alle Mitarbeiter übernommen

In den ersten Monaten hatte Rutter den Pro-Betrieb selbst weiter geführt. Zu Neujahr wird Rewe als Mieter übernehmen, unter dem Namen Pro Kaufland "powered by Merkur". Das heißt, es werden künftig die Warensortimente von Rewe gelistet sein. "Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt positiv abschließen konnten", wird Merkur-Vorstand Harald Mießner in einer Aussendung zitiert. Die 115 Mitarbeiter und der Marktleiter werden übernommen. Auch alle Geschäfte und das Restaurant werden weitergeführt. Das Pro solle weiter als Nahversorger mit regionaler Qualität geführt werden.

Statt eines Neubaues sollen ab Neujahr im Markt bei laufendem Betrieb "leichte bauliche Änderungen vorgenommen werden".

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