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Wirtschaftsraum OÖ

Nahversorger sollen sich in Ortszentren ansiedeln

04. September 2019 00:04 Uhr

LINZ. Leerstehende Geschäfte werden in immer mehr oberösterreichischen Gemeinden zur Herausforderung. Dem soll mit einem Priorisierungsmodell entgegengewirkt werden.

"Neuansiedelungen sollen künftig innerhalb der Ortstafeln erfolgen", sagte Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner gestern. Nicht jeder, der am Ortsrand bauen wolle, bekomme eine Genehmigung.

Leerstände in den Ortszentren sollen vermieden werden. Innerhalb der Ortskerne sollen die Strukturen verdichtet werden, etwa durch mehrgeschoßige Bauten: Über dem Nahversorger soll es etwa Wohnungen geben. Achleitner stellte das Modell als Teil der geplanten Raumordnungsnovelle vor. Details sollen in den kommenden Wochen präsentiert werden.

In Oberösterreich müssen aktuell 54 Gemeinden ohne Nahversorger auskommen. Laut Angelika Sery-Froschauer, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, ist die Versorgung aber gut: Betroffen seien vor allem Kleinstgemeinden.

Zumeist sei die Möglichkeit gegeben, dass die Einwohner mehrerer kleiner in einer größeren Nachbargemeinde einkaufen könnten. Ein Nahversorger würde sich ab einem Einzugsgebiet von rund 1000 Menschen rechnen. "Wir müssen in Regionen, nicht in Gemeinden denken", sagte Achleitner. (prel)

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