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Wirtschaftsraum OÖ

Stift Wilhering verpachtet an die efko-Bauern

14. Juli 2015 00:04 Uhr

Stift Wilhering verpachtet an die efko-Bauern
Obmann Schiefermüller (l.), Abt Dessl

WILHERING/EFERDING. 160 Hektar Acker und zwei Hektar Glashausfläche werden künftig von der OÖ Obst- und Gemüseverwertungsgenossenschaft bewirtschaftet.

Das Stift Wilhering hat entschieden, wer seine landwirtschaftlichen Flächen betreiben soll: Es ist die OÖ Obst- und Gemüseverwertungsgenossenschaft mit ihren 123 Landwirten. Dabei handelt es sich um die "efko-Bauern", die über ihre Genossenschaft auch 49 Prozent am Hinzenbacher Sauergemüsehersteller halten (die Mehrheit gehört Raiffeisen).

Die Ordensgemeinschaft verpachtet, wie berichtet, Landwirtschaft und Gärtnerei. Das sind 160 Hektar Acker und zwei Hektar Glashausfläche. Man habe "starke, kompetente und verlässliche Partner gefunden", sagt Abt Reinhold Dessl. Die Wertschöpfung in der Region und 26 Arbeitsplätze in der Gärtnerei würden damit gesichert.

Für den Obmann der efko-Genossenschaft, Walter Schiefermüller, bedeuten die zusätzlichen Flächen für den Anbau von Obst, Gemüse und Blumen eine "Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit der oft kleinstrukturierten Betriebe". Mit den 160 Hektar können koordinierte Fruchtfolge und Planung erfolgen. Derzeit müssen die Bauern etwa bei Roten Rüben zeit- und kostenintensiv alternative Flächen suchen, um die für nachhaltigen Anbau erforderlichen Zeitintervalle in der Fruchtfolge einzuhalten.

Auch die Erzeugergemeinschaft Eferdinger Landl-Erdäpfel mit 30 Bauern wollte die Flächen des Stiftes pachten, um Fruchtfolge zu optimieren und zu expandieren.

Enttäuschung bei Landl-Erdäpfel

Landl-Erdäpfel-Sprecher Manfred Schauer ist enttäuscht und kritisiert, dass mehr oder weniger ein "Konzern" zum Zug gekommen sei, mit Verweis auf die efko-Eigentümerstruktur. Die Konzentration hin zu efko werde so weiter verstärkt, nachdem das Unternehmen schon vor zwei Jahren den Händler Geißlmayr übernommen habe.

Schiefermüller sieht das anders: "Pächter ist kein Konzern, sondern die Genossenschaft – das sind regionale Bauern." Dessl sagt, es habe auch mit Landl-Erdäpfel gute Gespräche gegeben, das efko-Angebot sei aber noch besser gewesen. (az)

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