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Wirtschaftsraum OÖ

Leichter Aufwind für den Flughafen Linz-Hörsching

Von Andreas Kremsner   24. Oktober 2018 00:04 Uhr

Leichter Aufwind für den Flughafen Linz-Hörsching
In der kommenden Woche gehen die Verhandlungen zwischen Flughafen und Easyjet in die zweite Runde.

LINZ/HÖRSCHING. Die britische Airline Easyjet überlegt Flüge ab und nach Linz – Im Sommer wird eine bulgarische Maschine fix stationiert.

Der Blue-Danube-Flughafen scheint für Fluggesellschaften wieder attraktiver zu werden. Kommende Woche wird mit Easyjet über Flüge ab/nach Linz verhandelt. Und die Bulgarian Air Charter wird für den kommenden Sommer ein Flugzeug fix in Linz stationieren.

Ist ein Flugzeug fix in Hörsching stationiert, hat das für Reisende Vorteile. Die Abflüge beginnen dann bereits ab sechs Uhr in der Früh, Urlauber kommen dadurch früher an die Strände und können so einen ganzen Tag länger genießen.

Flughafen-Direktor Norbert Draskovits hat den Deal zwischen Bulgarian Air Charter und den großen Reiseveranstaltern (Tui, Thomas Cook, Rewe, FTI) und einigen kleineren eingefädelt. Je höher die Auslastung ist, umso günstiger wird die Maschine für die Veranstalter. Das finanzielle Risiko tragen sie.

Darüber hinaus entdeckt auch die britische Fluglinie Easyjet Hörsching als Destination. Draskovits war bereits zu Gesprächen in London: "Es gab dort einige Hürden. Wir haben aber ein Angebot gemacht, und kommende Woche wird in Linz weiterverhandelt."

Bevor Draskovits Flughafen-Direktor wurde, war er in unterschiedlichen Funktionen bei der AUA, im Vorstand des Verkehrsbüros, bei Air Berlin und bei FlyNiki tätig, er weiß, wie der Markt tickt.

Flüge via Amsterdam oder Paris

Dieses Wissen wird er auch für eine große Herausforderung benötigen, die auf ihn wartet – Linz soll eine Anbindung zu einem internationalen Drehkreuz bekommen. Amsterdam oder Paris sind im Gespräch, aber auch Istanbul oder Moskau. Wobei Moskau für Manfred Grubauer, den Aufsichtsratchef des Flughafens, ganz oben auf der Wunschliste steht: "Es ist schwer, eine internationale Anbindung zu bekommen, aber nicht unmöglich."

Die derzeitige Verbindung nach Frankfurt ist den Verantwortlichen des Flughafens zu wenig, man möchte sich so auch aus den Fängen der Star Alliance (Lufthansa, Swiss und 26 weitere Airlines) befreien.

Fix ist, dass in der kommenden Sommersaison die Zahl an Charter-Sitzplätzen, die ab Linz angeboten werden, um 20 Prozent gesteigert werden konnte. 95.000 Sitze statt bisher 80.000. "Der Sommerflugplan ist fixiert. Wir haben rechtzeitig geschaut, dass wir ausreichend Kapazität nach Linz bekommen", zeigt sich Draskovits erfreut.

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