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Gemeinsames Forschen im "digitalen Dorf"

10. Januar 2018, 00:04 Uhr
Gemeinsames Forschen im "digitalen Dorf"
Mayrhofer, Lukas, Strugl, Rübig und Kofler (v.l.) Bild: Land OÖ/Grilnberger

LINZ. Digitalisierung braucht neue rechtliche Rahmenbedingungen - Land OÖ, JKU und Wirtschaft gründen dafür "Lab".

Eine neue Forschungsplattform soll zum Schlüsselprojekt des noch jungen Linz Institute of Technology (LIT) werden: Digitalisierung beschränkt sich nicht allein auf technische Lösungen. "Zukunftsfähige rechtliche Rahmenbedingungen sind eine wichtige Facette davon. Diese entscheiden, wie wir Digitalisierung nutzen werden, was erlaubt und möglich sein wird", sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl.

Hier setzt das "Lab for Digital Transformation and Law" an, das morgen an der JKU mit einer Eröffnungskonferenz aus der Taufe gehoben wird. JKU-Rektor Meinhard Lukas: "Es handelt sich um eine interdisziplinäre Plattform, die zum Alleinstellungsmerkmal der JKU in Europa werden soll – eine Symbiose aus technischer und rechtlicher Forschung." Die JKU biete dafür die besten Voraussetzungen, seien doch rechtswissenschaftliche, sozialwirtschaftliche und medizinische Fakultäten unter ihrem Dach.

Wichtig dabei ist der ganzheitliche Ansatz, weswegen sich das Land Oberösterreich, die Universität, Wirtschaftsunternehmen sowie einige Rechts- und Steuerberater zusammentun. Denn nicht nur die Medizintechnologie wirft viele rechtliche Fragen – etwa bezüglich Daten- und Informationssicherheit – auf. Auch beim autonomen Fahren mangle es an dementsprechenden Rahmenbedingungen.

Industrie liefert Praxisbeispiele

Damit der Praxisbezug nicht verlorengeht, sind Industriepartner mit an Bord. "Wir werden innovative digitale Geschäftsmodelle entwickeln, die einen Rechtsrahmen brauchen, der uns nicht hemmt. Bei einem selbstlernenden Roboter kommen wir bereits an die Grenzen des bestehenden Rechtssystems", sagt Günter Rübig, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

Umgesetzt wird das gemeinsame Projekt in einem "digitalen Dorf". Dort sollen Anwendungsfälle aus der Praxis in einer "intelligenten" Pilotfabrik rechtswissenschaftlich erforscht und durchgespielt werden. Dieses fiktive Dorf wird auch eine Klinik, eine Verwaltungsbehörde, eine Bank oder einen Handelsbetrieb beherbergen.

Die Uni-Professoren Michael Mayrhofer (Öffentliches Recht) und Georg Kofler (Steuerrecht) sind federführend dabei. Mayrhofer: "Wir verknüpfen im Lab Zivil-, öffentliches und Steuerrecht. Weitere Bereiche wie Arbeitsrecht werden hinzukommen." (sail)

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