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Preiserhöhungen um bis zu 500 Prozent: Verbraucherschützer zeigen EVN an

Von nachrichten.at/apa, 09. Juli 2024, 10:31 Uhr
Gewinn bei EVN nur leicht höher
Bild: EPA

MARIA ENZERSDORF. Der Verbraucherschutzverein (VSV) hat bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) eine Anzeige gegen den niederösterreichischen Versorger EVN eingebracht.

Der Vorwurf: Die EVN habe im Herbst 2022 ihre Strom- und Gas-Kunden nicht über Preiserhöhungen um bis zu 500 Prozent informiert. Erst bei der Jahresabrechnung seien 800.000 Strom- und 280.000 Gas-Kunden über den Preisanstieg informiert worden, teilte der VSV in einer Aussendung mit.

EVN sieht Anzeige gelassen entgegen

Der Energieversorger sieht der Anzeige gelassen entgegen, man habe sich gesetzeskonform verhalten. "Der Tarif, um den es hier ging, war an die Entwicklung des Österreichischen Strom- bzw. Gaspreisindex (ÖSPI & ÖGPI) gekoppelt und wurde einmal pro Jahr nach oben oder unten angepasst", teilte die EVN in einer Stellungnahme mit. Kundinnen und Kunden konnten bei Vertragsabschluss angeben, in welcher Form sie über Preisänderungen informiert werden wollen. Doch ein Teil der Kunden nutzte diese Möglichkeit nicht. "Auch Gerichte haben bereits festgehalten, dass Kunden im Herbst 2022 aufgrund der allgemeinen Situation jedenfalls mit Preissteigerungen rechnen mussten, gerade auch bei einem Produkt mit automatischer Preisanpassung", teilte die EVN weiters mit.

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23  Kommentare
23  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
markusde (1.922 Kommentare)
am 10.07.2024 08:45

Jetzt wird schon geklagt, wenn sich Firmen exakt an die Vertrags- und Tarifbedingungen halten? Unglaublich…

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her (5.845 Kommentare)
am 10.07.2024 08:54

Also alle Firmen sind gleich, manche sind gleicher (die stattlichen)

Das den Konsumenten vorgehalten wird, dass sei der Markt oder Angebot und Nachfrage
ist auch ein alter Hut.

Energiearmut - hat ihren Preis

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linz2050 (6.778 Kommentare)
am 10.07.2024 08:20

Die ÖVP/FPÖ Landesregierung wird schon wissen wie sie den kleinen Mann das Geld aus der Tasche zieht.
#Gegen die da oben
#euer Geld für uns're Leu '
#Volkskanzler

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her (5.845 Kommentare)
am 10.07.2024 08:28

Also

wird die Leitung des Unternhemens (wie die Nationalbank, Finanzmarktaufsicht, EU Kommisarin) politisch besetzt
und wer sitzt da parteinah?

Ich dacht die sozialisierten Betriebe gehöhren uns
allen?

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linz2050 (6.778 Kommentare)
am 10.07.2024 09:52

@(her)r Gscheidmeier
51% gehören dem LandNÖ. GF Szabo (sehr sehr ÖVP nahe) ist angeblich Parteilos ... wurde aber vom dazumal schwarzen Partei(losen)Gremium ernannt. Soviel dazu .

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filibustern (658 Kommentare)
am 10.07.2024 06:42

Das Vorgehen der EVN mag in diesem Fall durchaus gesetzeskonform gewesen sein - kundenfreundlich war es jedenfalls nicht. Ich denke nicht, dass es ein Übermaß an Empathie braucht um als Großkonzern voraussehen zu können, dass eine derart dramatische Kostenexplosion (Gleittarif hin oder her) den Einen und Anderen überraschen und schockieren wird. Jeder halbwegs vernünftige Öffentlichkeitsarbeiter hätte im Rahmen einer Informationskampagne die Kunden ein wenig vorgewarnt. Aber klar, wenn ich eine gesicherte Monopolstellung habe, dann "f..k the customer"!

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nixnutz (4.474 Kommentare)
am 09.07.2024 21:54

Ehtlich gesagt: Ich kann da keinen seriösen Vorwurf an die EVN erkennen.

Gleittarife kenne ich, habe ich damals als Immobilienverwalter in "besseren Zeiten" nur auf ausdrücklichen Wunsch der Wohnungseigentümer abgeschlossen.

Typisch war monatliche Anpassung an den Einkaufspreis+Zuschlag (=Marge).

Woher die künstliche Aufregung des mediengeilen Privatvereins VSV kommt, ist mir echt nicht nachvollziehbar.

Eher verwundert es mich, dass derart viele EVN-Kunden einen Gleittarif gewählt hatten. Das war jedoch freiwillig und kein Zwang.

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laskpedro (3.583 Kommentare)
am 09.07.2024 20:19

War eigentlich klar dass diese gelddruckmaschinen irgendwann auf wiederstand stoßen

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kirchham (2.366 Kommentare)
am 09.07.2024 18:35

Sag ich eh schon immer eine Mafia

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nixnutz (4.474 Kommentare)
am 09.07.2024 21:56

Klare Tarifbedingungen, freiwillig von den Kunden ausgesucht und unterschrieben. Wo ist da eine "Mafia"? 🤔🤔🤔

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Sammy705 (1.199 Kommentare)
am 09.07.2024 17:35

Wen. jemand einen Flextarif abschluesst, dann sollte er das wissen.

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iicccggt (8 Kommentare)
am 09.07.2024 18:02

ein Flextarif ist was anderes denke ich. außerdem sind 500%ige Preissteigerungen ja so abnormal, dass das mit den üblichen Informationsschienen ja nicht abgetan sein sollten.

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nixnutz (4.474 Kommentare)
am 09.07.2024 21:58

@iiccggt

Hier geht es um einen stinknormalen Flextarif. (egal was du "denkst"). 500 Prozent auf den (sehr niedrigen) EK sind auch normal gewesen damals, kein Verschulden der EVN.

Wäre jedoch kündbar gewesen vierteljährlich durch "denkende" Kunden.

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her (5.845 Kommentare)
am 10.07.2024 08:32

Nun, wenn es eine Kündigungsmöglichkeit gab, dann wären die Konsumenten selber schuld

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susisorgenvoll (16.877 Kommentare)
am 09.07.2024 16:47

Dass die Energiepreise gerade der "staatlichen" Firmen Wucher waren und teilweise noch immer sind, wissen wir! Daher ist es am besten zu anderen Anbietern zu wechseln! Auch als jahrzehntelanger Stammkunde wäre man dumm, es nicht zu tun! Ade, Energie AG! Aber nicht jammern, wenn die Kunden sehr viel weniger werden!

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nixnutz (4.474 Kommentare)
am 09.07.2024 22:00

EVN ist nicht "staatlich", sindern 1 Anbieter unter 30-50 Anbietern (je nach Region).

Flex war zumals NIEMALS der Standardkundentarif, sondern nur auf expliziten Antrag+Unterschrift.

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Ybbstaler (1.072 Kommentare)
am 09.07.2024 15:39

Die Energiekonzerne dürfen sich wirklich nicht wundern, dass ihr Image so negativ ist. Man dreht es sich mit den Verbrauchern immer zum eigenen Vorteil. Waren die Preise im Steigen, wurden selbst gebundene Verträge mit Preisgarantie gekündigt und den Kunden variable Produkte aufgedrängt. Nachdem die Energiepreise zu sinken begonnen haben, wurden die Leute wieder in Vertragsbindungen gelockt. Oder was mit den PV Anlagenbetreibern gespielt wird. Erst lässt man die Privaten in diese Anlagen investieren und lockt mit attraktiven Einspeisetarifen und dann, oje oje kürzt man das nach einem Jahr auf ein Viertel oder weniger und verkauft den Strom den man den Erzeugern abluxt am anderen Ende der Leitung zum Merit Order Höchstpreis.

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eg3006 (1.369 Kommentare)
am 09.07.2024 14:33

Danke liebe Bundesregierung, dass ihr so auf Eure verstaatlichten Betriebe schaut, damit sie Euch brav die leeren Budgetlöcher stopfen! Top!

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linz2050 (6.778 Kommentare)
am 10.07.2024 08:19

Was hat die Bundesregierung damit zu tun? Mehrheitlich gehört die EVN NÖ ... also ÖVP/FPÖ oder auch Hanni&Udo

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her (5.845 Kommentare)
am 10.07.2024 08:35

Die VP-G macht (noch) mehrheitlich Gesetze

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teja (5.984 Kommentare)
am 09.07.2024 12:40

Ist die EVN nicht ein staatlicher Betrieb der uns allen gehört.? Die Övp ist dort schon lange an der Futterkrippe.

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her (5.845 Kommentare)
am 09.07.2024 10:47

Glück auf
und friedvollen Sommer!

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vinzenz2015 (47.494 Kommentare)
am 09.07.2024 14:01

Her
IHR Beitrag zum " friedvollen Sommer" ???

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