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Wirtschaft

United Airlines will bis zu 2.850 Piloten in Zwangsurlaub schicken

Von nachrichten.at/apa   28. August 2020 18:27 Uhr

United Airlines
Nach dem gewaltsamen Rauswurf eines Passagiers reißen die Probleme bei United Airlines nicht ab.  

CHICAGO/LAS VEGAS. Die US-Fluggesellschaft United Airlines will im Oktober bis zu 2.850 Piloten in unbezahlten Zwangsurlaub schicken, wenn Hilfsmaßnahmen der Regierung in der Corona-Krise nicht verlängert werden.

Dies würde zunächst bis Ende November gelten, hieß es in einem E-Mail von United an die Belegschaft. Gut 850 weitere Piloten wurden gewarnt, dass sie im Oktober und November ebenfalls in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden könnten.

Der Luftverkehr ist angesichts der Pandemie weiterhin stark eingeschränkt. Zum 1. Oktober - einen Monat vor der US-Präsidentenwahl - laufen die bisherigen US-Hilfsmaßnahmen für die Branche aus. Demokraten und Republikaner konnten sich bisher nicht auf ein neues Unterstützungspaket einigen. Konkurrent American Airlines kündigte diese Woche an, dass im Oktober 17 500 Mitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden und 1500 weitere ihre Jobs verlieren könnten.

US-Fluggesellschaften mussten sich im Gegenzug für 25 Milliarden US-Dollar (gut 21 Mrd. Euro) an Staatshilfen in der Corona-Krise verpflichten, bis Ende September keinen Personalabbau vorzunehmen.

Casinogigant MGM entlässt 18.000 Mitarbeiter

Der US-Casino- und Hotelgigant MGM Resorts International entlässt wegen der Corona-Pandemie in den USA 18.000 Mitarbeiter. Zwar hätten nach dem Corona-Shutdown viele Casinos wieder geöffnet, die Branche leide aber nach wie vor unter der Pandemie, erklärte am Freitag Konzernchef Bill Hornbuckle in einer Mitteilung an die Belegschaft. MGM sei nicht zum vollen Betrieb zurückgekehrt.

Arbeitgeber seien gesetzlich verpflichtet, zwangsbeurlaubten Mitarbeitern einen Kündigungstermin zu nennen, wenn sie nicht nach sechs Monaten zur Arbeit zurückgerufen würden, schrieb Hornbuckle. "Leider ist der 31. August das Datum der Trennung von tausenden Mitarbeitern von MGM Resorts, die wir nicht zurückholen konnten."

MGM hatte im März wegen der Coronakrise alle seine Casino-Hotels in den USA geschlossen und 62.000 seiner 70.000 Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt. Die meisten Casinos haben ihren Betrieb inzwischen zwar wieder aufgenommen, die Besucherzahlen erholen sich aber nur langsam. Der Konzern betreibt landesweit Casinos, darunter in Las Vegas das Bellagio, das MGM Grand und das Mirage.

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