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Wirtschaft

Transparenz beim Fleisch

25. Juni 2022 00:05 Uhr

Transparenz beim Fleisch
Kunden sollen Herkunft des Fleisches besser nachvollziehen können.

WIEN. Konsumenten sollen über die Herkunft des Fleischs besser informiert werden.

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) empfing am Freitag die Vertreter aller großen Lebensmittel-Einzelhandelsketten zu einem runden Tisch über eine mögliche Branchenvereinbarung zum Thema Tierhaltungskennzeichnungspflicht bei tierischen Produkten.

"Wir müssen anfangen, Tiere als Lebewesen zu sehen und nicht als Produkt", sagte Rauch vor dem Gipfel. Das derzeitige System bei der Tierhaltung "stimmt insgesamt nicht". Konsumenten im Einzelhandel sollen transparent über die Aufzucht- und Schlachtbedingungen eines Tieres informiert werden und dies bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen können. Rauch wollte sich beim genauen Zeitplan nicht festlegen, jedoch "könnte man entsprechende Kennzeichnungen schon im Laufe des nächsten Jahres in den Regalen sehen".

Auch die Vertreter der Handelsketten Spar, Rewe, Hofer und Lidl sprachen sich beim Empfang im Gesundheitsministerium allesamt für eine Kennzeichnungspflicht aus. In deutschen Supermärkten werden Haltungsbedingungen bereits seit 2019 ausgewiesen.

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