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Steigende Mieten: Oberösterreicher zahlen durchschnittlich 783 Euro pro Monat

Von nachrichten.at, 17. Juni 2024, 11:10 Uhr
Mietvertrag mit Schlüssel und Miete
Mieter sind seit zwei Jahren mit steigenden monatlichen Kosten konfrontiert. Bild: colourbox

LINZ. Die Arbeiterkammer Oberösterreich präsentierte den Wohnzufriedenheitsindex.

800 Beschäftigte aus Oberösterreich wurden im April 2024 zu ihrer Wohnsituation befragt. Während Mieter im Vorjahr noch durchschnittlich 761 Euro an Miete zahlen mussten, sind es im zweiten Quartal 2024 783 Euro. Die Mietpreise pro Quadratmeter stiegen im Vergleich zum Jahr 2023 am privaten Mietenmarkt um rund sechs Prozent auf 10,30 Euro (Medianwert). Im geförderten Wohnbau stiegen sie um rund vier Prozent auf 9,30 Euro.

Knapp zwei Drittel der Mieter gaben an, dass die Mieterhöhungen der vergangenen zwei Jahre eine Belastung für sie darstellen.  Die Ergebnisse sind laut Arbeiterkammer (AK) repräsentativ für die unselbstständig Beschäftigten in Oberösterreich - laut Statistik Austria rund 780.000 Personen. Der Gesamtwert des AK-Wohnzufriedenheitsindex liegt im zweiten Quartal 2024 bei 69 Punkten - die Skala reicht von 0 (negativ) bis 100 (positiv). Er hat sich laut Arbeiterkammer im  Vergleich zum Jahr 2023 nicht verbessert.

Wie die Befragung zeigt, beurteilt mehr als die Hälfte der AK-Mitglieder die Leistbarkeit ihrer Wohnsituation als kritisch oder schlecht. Der Wert stieg auf 54 Prozent, im ersten Quartal des heurigen Jahres lag er bei 49 Prozent. Stark belastend sind die Wohnkosten für Menschen mit einem Einkommen von weniger als 1350 Euro. Betroffene Gruppen sind etwa Arbeitslose, Menschen in Karenz oder mit Teilzeitbeschäftigung und unter 30-Jährige.

Geringe Wirkung der Mietpreisbremse

Die im April in Kraft getretene Mietpreisbremse linderte bei 15 Prozent der Befragten die finanzielle Belastung durch die Mietkosten. Ein Fünftel der Befragten hatte gar keine Wahrnehmung zu dem Thema. 60 Prozent gaben an, dass sich ihre Situation durch die Maßnahme "eher nicht" oder "gar nicht" verbessert habe. Die Frage, ob die Bundesregierung genug für leistbares Wohnen unternehme, bejahten nur 16 Prozent der Befragten.

Andreas Stangl, Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich, will Mieterhöhungen auf maximal zwei Prozent pro Jahr begrenzen, rückwirkend ab Jänner 2023.  Zusätzlich will er einen Wohnbonus in der Höhe von zehn Prozent der Wohnkosten (bis maximal 800 Euro) für alle Beschäftigten.

Das Land Oberösterreich solle auch eine Leerstandsabgabe für Freizeitwohnungen und Zweitwohnsitze einheben: „Jede leerstehende Wohnung verringert das Angebot am Markt und schadet so Menschen auf der Suche nach leistbarem Wohnraum“, sagte Stangl. Laut Statistik Austria stehen in Oberösterreich rund 92.000 Wohnungen leer.

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13  Kommentare
13  Kommentare
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capsaicin (3.965 Kommentare)
am 17.06.2024 17:08

komplett egal...

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u25 (5.153 Kommentare)
am 17.06.2024 16:07

Die horrend gestiegenen Betriebskosten spielen anscheinend keine Rolle

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u25 (5.153 Kommentare)
am 17.06.2024 16:07

Die horrend gestiegenen Betriebskosten spielen anscheinend keine Rolle

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Melinac (3.192 Kommentare)
am 17.06.2024 15:44

Die Mieten auf den freien Markt, haben gar keinen Mietpreisdeckel bekommen!
Die Mietervereinigung, kritisierte das stark! Den Mietern wird die Miete erhöht, und sie können dagegen nichts unternehmen! Kleine Wohnungen bis zu 60..70€!! Einkommensschwache sind hier stark betroffen!!

Diese Mietgesetze gehören geändert!
Und Wohnbeihilfe gibt es beim Land O.Ö nur wenn der m2 7€ kostet!!🙈🙈

Wo gibt es das noch??

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honkey (13.829 Kommentare)
am 17.06.2024 15:30

Mietpreisbremse????

Wo??

Merk nix davon!

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linz2050 (6.792 Kommentare)
am 17.06.2024 15:29

Nur Miete? Oder Kaltmiete? Oder Warmmiete?
Wieviel m²?

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Gugelbua (32.285 Kommentare)
am 17.06.2024 12:22

Mehrwertsteuer nicht vergessen, der Finanzminister freut sich über jede Teuerung

und kann mit Bonizuckerln protzen 😉

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betterthantherest (35.353 Kommentare)
am 17.06.2024 13:39

so ist es.

Von jeder Preissteigerung profitiert der Finanzminister mit 20 %.

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hepra66 (3.861 Kommentare)
am 17.06.2024 14:09

@Schlechterals der Rest: auch bei den Lebensmitteln?

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moarli35 (2.600 Kommentare)
am 17.06.2024 12:17

Dann müssen Eigentumswohnung kaufen somit sparen die teuren Mieten

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dachbodenhexe (5.779 Kommentare)
am 17.06.2024 12:17

"Das Land Oberösterreich solle auch eine Leerstandsabgabe für Freizeitwohnungen und Zweitwohnsitze einheben"

Will man nun denjenigen, welche sich angestrengt haben um sich einen Zweitwohnsitz zu ermöglichen, nun über eine Steuer diese langsam wieder wegnehmen ?

Die EU hat uns sehr stark gestiegene Wohnungspreise beschert, dazu kamen auch die vielen Menschen welche seit 2015 die Nachfrage nach Wohnungen weiter ankurbelte und parallel dazu wird von versiegelten Böden und verbauten Flächen geschimpft.

Hat unsere Politik keinen Plan ? Es kommt mir so vor, als ob hier nur noch Politiker am Werk sind, welche konzeptlos und sprunghaft von einer Situation in die Andere springen und überall nur noch oberflächlich versuchen ihre Fehler der Vergangenheit zu kitten. Es wird das Wort nachaltigkeit gerne in den Mund genommen und genau das Gegenteil getan. Es wird Zeit für eine starke Verbesserung!

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betterthantherest (35.353 Kommentare)
am 17.06.2024 13:40

so leistungsfeindlich wie jetzt war das Klima in Österreich noch nie.

Mein Dank gilt
der ÖVP
den GRÜNEN

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soistes (951 Kommentare)
am 17.06.2024 12:03

Haben die für diese Statistik lauter 40m2 Wohungen genommen?

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