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Wirtschaft

Stauproblem Linz: Osttangente soll bis 2030 fertig sein

Von nachrichten.at/uru   25. Juni 2019 13:22 Uhr

Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner bei der Pressekonferenz.

LINZ. Die Landeshauptstadt soll eine neue Verkehrsachse im Osten bekommen. Sie soll die Westautobahn A1 mit einer neuen Brücke über die Donau bei Steyregg mit der Mühlkreisautobahn A7 bei Mittertreffling verbinden.

Dazu wird ein fünf Kilometer langer Tunnel durch den Pfenningberg nötig sein. Bis "Ende der 2020er-Jahre", so Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FP), könnte das Autobahnteilstück fertig sein.

Osttangente LINZ

Die grüne Variante soll gebaut werden, die grün-schwarze Linie zeigt den Verlauf des Tunnels. Die roten Varianten wurden wieder verworfen.

In einer Pressekonferenz sprachen die beiden Landesräte Markus Achleitner (VP) und Günther Steinkellner heute Mittag von einem "historischen Tag" und "persönlichen Meilenstein". Sie präsentierten das "Top-Infrastrukturpaket für OÖ". Am Montag soll es in der Regierungssitzung beschlossen werden. Damit werden die Flächen für die Errichtung dieser überörtlichen Verkehrswege gesichert.

OÖN-TV:

Neben dem (finanziell nicht bezifferten) Großprojekt Osttangente Linz wurden drei Umfahrungen für die Innviertler Gemeinden Lengau, Munderfing, Jeging und Pöndorf ("Mattigtal Süd") vorgestellt. Hier seien ebenfalls geeignete Trassen gefunden worden. 

Um den Wirtschaftsstandort mit leistungsfähigen Stromnetzen auszubauen, wurde eine Gesamtstrom-Strategie mit 34 Netzprojekten und einem Investitionsvolumen von einer Milliarde Euro präsentiert. Das größte Projekt ist dabei im Zentralraum, bei dem der Übertragungsnetzbetreiber APG mit Netz Oberösterreich und Linz Netz für 300 Millionen Euro die Strom-Infrastruktur auf Vordermann bringen soll. Auf bestehenden Trassen sollen neue Hochspannungsleitungen gebaut werden.

Der dritte Schwerpunkt des Infrastrukturpakets sind die Betriebsansiedelungen. Im Innviertel soll eine 31 Hektar-Fläche in Reichersberg  für Unternehmen, die sich auf Leichtbau spezialisiert haben,  zur Verfügung gestellt werden. In Kronstorf mit 70 Hektar "sind wir soweit wie noch nie mit den Behördenverfahren", so Achleitner. Dort könnte sich, wie die OÖN berichtet haben, Amazon mit einem Verteilzentrum niederlassen. 

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