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PV-Anlagen: "Auf hohe Einspeistarife zu setzen ist kein vernünftiges Geschäftsmodell"

Von nachrichten.at/apa, 13. Juni 2024, 13:20 Uhr
Öffentliche Dächer sollen nach und nach PV-Anlagen bekommen. Bild: OÖN

WIEN. Der Photovoltaik-Ausbau hat in Österreich ein Rekordniveau erreicht.

2,6 Gigawatt Leistung kamen 2023 neu dazu, mehr als doppelt so viel wie 2022. Solaranlagen gibt es inzwischen auf 420.000 Dächern in Österreich, Österreich liegt auf Kurs, schon 2025 das für 2030 angestrebte Ziel von 11 Terawattstunden (TWh) Solar-Strom zu erreichen. Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) stellte zur weiteren Unterstützung des Sektors am Donnerstag eine "Photovoltaik-Strategie" vor.

In Österreich wurden im Vorjahr 6,3 TWh Solarstrom erzeugt, rund 10 Prozent des Stromverbrauchs. Österreich lag heuer im ersten Quartal im Plan, dass weitere 2 TWh dazukommen, wie Hubert Fechner, Obmann der Technologieplattform PV, in der gemeinsamen Pressekonferenz erläuterte. Damit wären etwa 11 TWh ab 2026 erreichbar. Um wie geplant bis 2040 die PV-Stromproduktion auf 41 TWh zu steigern, seien bis dahin im Schnitt jährlich 2 GW zusätzliche Leistung nötig - je kontinuierlicher, desto besser für die Wirtschaft, so Fechner. Geschätzte 80 bis 85 Prozent des Sonnenstroms seien 2023 von Kleinanlagen auf Dächern gekommen.

PV-Strategie

Gewessler sieht Österreich auch in anderen Bereichen beim Umbau des Stromnetzes "auf einem sehr guten Weg". So seien im Vorjahr 57.000 neue Stromspeichersysteme dazu gekommen, gut 2,5 Mal mehr als im Jahr davor. Über 43.000 neue Wärmepumpen wurden installiert, diese waren damit das am häufigsten eingebaute Heizsystem. Konjunkturell bedingt mag es heuer in absoluten Zahlen bei neuen Wärmepumpen einen Rückgang geben, aber erstmals würden mehr als die Hälfte der Förderanträge im Programm "Raus aus Öl und Gas" für den Einbau einer Wärmepumpe eingebracht. Auch wurden 70 neue Windkraftwerke mit zusammen 331 MW Leistung gebaut. Das entspreche der Leistung des größten Donaukraftwerkes, Altenwörth.

Die vom Klimaministerium erstellte PV-Strategie baut auf sechs Schwerpunkten auf, erläuterte Fechner. Das geht von guten gesetzlichen Rahmenbedingungen - etwa unterstützenden Bau- und Raumordnungen in den Ländern - über die Abstimmung der Stromproduktion mit Speicherung und Netzausbau und über wirtschaftliche Förderung bis zur Schaffung von mehr Akzeptanz und der Einbindung der Bevölkerung. Wichtig sei auch, die Wertschöpfung in Österreich oder in Europa zu halten - wobei Fechner darauf verweist, dass die Planungs- und Arbeitsleistung jedenfalls heimische Wertschöpfung bringe. Bis 2035 werde die Solarbranche größer sein als die Autoindustrie, ist Fechner überzeugt, im Vorjahr wurden hier 5 Mrd. Euro umgesetzt, "ein kleiner Anfang".

PV-Speicher derzeit typischerweise mit 15 KWh

2023 wurden etwa 10 Prozent des Stroms in Österreich aus PV erzeugt, bei einer Verdoppelung der erzeugten Menge bis 2030 werde dieser Anteil auf etwa 15 Prozent steigen, da der gesamte Strombedarf stark zulegt, schätzt Fechner. Er empfiehlt, wie die großen Stromversorger, den PV-Strom vor allem für den Eigenbedarf zu nutzen. "Auf hohe Einspeistarife zu setzen ist kein vernünftiges Geschäftsmodell", so Fechner. Zugleich müssten Private mehr in Speicher investieren, um die Erzeugungsspitze zu Mittag auch für den Abend oder die Nacht nutzbar zu machen. PV-Speicher hätten typischerweise derzeit 15 KWh - das reiche in einem Einfamilienhaus, um bis zum nächsten Tag durchzukommen.

Gesetz verzögert sich

Entscheidend für die Umsetzung ist das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG). Es regelt die Rechte und Pflichten für Energiewirtschaft und Konsumenten. Der Netzausbau soll damit besser geplant und der Anschluss von PV-Anlagen beschleunigt werden können. Das ElWG wurde auch am Donnerstag nicht im Nationalrat behandelt. Während die Grünen von einem fertig ausverhandelten Text sprechen, will der VP-Parlamentsklub mit dem Beschluss noch warten, weil auf EU-Ebene noch Themen offen seien, die nicht im Amtsblatt veröffentlicht worden seien.

Kritik daran kommt vom Branchenverband PV Austria: "Jeder Monat, in der der Erneuerbaren-Ausbau blockiert wird, wirft Österreich bei der Erreichung seiner Klimaziele entscheidend zurück und schadet dem Wirtschaftsstandort Österreich", sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Paierl.

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34  Kommentare
34  Kommentare
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Joshik (3.050 Kommentare)
am 14.06.2024 17:09

privat betriebene PV ist einer der Game-Changer in der Strom
.
und wer nicht kann oder will, muss auch nicht (schwurbeln)

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betterthantherest (35.369 Kommentare)
am 14.06.2024 12:14

für Neu-PV-Besitzer wird das böse Erwachen kommen.

Schon bald werden Floatingtarife für Strom der Standard sein.
Das bedeutet: im Sommer wird viel zu viel Strom per PV produziert - der Strompreis fällt gegen null. Natürlich auch für die Einspeiser.

Im Winter ist der Stromverbrauch hoch (und wird dank flächendeckendem Wärmepumpeneinsatz nochmals stark steigen) bringt die PV aber wenig Leistung. Folglich ist Strom Mangelware und wird im Winter extrem teuer - er muss ja aus einer Parallelproduktion kommen, die ein halbes Jahr lang stillsteht.

Resultat für den PV Besitzer:
im Sommer kaum Einsparungspotential per Eigenversorgung weil Strom am Markt wenig kostet.
Und im Winter wenig Ersparnis wegen wenig Eigenproduktion per PV.

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Kukilein (552 Kommentare)
am 14.06.2024 13:04

Wenn das so ist, dann reicht es eine Speicher zu kaufen. Dann kann man einfach zur günstigsten Zeit einspeichern (meist zu Mittag). Wichtig wird es werden, dass die E- Konzerne VERPFLICHTET werden, dass sie die Strompreise in "real time" zur Verfügung stellen. Damit man ihn auch dann kaufen kann wenn es möglichst günstig ist.

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betterthantherest (35.369 Kommentare)
am 14.06.2024 13:16

Kukilein

Speicher hat wirtschaftlich nur Sinn wenn Sie jahreszeitübergreifend speichern können.

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Kukilein (552 Kommentare)
am 14.06.2024 13:28

Die Leute haben ja oft eh riesige PV Anlagen (wollten damit Einspeisen, das wurde ja auch vielfach so empfohlen). Im Winter reicht denen das Streulicht oft aus für den Tagesbedarf, wenn sie einen Speicher haben. Aber sonst haben sie voll Recht. Die Regierungsparteien sollen bei der Nationalratswahl zur Verantwortung gezogen werden für die Milliarden an öffentlichen Geldern für saisonale schwankende Energieerzeuger ohne auch einen klaren Auftrag an die E Wirtschaft zu geben saisonale Speicher sicherzustellen. Wozu soll man jetzt noch zusätzliche Verbraucher wie Wärmepumpen oder Elektrolichtbogenöfen installieren?

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Papillon_2 (511 Kommentare)
am 14.06.2024 07:26

PV ist in Äquator-Nähe sehr sinnvoll, in unseren geografischen Breiten ist aber ein weiterer Ausbau von PV Unsinn.

In windigen Sonnenstunden im Sommer müssen alle Wasserkraftwerke in Österreich die Wehre öffnen und das Waser ungenutzt an den Turbinen vorbei fließen lassen, weil an windigen Sonnenstunden im Sommer viel zu viel Überschuss-PV-Strom im Netz ist und PV–Strom per Gewessler Gesetz mit Priorität ins Netz gespeist werden darf. Der PV-Überschuss-Strom im Sommer kann leider nicht zu wettbewerbsfähigen Kosten in den Winter transferiert werden.

Andererseits liefert PV im Winter, wo künftig zig-tausende Wärmepumpen sehr viel Strom brauchen werden, fast keinen Strom. Österreich wird daher künftig im Winter immer mehr Atomstrom und Kohlestrom importieren müssen.

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richie (1.098 Kommentare)
am 14.06.2024 08:22

"PV ist in Äquator-Nähe sehr sinnvoll, in unseren geografischen Breiten ist aber ein weiterer Ausbau von PV Unsinn."

DIESE Aussage ist der größte Unsinn!

Natürlich ist in äquatornähe die Sonneneinstrahlung höher, keine Frage.
Und damit die Effizienz höher.

Aber was nutzt uns der Strom in der Sahara?
Bis der für z.B. H2-Produktion oder über riesige Stromschienen zu uns transportiert werden kann, sind immense Investitionen in Produktionsstätten, Transportwege und schließlich die Verteilung und die Verwendung nötig.
Bis dahin ist lokale Stromproduktion aus PV in Europa die weitaus sinnvollere Variante!

Und ja, der Winter ist natürlich noch ein Problem ...

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Kukilein (552 Kommentare)
am 14.06.2024 10:11

Die Investition in transnationale oder überhaupt transkontinentale Infrastruktur ist spätesten seit dem Nordstream- Vorfall äußerst streng zu prüfen. Deutschland hat schon vor vielen Jahren Investitionen in Kraftwerke in Afrika und Energieübertragung mit Gleichstrom (HGÜ) prüfen lassen. Technisch ist das möglich, wirtschaftlich nicht uninteressant, aber wer schützt die Anlagen in Afrika? Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage ist die eigene Infrastruktur zu härten (z.B Erdkabel statt Freileitung). Hier zu hoffen dass jemand für uns dieses Risiko auf sich nehmen wird und wir vllt irgendwann Energien aus Afrika günstiger bekommen halte ich für unverantwortbar. Oder denken Sie, dass unsere E-Wirtschaft willens ist HGÜ Erdkabel und Seekabeln bis nach Afrika zu verlegen? Bei der Implementation von Erdkabel spießt es sich in Österreich oft schon bei ganz kurzen Strecken (einigen Kilometern) auch wenn es wirklich gute Gründe dafür (wie Stadtbereich, Naturschutzgebiet) gäbe.

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betterthantherest (35.369 Kommentare)
am 14.06.2024 12:18

kukilein

richtig erkannt.

Nordstream hat viel verändert.
Eine Energieversorgung aus fernen Ländern per z. B. Kabel ist riskant.
Weil sich die politische Wetterlage sehr schnell ändern kann. Und weil diese Infrastruktur sehr schwer zu schützen ist.

In Österreich könnten beispielsweise 2 Donaukraftwerke schnell und problemlos gebaut werden.

Neue Atomkraftwerke können sicher und zuverlässig Energie in großen Mengen liefern. Und zwar kontinuierlich.

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Kukilein (552 Kommentare)
am 14.06.2024 16:44

Laut Elektrizitätsbilanz der E-Control war die Wasserkrafterzeugung2020 bei 45,4 GW und 2021 bei 42,5 GW und 2022 bei 39,1 GW? Warum ist das so?

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Friz (269 Kommentare)
am 14.06.2024 08:24

Ich habe vier Photovoltaik Anlagen und kann nur den Kopf schütteln über soviel Unwissenheit, die noch dazu mit großer Überzeugung gepostet wird.

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Kukilein (552 Kommentare)
am 14.06.2024 12:06

Laut Elektrizitätsbilanz der E-Control war die Wärmekrafterzeugung 2020 bei ca 18,3 GW und 2021 bei rund 18,7 GW und 2022 sogar bei 18,9 GW. Diese war also eher steigend in der Tendenz! Wasserkraft war 2020 bei 45,4 GW und 2021 bei 42,5 GW und 2022 bei 39,1 GW. Regenerative Erzeugung ist in dem Zeitraum angestiegen. Nun meine Frage: Warum werden die Wärmekraftwerke nicht zurückgefahren und die Wasserkraftwerke dafür forciert? Liegt es an finanziellen Gründen (Merit Order) oder gibt es einfach weniger Wasser? Wenn Wasser nicht genützt wird obwohl mehr ginge wie sie behaupten: sollte man dem nicht nachgehen? Wer wäre denn da zuständig?

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Peter2012 (6.492 Kommentare)
am 13.06.2024 20:30

Hier wird sehr viel Steuergeld durch den Förderungswahnsinn verbraucht wobei der allgemeine Steuerzahler rein gar nichts davon hat!!!

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richie (1.098 Kommentare)
am 14.06.2024 08:23

"wobei der allgemeine Steuerzahler rein gar nichts davon hat!!!"

Doch - zumindest saubereren Strom und eine bessere und klimafreundlichere Umgebung!

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Peter2012 (6.492 Kommentare)
am 14.06.2024 09:37

@ richie:

Sind Sie dabei so sicher?

Was ist mit der PV-Erzeugung, der Installation der PV-Anlage, ...?
Ich denke da sind Bäume schon viel besser. Die benötigen ja CO2 zum Leben!!!

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Kukilein (552 Kommentare)
am 14.06.2024 09:56

Ja das ist richtig, Bäume sind sehr sehr wichtig. Man sollte generell Strominfrastruktur einfach mit anderer Infrastruktur bündeln wenn irgendwie möglich und schon gar nicht im Wald errichten. Im Zentralraum sind Stromleitungen im Europaschutzgebiet der Traun- Donau- Auen geplant, obwohl es Alternativen gibt. Aber gegen PV auf Dachflächen oder über Parkplätzen usw. (versiegelte Flächen) ist aus diesen Aspekten kein Einwand zu erheben oder?

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( Kommentare)
am 13.06.2024 20:10

Anscheinend lassen die Hausbesitzer mit PV Anlage das Wasser ungenützt vom Dach in den Kanal rinnen.
Also Speicherkraftwerke funktionieren grundsätzlich anders 🤪

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Ybbstaler (1.084 Kommentare)
am 13.06.2024 15:54

Natürlich ist es kein Geschäftsmodell, auf hohe Einspeisetarife zu setzen. Wenn man das den "Kleinen" so klar sagen kann, würde ich mir seitens der Politik auch eine Klarstellung in Richtung der Energiekonzerne erwarten. Es ist nämlich auch kein redliches Geschäftsmodell, den Anlagenbesitzern den Photovoltaikstrom für einen Bettel abzuluxen und am anderen Ende der Leitung zum Merit Order Höchstpreis an andere Private zu verkaufen. Hier muss Druck gemacht werden, dass die Einkaufspreise nahe null auch an den Kunden nahe Null plus Netzentgelt weiter gegeben werden!

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Kukilein (552 Kommentare)
am 13.06.2024 17:41

Ja das stimmt super Idee! Ich denke entweder die Regierungsparteien setzen das noch vor der Nationalratswahl um oder sie werden noch mehr verlieren als bei der EU Wahl

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filibustern (661 Kommentare)
am 13.06.2024 18:00

Ich denke mir das schon seit vielen Jahren und bin immer wieder erstaunt, dass das in die Köpfe der Anlagenbesitzer und der Politik nicht reingeht. Die eigentlichen Nutznießer des "Geschäftsmodelles" private PV-Anlage sind einzig allein und ausschließlich die Energie-Konzerne unter anderem aus den von Ihnen beschriebenen Gründen. Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass die Energieanbieter im Falle der privaten PV-Anlagen noch den unglaublichen Vorteil haben, dass sie weder für die Errichtung, die Wartung und die Reparatur dieser Anlagen Kosten tragen müssen. Auch für die verbauten Flächen entstehen keine Kosten. Sie kriegen also den Strom, für den sie nichts bezahlen, aus Anlagen, für die sie ebenfalls nichts bezahlen und die Anlagen werden noch mit erheblichen öffentlichen Mitteln subventioniert. Wenn das kein "Geschäftsmodell" ist, dann weiß ich es auch nicht!

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her (5.912 Kommentare)
am 14.06.2024 11:31

Das <Geschäftsmodell>
basiert auf Grund bestehender Gesetze.

Hoff auch Sie haben am Sonntag die Parteien, die seit 19 die Gesetze beschliessen
zur Verantwortung gezogen?

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betterthantherest (35.369 Kommentare)
am 14.06.2024 12:35

fillibustern

super auf den Punkt gebracht.

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silkro (1.272 Kommentare)
am 13.06.2024 15:15

Das war natürlich toll die letzten Jahren mit dem Einspeisetarif, war aber klar dass das nicht ewig so weiter geht. PV macht nur ordentlich Sinn mit Speicher, da kann man auch im Winter die Stromkosten massiv reduzieren.

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mandimandi1 (358 Kommentare)
am 13.06.2024 16:36

Offensichtlich haben Sie keine PV-Anlage oder Sie leben nicht in Österreich.....
Wenn Sie eine Wp haben, dann hilft das wenig.
Im Winter geht fast nichts. Was produziert denn eine PV Anlage mit 10 Kwp in den Monaten November bis Februar? Im Schnitt 300 kWh. Gut, das sind 10kWh pro Tag. Haben Sie eine Wp, dann ist das zu vergessen.
PV macht heute nur mehr Sinn mit BKW´s. Geringe Investitionskosten. 2 WR mit je 2000W dreiphasig und gut ist es. Leicht durch den Elektriker zu installieren, insbesondere wenn eine Drehstrom-STD mit 2,5mm² vorhanden ist. Speicher sind einfach noch viel zu teuer.
Jeder Haushalt sollte wenn möglich ein Balkonkraftwerk haben mit 800W. Also mit 2 Paneelen. Bringt im Peak so rund 750W je Std.

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fam.beham@gmx.at (467 Kommentare)
am 13.06.2024 18:13

Sie glauben auch an den Weihnachtsmann? u wie Ich es oft höre das es in Ö nur 160 Sonnentage im Jahr gibt ist was für Studierte aber falsch in der Praxis, eine auf uns Abgestimmte Anlage mit 9Kwp reicht an schönen Tagen noch um zusätzlich ca 60 Kwh einzuspeisen, da der Speicher immer zu 75% voll Ist (könnte ja mal ein Stromausfall sein) mussten Wir von Oktober bis März nur knapp über 200 Kwh zukaufen, das kann man verkraften

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tradiwaberl (15.779 Kommentare)
am 13.06.2024 18:41

Mein Balkonkraftwerk mit 1200 Modulen, 800W Einsparung bringt alleine 60kWh in jedem Wintermonat.
Is deutlich mehr als nix. Und 3/4 des Jahres bringts auch deutlich mehr.

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her (5.912 Kommentare)
am 14.06.2024 11:35

Meinen Sie

60kWh am Tag oder im MONAT?

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mandimandi1 (358 Kommentare)
am 13.06.2024 16:37

die 300kWh im Schnitt ist der Durchschnitt je Monat...

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Kukilein (552 Kommentare)
am 13.06.2024 15:05

Ja das sind vernünftige Zeilen zum weiteren Ausbau der Photovoltaik Technologie. Jeder Haushalt oder jeder Betrieb soll sich wenn möglich seine Energie selbst erzeugen und diese auch selbst speichern. Man fängt dann auch an sich mit der Energie zu beschäftigen und entdeckt ggf. Einsparungpotentiale. Wofür Netzausbau notwendig sein soll erschließt sich mir nicht. Der Inlandstromverbrauch aus dem öffentlichen Netz ist schon 2022 und 2023 eklantant gesunken. Energie soll man am besten dort speichern wo sie erzeugt wird (chemisch mit Akkus) und die Kraftwerksleistung von Pumpspeicherkraftwerken in Österreich wird nur mit knapp 3,5 GW angegeben. Diese Größenordnung kann man schon fast mit einer zweisystemigen 380 KV Leitung transportieren (zB 2 x 1500 MVA sind schon im Normalbetrieb realistisch). Da und dort konnte natürlich ein Mittelspannungsausbau Sinn machen? Hier ist jetzt wirklich von den Regierungsparteien zu fordern, dass die Netzdaten auf den Tisch kommen und zwar noch vor der Wahl

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flooh (1.267 Kommentare)
am 13.06.2024 17:08

Der Stromverbrauch ist zwar gesunken, aber künftig wird fossile Ennergie wsl vermehrt durch Strom ersetzt, daher macht der Ausbau des Netzes vermutlich Sinn

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Kukilein (552 Kommentare)
am 13.06.2024 17:38

Das war die letzten Jahre auch schon so und der Inlandsstromverbrauch aus dem öffentlichen Netz ist 2022 und 2023 eklatant gesunken. Sind sie auch für Transparenz bei der Netzauslastung, also für eine Art "real time" Netzatlas wo man einfach sieht was Sache ist (wieviel % so eine Leitung gerade ausgelastet ist)?

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dobisam (1.006 Kommentare)
am 13.06.2024 13:44

Ewas auf Schulden zu bauen oder zu kaufen, auf den Glauben hin, dass sich die Bedingungen nicht verschlechtern sondern sich, auf die Kosten anderer, nur verbessern können, erinnert mich irgendwie an den Herrn Benko.

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filibustern (661 Kommentare)
am 13.06.2024 17:54

Schön gesagt!

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her (5.912 Kommentare)
am 14.06.2024 11:38

<Etwas auf Schulden zu bauen>

Ja

aber nicht die der Erbauer,

sondern die der Allgemeinheit (die die Förderungen mit NeuSchulden) subventionieren darf

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