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Wirtschaft

Preisfrage Immobilien: Wer kann sich Wohnen heutzutage noch leisten?

16. Oktober 2021 00:06 Uhr

Preisfrage Immobilien: Wer kann sich Wohnen heutzutage noch leisten?
Clemens Molan, Alexandra Petermann, Manfred Pammer, Wolfgang Stabauer, Hubert Breitwieser, Robert Oberleitner (v.l.)

LINZ. Dynamik bei Miet- und Eigentumsobjekten ist hoch – "Beton-Gold" bringt Markt mit Leerständen und knappem Boden für Neubauten durcheinander.

"Für verschiedene Leute ist Wohnen unleistbar geworden", sagte Wolfgang Stabauer, Geschäftsführer der Öko-Wohnbau, bei der zweiten Diskussionsrunde beim OÖN-Immobilientag, bei der die Notare Clemens Molan und Hubert Breitwieser, Alexandra Petermann, Manfred Pammer, Wolfgang Stabauer und Robert Oberleitner mit dem stv. OÖN-Chefredakteur Dietmar Mascher diskutierten. Die Mieten oder Quadratmeter-Kaufpreise von Wohnungen seien für Jungfamilien teils nicht finanzierbar, so der Tenor.

Die Mietpreissituation in Österreich habe sich zwar nicht so rasant nach oben bewegt wie in anderen Ländern, sagte Manfred Pammer, Vorstand bei Athos Immobilien, in Summe sei die Miete pro Quadratmeter-Verteuerung mit 27 Prozent seit 2011 "relativ moderat".

  • Der Immobilientag zum Nachschauen:

"Wir betreuen eine Million Wohnungen in Österreich. Wir erleben es anders, die Preisdynamik ist gewaltig", sagte Robert Oberleitner, Geschäftsführer der Wohnbaugesellschaft Neue Heimat. Viele investierten in Immobilien, Stichwort Beton-Gold. Preisdämpfende Gemeinnützige kämen sehr schwer zu Grundstücken, um neue Wohnungen zu errichten. "Da sind wir teilweise in einer Dimension, die wir nicht mehr aushalten." Eine Abhilfe sei zwar die Verdichtung auf bestehenden Arealen. Doch die Politik müsse besser auf das Preisgefüge achten.

Alexandra Petermann, Vorständin in der WSG, berichtete von stark gestiegenen Baukosten und der Schwierigkeit, Angebote und Handwerker zu bekommen. Der Mietkauf werde mittlerweile sehr gut angenommen. Notar Hubert Breitwieser rät aus Kostengründen zu Zwei-Generationen-Projekten und warnt vor falschem Sparen mit "Pfusch am Bau".

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