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Wirtschaft

Papiergroßhändler PBS vergrößert sich um ein Viertel

28. September 2019 00:04 Uhr

WELS. Der Großhändler für Papier, Büro- und Schreibwaren, die PBS-Gruppe, steht vor einem großen Zukauf.

Vom Mitbewerber Office Depot Europe übernehmen die Welser dessen Tochtergesellschaften in Tschechien und der Slowakei. Bei aktuell 280 Millionen Umsatz kommt ein Volumen von 65 Millionen Euro dazu, sagt Vorstandschef Richard Scharmann zur Dimension der Übernahme.

In Italien ist PBS im Juli neu in den Markt eingestiegen. Beide Expansionsbausteine sollen den Umsatz im nächsten Jahr auf 400 Millionen Euro heben.

Zukauf vom Konkurrenten

Office Depot ist einer der beiden großen Mitbewerber von PBS in Europa und im Eigentum des Finanzinvestors Aurelius. Dieser stoße Randbereiche ab. Das dazugekaufte Geschäft passe auch ertragsmäßig zum Haus und sei kein Sanierungsfall. Für PBS gibt Scharmann die Gewinnmarge vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz mit fünf Prozent an. Damit sei man deutlich besser als die Mitbewerber unterwegs und könne sich auch weitere Zukäufe leisten.

PBS ist in acht Ländern aktiv. In Ungarn, Polen und jetzt auch in Tschechien und der Slowakei sei man Marktführer. Kartellrechtlich erwartet der Chef des Unternehmens, das mehrheitlich drei Managern gehört, keine Probleme. (sib)

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