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Wirtschaft

Offensive bei XXXLutz: 900 neue Leute und Digitalschwerpunkt

Von nachrichten.at/rom   08. September 2021 14:24 Uhr

Unternehmenssprecher Thomas Saliger

WELS. Der Möbelkonzern XXXLutz treibt seine Ausbaupläne an mehreren Ecken voran. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen 900 Mitarbeiter aufnehmen, davon 600 in Oberösterreich. Das Zentrallager in Sattledt wird vergrößert, und XXXLutz setzt einen Digitalschwerpunkt.

„XXXL for tomorrow“ nennt der Möbelkonzern seine Initiative, um die nächsten Wachstumsschritte zu setzen. Die Pläne verkündete Unternehmenssprecher Thomas Saliger heute, Mittwoch, bei einem Pressegespräch in der Zentrale in Wels mit Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP). 

Zentraler Punkt ist die Aufstockung der Belegschaft. Bis 2024 schafft das Unternehmen 900 neue Arbeitsplätze in Österreich. Zwei Drittel davon entstehen in Oberösterreich. Der Löwenanteil davon entfällt mit 200 Mitarbeitern wiederum auf einen neuen Bürostandort in Linz, der 2022 eröffnet wird. Diese Beschäftigten sollen das Digitalgeschäft des Möbelkonzerns vorantreiben.

 „Digital ist für uns derartig wichtig geworden, da geht es nicht mehr nur um den letzten Klick des Kunden, sondern die gesamte Wertschöpfungskette“, sagt Saliger. Kunden kauften zwar gleich viel oder sogar mehr als früher, informierten sich aber verstärkt im digitalen Bereich, ehe sie in den Geschäften einkauften. XXXLutz ist laut eigenen Angaben schon jetzt Nummer eins auf dem heimischen Online-Möbelmarkt. 

Ausgebaut wird aber auch das stationäre Geschäft. Für April 2022 plant XXXLutz den Neubau zweier Einrichtungshäuser an der Hafenstraße in Linz und investiert hier 55 Millionen Euro. 15 Millionen Euro fließen in die Erneuerung des Einrichtungshauses in Wels-West, die im Herbst 2022 abgeschlossen werden soll. Und um 32 Millionen Euro erweitert der Möbelkonzern sein Zentrallager in Sattledt. Der Onlinehandel habe gezeigt, wie wichtig es sei, über Lagermengen an Ort und Stelle zu verfügen, so Saliger. 

XXXLutz beschäftigt mehr als 25.700 Mitarbeiter, betreibt 320 Einrichtungshäusern und setzte zuletzt 5,34 Milliarden Euro um. Zur Gruppe gehören auch die Marken Mömax und Möbelix.

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