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Österreichs Wirtschaft schüttelt Corona ab, aber die nächste Krise folgt

Von nachrichten.at/rom, 05. Dezember 2022, 10:34 Uhr
Die Industrie ist ein Treiber der heimischen Wirtschaft.  Bild: vowe

WIEN. Den Wirtschaftseinbruch durch die Corona-Pandemie hat Österreich laut Statistik Austria wettgemacht. Durch die Energiekrise und die Inflation trübt sich die Konjunktur allerdings ein.

Gesundheitlich sei die Corona-Pandemie noch nicht ausgestanden, aus wirtschaftlicher Sicht aber zum Großteil schon, sagte Tobias Thomas, Generaldirektor der Statistik Austria, heute, Montag, bei der Präsentation des „Austrian Recovery Barometers“. 

Österreichs Wirtschaftsleistung sei seit fünf Quartalen über Vorkrisenniveau und auch im dritten Quartal des laufenden Jahres weiter gewachsen. Das reale Plus des Bruttoinlandsprodukts zum Vorjahresquartal betrug 1,7 Prozent. Zum Wachstum würden mehrere Wirtschaftsbereiche beitragen, vor allem Industrie, Handel sowie Verwaltung, Bildung und Gesundheitswesen. Etwas schwächer seien Beherbergung und Gastronomie, Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie die Land- und Forstwirtschaft. 

Der Tourismus sei im Sommer bereits auf Vorkrisenniveau zurückgekehrt, sagte Johannes Chalupa, Direktor für Volkswirtschaft bei der Statistik Austria. Übers Jahr betrachtet liege die Auslastung bei 89 Prozent. Das Fehlen mancher ausländischen Gäste hätten Urlauber aus Österreich kaschiert. 

Entgegen vieler Befürchtungen sei bei den Insolvenzen bisher kein Nachholeffekt sichtbar, sagte Chalupa. Auch die Konjunktur sei im Oktober noch robust gewesen, weil Industrie und Bau anzogen - auch preisbedingt. Allerdings wirkten die Energiekrise und die Inflation dämpfend, sagte Thomas. 

Bei der Teuerungsrate ist laut dem Statistik-Austria-Generaldirektor der Höhepunkt erreicht. Im Oktober lag die Inflation in Österreich bei elf Prozent, im November laut Schnellschätzung bei 10,6 Prozent. Treiber seien weiterhin die Ausgaben für Energie und Nahrungsmittel, sagte Thomas. Ein Abflachen der Großhandels- und Erzeugerpreise deute aber auf leichte Entspannung hin. 

Der Arbeitsmarkt habe sich im dritten Quartal stabil gezeigt. Die Zahl der offenen Stellen liegt laut Statistik Austria bei 218.000, das Arbeitsmarktservice meldet rund 122.000. Ein Plus gibt es bei der Bevölkerungsentwicklung: Österreich wächst durch Zuwanderung, zumal durch Menschen, die aus der Ukraine kommen. In der ersten Jahreshälfte kamen 90.075 ausländische Staatsangehörige nach Österreich, davon rund 60.000 aus der Ukraine. Dahinter folgten Syrer, Deutsche und Rumänen. 

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