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Neues Institut für die Erforschung von Lieferketten

Von Philipp Fellinger, 06. März 2023, 12:01 Uhr
v.l.n.r.: Wifo-Chef Felbermayr, ASCII-Beirats-Vorsitzende und Infineon-Chefin Sabine Herlitschka, Bundesminister Martin Kocher, Landesrat Markus Achleitner und ASCII-Direktor Klimek
v.l.n.r.: Wifo-Chef Felbermayr, ASCII-Beirats-Vorsitzende und Infineon-Chefin Sabine Herlitschka, Bundesminister Martin Kocher, Landesrat Markus Achleitner und ASCII-Direktor Klimek Bild: BMAW / Holey

LINZ. Land Oberösterreich und Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft unterstützen Projekt – auch Standort in Steyr geplant.

Laut dem Konjunkturtest 2022 des Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) gaben 40 Prozent der heimischen Unternehmen an, dass der durch gestörte Lieferketten verursachte Materialmangel sich negativ auf die eigene Produktion auswirke. Das neu gegründete Institut für Lieferkettenforschung (Supply Chain Intelligence Institute Austria – kurz "ASCII") soll die Struktur von Liefernetzwerken sichtbar machen und Risiken sichtbar machen. Daran beteiligt sind das WIFO, Complexity Science Hub und das Logistikum der Fachhochschule Oberösterreich. 

Derzeit gestalte sich die Erforschung der Lieferkettenproblematik als schwierig, da schlicht die Daten dazu fehlen. Um valide Erkenntnisse zu sammeln, soll ein interdisziplinärer Forschungsansatz aus Methoden der Mathematik, Ökonomie und Logistik angewandt werden. Direktor des ASCII wird der Komplexitätsforscher Peter Klimek, der mit dem Institut neben der Beratungstätigkeit für Politik "auch Ansprechpartner für Unternehmen sein" will. 

Bei einer Pressekonferenz am Montag gaben Bundesminister Martin Kocher und Landesrat Markus Achleitner (beide VP) die Details zu ASCII bekannt. Sowohl der Bund und das Land fördern das Projekt für fünf Jahre mit insgesamt zehn Millionen Euro (Bund: 7,5 Millionen, Land: 2,5 Millionen). Laut Kocher seien die Lieferketten aufgrund von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg "teils empfindlich gestört". Eine Analyse wäre daher für die langfristige Sicherung der Wertschöpfung "entscheidend".

"Wir sind in Europa wahrscheinlich das erste Land, das so ein Institut einrichtet", so der Bundesminister weiter. Für Landesrat Achleitner ist das Wissen über Lieferketten für den Standort Oberösterreich "essenziell". Auch die Schwerpunktsetzung des ASCII im Bereich Automotive- und Halbleiterindustrie sei aus "oberösterreichischer Sicht besonders wichtig". Zudem soll das Institut neben dem Hauptsitz in Wien auch einen Standort in Steyr haben. 

Wifo-Chef Gabriel Felbermayr, der gleichzeitig auch Präsident des Instituts wird, will mit dem ASCII "im europäischen Kontext ein Beispiel setzen", mit dem man auch "in Deutschland und Brüssel" gehört werde. 

 

 

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Autor
Philipp Fellinger
Redakteur Politik
Philipp Felllinger
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4  Kommentare
4  Kommentare
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Flachmann (7.367 Kommentare)
am 06.03.2023 17:13

Da sind ja schon wieder einige Corona-Spezialisten darunter.
Diesen Lieferketten-Hokuspoks können sich die geschätzten Forscher sparen, die Globalisierung ist das Problem.
Wird in der Volksschule ausreichend erklärt!

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Fa_wimmer (648 Kommentare)
am 07.03.2023 13:14

Globalisierung ist das Problem

du meinst die Korruption die alles teuer macht und nichts mehr für das arbeitende Volk mehr übrig bleibt

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 06.03.2023 12:13

"Wir sind in Europa wahrscheinlich das erste Land, das so ein Institut einrichtet"

Ersetze einrichtet mit "leistet".
Auf dem sicheren Weg zur steuergeldfressenden Vollbeschäftigung.

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Fa_wimmer (648 Kommentare)
am 06.03.2023 13:03

aber man hat es gestern wieder gesehen das Volk will in Armut leben!!

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