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Nervosität in Immobranche steigt: "Neubaumarkt ist tot"

Von nachrichten.at/apa, 13. Juni 2024, 11:21 Uhr
(Symbolbild) Bild: colourbox.de

WIEN/LINZ. Vertreter der Wirtschaftskammer (WKÖ) warnten am Donnerstag vor massiven Folgen für die gesamte Wirtschaft.

"Der Neubaumarkt ist derzeit tot", sagte Gerald Gollenz, Obmann des Immobilien-Fachverbands. Es werde kaum noch eine Wohnung verkauft. Die Prognose für 2025 werde von Tag zu Tag schlechter. "Wir reden jetzt schon von minus 80 Prozent bei der Neubauleistung", so Gollenz.

Als einen Grund für den Einbruch beim Wohnungsverkauf macht die Immo-Branche seit Monaten die KIM-Verordnung mit ihren strengeren Kreditregeln der Finanzmarktaufsicht (FMA) aus. Allerdings dürfte es auch an der schlechten Stimmung liegen: Weil es dauernd heiße, dass sich niemand mehr Eigentum leisten könne, würden viele erst gar nicht nach einem Kredit fragen, so der Wiener Fachgruppenobmann Michael Pisecky.

Unfertige Rohbauten 

Sein Kollege aus Niederösterreich, Johannes Wild, berichtete von Bauträgern, die das letzte Objekt vor neun Monaten verkauft hätten. Zusätzlich zu den Insolvenzen stelle sich auch die Frage, was mit den nicht fertiggestellten Wohnungen passiere. Der Bauträgersprecher Hans Jörg Ulreich sagte, er gehe davon, dass Projekte, die kurz vor der Fertigstellung stünden, auch abgeschlossen würden. Denn auch die Banken wüssten, dass nichts weniger wert sei als eine halb fertige Baustelle.

Ulreich berichtete, dass nicht nur Wohnungskäufer immer schwerer Kredite bekämen, sondern auch Projektentwickler. Bei ihm selbst habe es zuletzt statt sonst drei Wochen acht Monate gedauert, bis er die Finanzierung erhielt. Kritik übte er an der FMA, dort würden junge WU-Absolventen Bankdirektoren mit Zuverlässigkeitsprüfungen drohen. FMA-Chef Helmut Ettl forderte er auf, das Hirn einzuschalten und die KIM-Verordnung zu streichen.

"Jetzt reagieren"

Die Branchenvertreter wollen nun bis Anfang Juli ein neues Forderungspapier erarbeiten. Auch weil Teile des Baukonjunkturpakets der Regierung nicht funktionierten. So gebe es offene Fragen bei den staatlich geförderten Darlehen bis 200.000 Euro, bei denen nicht Marktzinsen von über 4 Prozent anfallen sollen, sondern nur 1,5 Prozent. Gollenz betonte, es gehe nur noch um eine Schadensbegrenzung. "Wenn wir jetzt reagieren, wird die Talsohle nicht so tief sein und Aufschwung schneller erfolgen."

Viele Immobilienentwickler sind nach einer mehrjährigen Boomphase vergangenes Jahr durch stark gestiegene Baukosten und Zinsen unter Druck geraten. Besonders mittelgroße Bauträger sind stark betroffen. Der Entwickler 6B47 etwa schlitterte Ende 2023 in finanzielle Schwierigkeiten, gab sich dann aber zuversichtlich, die Restrukturierung zu schaffen. Heuer im März meldete mit der VMF-Gruppe ein weiterer Wiener Bauträger Probleme und schickte im April mehrere Tochtergesellschaften in die Insolvenz. Betroffen sind bei VMF auch viele Privatanleger, die mit ihren von Crowdinvesting-Plattformen vermittelten Nachrangdarlehen nun durch die Finger schauen.

Immobilienblase gebildet

Durch die jahrelange Nullzinspolitik der EZB hat sich in Österreich nach Ansicht der FMA eine Immobilienblase gebildet. Seit 2010 waren die Immobilienpreise in Österreich um 115 Prozent gestiegen, während die Einkommen nur um 55 Prozent nach oben gingen. Am Höhepunkt Mitte 2022 waren Immobilien in Österreich um 36 Prozent überbewertet, in Wien sogar um mehr als 40 Prozent. Ende 2023 hieß es von der Behörde, die Blase sei zumindest nicht mehr größer geworden.

Das Finanzmarktstabilitätsgremium (FMSG) beschloss im März, an der KIM-Verordnung festzuhalten. Die Banken können bis 20 Prozent des Neukreditvolumens Ausnahmen machen.

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81  Kommentare
81  Kommentare
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Flachmann (7.381 Kommentare)
am 16.06.2024 15:40

Das Beste aus zwei Welten! Ha,ha,ha

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her (5.912 Kommentare)
am 14.06.2024 11:14

<Markt ist tot>?

Ich berücksichtige

Immomarkt ist (im Verhältniss zu den Durchschnittseinkommen im Bundesgebiet laut Wiener Filiale der EZB)
überteuert

die Demographie (immer mehr Religiöse)
&
das Klima (Wiedererwärmung)

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betterthantherest (35.372 Kommentare)
am 14.06.2024 09:29

Es ist ohnehin sinnvoll, erst mal leer stehenden Wohnraum zu sanieren.

Das gefällt den Bauunternehmen natürlich nicht.
Sie sind es seit Jahren gewohnt, für Sanierungsprojekte ja nicht einmal anzubieten.

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her (5.912 Kommentare)
am 14.06.2024 11:17

<Sie sind es seit Jahren gewohnt, für Sanierungsprojekte ja nicht einmal anzubieten.>

Gilt das auch für die Ballungszentren (Dachgeschossausbau,..)?

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westham18 (4.814 Kommentare)
am 13.06.2024 19:15

Es ist auch gut, wenn der Neubauwahn gestoppt wird, und unnötige Bodenversiegelungen verhindert werden. Speziell OÖ war da ganz weit vorne. Ich hoffe, dass auch das unnötige Bauprojekt in Steyr, wo an der Grenze zu Dietach auf einer idyllischen Wiese gut 70 Eigentumsobjekte entstehen sollen, trotz heftigem Widerstand vieler Bürger innen von Steyr. Appell an den Bürgermeister — stoppen Sie diesen Wahnsinn. Aktivieren Sie stattdessen die mehr als 700! leerstehenden Wohnungen in Steyr!
😉💥

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 20:01

Der Bürgermeister wird ihnen den Mittelfinger zeigen

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Natscho (5.116 Kommentare)
am 14.06.2024 07:51

Haha, genau mein Humor. Die Bewohner einer Streusiedlung mit großen Einfamilienhäusern machen gegen mehrgeschossigen Wohnbau und Reihenhäuser mobil.
Tip: Euer Flächenverbrauch ist weit höher

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Natscho (5.116 Kommentare)
am 14.06.2024 07:51

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/naturschutztag-buergerinitiative-macht-gegen-gwg-projekt-in-siedlung-mobil;art68,3821149

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westham18 (4.814 Kommentare)
am 14.06.2024 08:40

Darum geht's nicht! Gut 700 Wohnungen stehen in Steyr leer, da ist es ein Absurdum, ein neues Projekt durchzupeitschen, wie argumentiert wird für junge Leute, die sich diese teuren Reihenhäuser ohnehin nicht leisten können....Und jede nicht notwendige Bodenversiegelung gehört verhindert! Egal wo!
Ps: Mittelfinger...mag sein, nur — es gibt — durch ihn — in Steyr immer mehr unzufriedene Menschen....💥

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betterthantherest (35.372 Kommentare)
am 14.06.2024 10:11

westham

die Bevölkerung in AUT nimmt pro 10 Jahre um 5 % zu. Tempo tendenziell steigend.
Also werden wir beides brauchen. Neubau und Sanierung.

Leider geht die Politik einen anderen Weg.
Sanierungen werden aufgrund immer mehr Auflagen und Vorschriften angefangen von der sündteuren Entsorgung des Altmaterials bis zur Wiedererichtung beinahe unmöglich gemacht.

Und der Neubau von Großprojekten wird mittels fadenscheiniger Begründungen (Ihr Beispiel ist ein sehr gutes) durchgedrückt.

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fam.beham@gmx.at (467 Kommentare)
am 13.06.2024 19:08

wer bitte soll den für was noch etwas bauen bei ohnehin unmengen an Leerstand, seit vielen Jahren sterben mehr Ö als zur Welt kommen, u wenn wie aktuell schon Lehrlinge nur mehr 25 Std hackeln wollen (Lehrzeit dann 6 Jahre) dann werden Wohncontainerdörfer die Zukunft u Grünland kann reenanuriert werden

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sarkast (543 Kommentare)
am 13.06.2024 14:33

Die Bau-/u.Immobilienbranche haben die Bauwerber bzw. Wohnungssuchenden in den letzten Jahren voll abgezockt. Die Preise wurden über Gebühr erhöht und künstlicher Mangel an Baumaterialien erzeugt obwohl genügend davon da war. Aber so konnten sich viele in der Branche von einem Tag auf den anderen eine goldene Nase verdienen. Jetzt bei allen anderen die Schuld zu suchen ist sehr billig.

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MaxXI (1.110 Kommentare)
am 13.06.2024 17:37

und Coronaförderungen kassiert, obwohl das Geschäft bestens lief!

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mei_meinung (2.157 Kommentare)
am 13.06.2024 20:12

Sie wissen offenbar besser bescheid als die Branche.

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sergio_eristoff (1.762 Kommentare)
am 14.06.2024 06:37

Er hat absolut Recht. Bestes Beispiel war das Bauholz, wo riesige Lager gebaut wurden und nur mehr Preise für maximal 1 Woche hergegeben hat, da der Preis ja noch steigen könnte.
Gab es bei Ziegeln und Zement genauso, sowie wurden die Preise immer weit über der Inflation angezogen.

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betterthantherest (35.372 Kommentare)
am 14.06.2024 08:40

sergio_eristoff

stimmt - genauso war es. Ein gutes Beispiel war damals Holz.

Den Waldbauern hat man damals das Schadholz (Sturm) nicht abgenommen und die Fichtenstämme monatelang am Waldrand liegen gelassen. Der Markt sei schwach. So die Aussage des Holzhandels.

Auf der anderen Seite wurde den Pelletskunden erzählt, es sei viel zuwenig Rohstoff vorhanden - sie können leider nur 1 To liefern - und das zu einem Preis von 700 Euro.... .
Selbe Aussage bei Bauholz: sorry - leider kaum Rohware verfügbar Preis leider 300 % im Vergleich zum Vorjahr...

Was sagt die dem Wirtschaftsministerium unterstellte Wettbewerbsbehörde dazu?
Der Markt funktioniert!

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mei_meinung (2.157 Kommentare)
am 14.06.2024 08:46

Das ist das Problem mit Halbwissen. Schadholz ist eben nur bedingt für die Baubranche tauglich.
Aber macht ja nix - Hauptsache mitreden gelle.

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betterthantherest (35.372 Kommentare)
am 14.06.2024 11:27

mei_meinung

Windwurfholz ist häufig sehr wohl als Bauholz geeignet;

Während beispielsweise Randbäume auch "regulär" geschlagen häufig für Bauholz wenig geeignet ist ... .

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susisorgenvoll (16.889 Kommentare)
am 13.06.2024 14:26

Man muss nicht immer nur neu bauen! Es gibt eine Menge älterer Häuser mit bester Bausubstanz in Zentrumslagen, welche perfekt zu sanieren wären! Die Wohnqualität in diesen Ziegelhäusern ist viel besser als in Betonbunkern und zwischen den Häusern gibt es große Grünflächen, welche vielfältig genützt werden können!

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Arnold708 (24 Kommentare)
am 13.06.2024 14:16

Die Baubranche täte gut daran, das Hauptproblem anzugehen, anstatt einfältig die KIM-VO als Schuldigen hinzustellen. Die KIM-VO hat das zusammenbrechende Bauwesen nicht verursacht. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass 2 Jahre vor Einführung der KIM-VO die Baugenehmigungen zu sinken begannen, noch zu Zeiten der Niedrigzinsen. Oh die Zinsen sind gar nicht schuld, na was denn dann? Na die Bauwirtschaft selbst. Die Preise sind schlicht und ergreifend zu hoch. Die Bauwirtschaft muss Wege finden die Preise "massiv" zu senken. Ohne massiv sinkende Preise wird es keinen Neustart des Baugeschäftes geben.

Und ad OÖ: Das Land OÖ wird keine 200.000€ Bundeskredite vergeben, sondern vielmehr bei den viel zu niedrigen gar lächerlichen ca 100.000€ pro Baufamilie bleiben. Und dafür bezahlt man monatlich 2*0,5% Wohnbauförderungsbeitrag vom Lohn ... Ein Hohn was das Land OÖ aufführt!

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Penetrant (79 Kommentare)
am 13.06.2024 13:35

Einfach die Immobilienpreise halbieren.
Dann passt das schon ;)

Und vielleicht Anleger Immobilien verbieten.
Aber davon will man ja nichts Wissen

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 13:40

Dann hat jeder Anleger 50% seines Vermögens verloren. Ist ihnen vermutlich egal, sonst würden sie das nicht fordern, aber sicher nicht den Anlegern. Die Frage ist wessen Macht ist größer ? Meistens die der Begüteteren

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Penetrant (79 Kommentare)
am 13.06.2024 14:29

Naja ist halt wie an der Börse. Wer viel spekuliert kann viel verlieren.

es heißt ja außerdem Wohnraum und nicht Anlegerraum.

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 20:07

Ich bin voll ihrer Meinung. Trotzdem wurde die letzten Jahre von allen in "Betongold" investiert. Mich täts auch nicht ärgern, wenn die mal ordentlich abschreiben müssten. Bleibt eh trotzdem genug

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Gugelbua (32.296 Kommentare)
am 13.06.2024 13:21

na ja wenns Geld fehlt 😵‍💫

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laskpedro (3.608 Kommentare)
am 13.06.2024 13:13

in den letzten jahren wurden die konsumenten ohne ende abgezockt .. angefacht auch noch durch vertrottelte investitionsmassnahmen während corona wie die investprämie, die in eine bereits völlig überhitzte branche gepumpt wurde.. gut dass sich der markt beruhigt

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PhSe (121 Kommentare)
am 13.06.2024 12:57

In Krisenzeiten wird immer ein Schuldiger gesucht.
Fakt ist, dass auf Teufel komm raus gebaut wurde, wo sich der gesunde Menschenverstand gefragt hat, wer das einmal alles kaufen soll.
Die Bauwirtschaft und die Profithaie sind an der Misere selber schuld und mehr noch, sie schädigen durch den Wertverlust alle anderen Immobilienbesitzer!

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 20:10

Wieviel Prozent einer Eigentumsanlage muss verkauft sein, damit mit dem Bau begonnen wird ? 25 ?
Hoffentlich bleiben sie auf dem Rest sitzen

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 12:46

Dann soll halt die Regierung sofort einen Unterstützungstopf für die arme Bauwirtschaft einführen.
Wo liegt das Problem WKÖ ?

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 12:46

Die paar hundert Milliarden mehr oder weniger ? Wen juckts ?

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hannimator (140 Kommentare)
am 13.06.2024 12:38

Wer hat in den letzten Jahren die Gewinne eingesackelt? Wo sind die Gewinner der letzten Jahre?
Die Häuslbauer sind es sicher ned, die müssen das erst jetzt zurückzahlen.

Man schreit sofort wenns mal ned so gut läuft, jedoch hat man von denen die jetzt plärren, in der Vergangenheit nichts gehört.....

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espresso.perdue (744 Kommentare)
am 13.06.2024 12:31

Die Goldgräberstimmung ist vorbei. Die Immobranche bereinigt sich. Gut so!

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reinmar (411 Kommentare)
am 13.06.2024 12:28

Na vielleicht wird dann die Bodenversiegelung weniger, was natürlich auch niemand glaubt, die Betonlobby schreit natürlich, wenn sie nicht weiterbetonieren kann. Das Ganze ist zu begrüßen. Wie wäre es mit sanieren von Altgebäuden, Wiederverwendung von Industrieruinen?

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Arnold708 (24 Kommentare)
am 13.06.2024 14:20

Österreich wächst alle 2 Jahre Bevölkerungsmäßig in der Größe der Stadt Linz. Alle 3 Jahre + Graz. Ohne jedes Jahr riesige Neuwidmungen und Neubauten ist das Bevölkerungswachstum unmöglich zu stemmen. Im Gegenzug müsste man halt die verfallenden Gegenden Oberstmk, Wein-, Waldviertel, Teile Bezirk Rohrbach und Teile Mühlviertels, Westkärnten, ... rückbauen. Also ja Häuser abreissen, Straßen rückbauen.

Und klar muss man aufhören Ackerflächen zu verbauen. Futterwiesen jedoch ist relativ egal. Im Gegenteil, in den Hausgärten finden die Insekten mehr Rückzugsfläche und Nahrung wie in den industriellen Grünwüsten.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.596 Kommentare)
am 13.06.2024 12:23

Dann bitte gute Sanierungs- und Nachnutzungsangebote machen!

Da wurden Anfragen in den letzten Jahren oft nicht mal ignoriert, weil man so überarbeitet war.

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 12:13

Ist ja grotesk - die Wirtschaft warnt wenn keine Wohnungen mehr gebaut werden. Egal ob sie jemand braucht oder nicht, Hauptsache die Wirtschaft lebt ?
So wurde die letzten 25 Jahre gearbeitet, drum gibt es massive Leerstände und jeder der etwas Geld hat, hat dieses in Immobilien investiert anstatt aufs Sparbuch zu legen.
Hoffentlich kommen diese Zeiten nie wieder, die Natur wird es uns danken

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derkommentator (2.292 Kommentare)
am 13.06.2024 12:45

Schreien werden die, die bis 50 bei Mama und Papa wohnen müssen, weil keine leistbare Wohnung mehr gebaut werden kann.

Die Leerstandswohnungen sind für die Kinder derer angeschafft, die jetzt vorausschauend investieren und Geld verfügbar hatten.

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 13:12

Glaube nicht dass die schreien. Denn das Haus von Mama und Papa wird bald ihnen gehören

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 13:15

Wenn die Leerstandwohnungen für die Kinder angeschafft wurden, was geschieht mit der Wohnung der Eltern wenn diese versterben ?
Die wird verscherbelt und die Erben werden sich freuen. Finden sie das Richtig ?

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derkommentator (2.292 Kommentare)
am 13.06.2024 17:54

Wenn die Eltern sterben ist der Bub ca. 70. Haben sie mal die Lebenserwartungen der letzten Jahre angeschaut?

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 13:19

Weiters bin ich der Meinung, es braucht nicht jedes Kind eine Eigentumswohnung oder ein Haus von den Eltern geschenkt bekommen.

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a_nungsvoll (1.269 Kommentare)
am 13.06.2024 13:23

Der Großteil erbt ohnehin nichts oder nur relativ kleine Beträge.
Nur etwa 35 Prozent der österreichischen Haushalte kommen überhaupt in den Genuss einer Erbschaft oder Schenkung.

https://ooe.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/verteilungsgerechtigkeit/vermoegen/Reichtum_wird_vererbt.html

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 13:29

Es geht hier um die Kinder derer, die ihr Geld in Immobilien angelegt haben und diese für ihre Kinder leer stehen lassen.
Und diese Kinder kommen zu 100% in den Genuss einer Erbschaft, oder ?
Bitte nichts aus dem Zusammenhang bringen

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Myview (517 Kommentare)
am 13.06.2024 20:00

Nein, das braucht es nicht! Aber wenn man wie ich bisher 40 Jahre hart gearbeitet hat, auch 80-Std Wochen nicht gescheut hat, und dadurch sowohl Karriere gemacht als auch gutes versteuertes Geld verdient hat, dann ist es mein gutes Recht meinen Kindern das zu schenken eas ich für richtig empfinde, auch wenn es eben eine Wohnung oder ein Haus ist!

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 13.06.2024 20:15

Dann tun ihnen die paar Tausender Leerstandabgabe im Jahr aber auch nicht weh, wenn sie beim Ableben Millionen verschenken, oder ?

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Automobil (2.430 Kommentare)
am 14.06.2024 06:06

schubbi

warum sollte man Geld herschenken für Leute, die nicht Willens sind, auch anständig zu arbeiten?

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schubbi (3.646 Kommentare)
am 14.06.2024 10:01

Haben sie noch gar nicht gecheckt, dass sie das schon lange tun ?

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derkommentator (2.292 Kommentare)
am 13.06.2024 14:26

Die heute 60 jährigen geben ihr Haus nicht mehr an die Kinder ab und ziehen sich ins Stüberl zurück.

Die haben Ansprüche, da durch Pension leistbar geworden.

Das Haus bekommt vielleicht mal das Enkerl.

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Natscho (5.116 Kommentare)
am 13.06.2024 12:12

Neubaumarkt ist schweineteuer, Gier zu hoch.
Eine 4-Zimmer-Wohnung (Wohnzimmer, Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer) mit 72 m² in Linz kostet schlanke 499.000 € ohne Nebenkosten.
Wie soll sich das eine Jungfamilie ohne Erbe leisten können?

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Automobil (2.430 Kommentare)
am 13.06.2024 12:18

Natscho

Frag das deine Freunde von der Regierung, die durch das Anheizen der Inflation diese Preise verursacht haben

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