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Wirtschaft

Milliardenstrafe: China geht gegen Alibaba vor

12. April 2021 00:04 Uhr

Milliardenstrafe: China geht gegen Alibaba vor
Jack Ma

PEKING. Chinas Wettbewerbshüter haben eine Strafe von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro gegen die weltgrößte Handelsplattform Alibaba verhängt.

Der Vorwurf: Der Konzern habe seine marktbeherrschende Position ausgenützt, um Händler zu bestrafen, die ihre Waren über konkurrierende Plattformen anbieten wollen. Sie würden gezwungen, sich exklusiv für Alibaba zu entscheiden.

Nach Einschätzung von Experten lässt sich die Milliardenstrafe leicht verkraften. Allein in den letzten drei Monaten des Jahres 2020 habe der Konzern einen Gewinn von umgerechnet zehn Milliarden Euro erzielt. Allerdings häuften sich bei Alibaba zuletzt die Probleme: 2020 wurde der geplante Börsegang der Finanztochter Ant mit Verweis auf neue Regeln gestoppt. Zuvor war der charismatische Gründer Jack Ma nach Kritik an der Finanzaufsicht in Ungnade gefallen. Er wurde seitdem kaum in der Öffentlichkeit gesehen.

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