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Metaller-KV: Gewerkschafter droht mit Ausweitung der Streiks

Von nachrichten.at/apa, 14. November 2023, 07:54 Uhr
Die Chefverhandler der Arbeitnehmer/innen Reinhold Binder (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA)  Bild: Apa

WIEN. Nach dem Scheitern der sechsten Runde der KV-Verhandlungen der Metallindustrie am späten Montagabend haben die ersten Frühschichten am Dienstag mit Streiks begonnen.

 Es sind die ersten Metallerstreiks seit 2018. Eine Ausweitung könnte etappenweise erfolgen, sagte der Arbeitnehmerverhandler von der Gewerkschaft PRO-GE, Reinhold Binder, im Ö1-"Morgenjournal". Ab Samstag sei man aber wieder verhandlungsbereit. Ein "Teuerungsausgleich ist das Mindeste", sagte Binder. In den Verhandlungen wird von einer rollierenden Inflation von 9,6 Prozent ausgegangen - das ist die durchschnittliche Inflation von September 2022 bis zum selben Monat heuer. Insgesamt lautet die Forderung der Arbeitnehmervertreter auf 11,6 Prozent. Binder betonte mehrmals, dass die Geschäfte in der Vergangenheit gut gelaufen sind. "Wir kämpfen um das Geld, das bereits am Konto der Firmen angekommen ist."

Die Arbeitgeberseite wurde und wird hingegen nicht müde, auf die eingetrübte aktuelle Situation und die vorerst schwachen weiteren Aussichten in einer herrschenden Rezession hinzuweisen. Ihr nachgebessertes Angebot für Lohn- und Gehaltserhöhungen fiel den Arbeitnehmervertretern mit durchschnittlich sechs Prozent weiter deutlich zu gering aus, erklärten die Gewerkschaften am Montagabend.

Video: OÖN TV hat mit Wirtschaft-Ressortleiter Dietmar Mascher über die Metallerstreiks gesprochen

Die Arbeitgeber würden mit dem Angebot "Sand in die Augen streuen", so Binder Dienstagfrüh. Diese sprechen von sechs Prozent plus einer Einmalzahlung von 1.200 Euro netto. Das mache im Durchschnitt plus 8,2 Prozent und bei den untersten Einkommen bis zu 12 Prozent.

Nun soll es bis 17. November vorerst in rund 200 Betrieben zu eintägigen Streiks kommen. Binder sagte, man schaue sich heute und am Mittwoch auch die KV-Gespräche weiterer Metallersparten - anderer Fachverbände, das "Hauptmatch" findet quasi in der Metalltechnischen Industrie mit 130.000 Mitarbeitenden statt - an. Das dortige Fortkommen wird das Vorgehen der Gewerkschaften mit beeinflussen.

Bei der deutschen Maschinenbaufirma Trumpf in Pasching in Oberösterreich mit dort insgesamt 830 Mitarbeitenden meldeten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frühschicht dienstbereit, traten aber in den Streik. Am Firmeneingang waren zwei Streikposten stationiert. Arbeiterbetriebsratschef Alfred Sacher sagte dem ORF-Radio: "Die Stimmung ist sehr verärgert. Die Leute haben sich von den gestrigen Verhandlungen einiges erwartet, sind mit den Aufbesserungen der Arbeitgeber nicht einverstanden. Sie werden die Arbeit heute nicht aufnehmen. Der Streik geht bis 22 Uhr."

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188  Kommentare
188  Kommentare
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Fa_wimmer (648 Kommentare)
am 20.11.2023 11:23

ich würde gerne wetten auf das dass es heut zu keiner Einigung mehr kommt!

und das die Arbeitnehmer sicher nicht mehr bekommen als 7%

und ich glaube auch das die Arbeitgeberseite ihr Angebot im Dezember zurückziehen wird. sollte es bis dort hin zu keinem Vertragsabschluss kommen!!!!

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Klartext2 (1.407 Kommentare)
am 15.11.2023 19:40

Bei der Erhöhung der Pensionen hat man nicht gedacht welche Folgen es für die Wirtschaft hat, warum soll die arbeitete Bevölkerung weniger bekommen als Pensionisten.

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Joshik (3.047 Kommentare)
am 15.11.2023 21:33

sagt dir der Begriff Marktwirtschaft wirklich nichts?

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Joshik (3.047 Kommentare)
am 15.11.2023 15:38

hohe Energiepreise, steigende Lohnstückkosten sowie ein schwaches Exportwachstum
.
genau diese negativen Faktoren werden von den Gewerkschafter:innen in energieintensiven und exportierten Metaller-Branche völlig ausgeblendet. statt dessen wird blindlings auf den Busch geklopft
.
kündbar sind sie selbst ja nicht, diese Herren.
.
nur zur Erinner: diese verbohrte Haltung der Gewerkschafter:innen hat in den 80ern fast 10,000 Arbeitsplätze in Oberösterreich gekostet.

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valmet (2.089 Kommentare)
am 15.11.2023 16:36

Da gibt's zig Beispiele was da bei der AUA aufgeführt wurde
Die Gewerkschaften hatten ihre Berechtigung vor zig Jahren
Keiner kann mehr Fachkräfte ausbeuten, jeder schaut auf seine Mitarbeiter zumindest auf die guten
Ich bin mit der Sozialpartnerschaft und den Zwangsmitschaften der Wko nicht zufrieden
Warum verhandeln Leute wie Herr Knill die Gehälter meiner Mitarbeiter welche weit über KV
liegen
Zahlen dürfen wir Arbeitgeber

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AroundTheWorld (2.319 Kommentare)
am 15.11.2023 15:10

Die können streiken bis sie schwarz werden, solange meine Straßenbenützung nicht behindert wird, ist es mir egal, auch das Ergebnis.

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lester (11.524 Kommentare)
am 15.11.2023 11:36

Kann mir jemand die Frage beantworten was Straßenblokaden mit Streiks zu tun haben. Oder anders gesagt wer ist blöder die Blockieren von " Last-
Generation" oderdie Streikenden? Welche Behörde hat Ihnen die Erlaubnis zu Blockaden gegeben?

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wassaduda (5.602 Kommentare)
am 15.11.2023 12:08

welche blokaden? es wird IN den unternehmen gestreikt! was wir vergangene woche erbeten, waren warnstreiks, um zeichen zu setzten.

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MartinH (1.150 Kommentare)
am 15.11.2023 08:08

Die Frage ist auch wie kommt man aus dieser Sache Gesichtswahrend wieder heraus? Das Wesen einer Verhandlung ist es, dass sich beide Seiten bewegen. Bin echt auf die nächste Runde gespannt. Diese Situation kann für BEIDE Seiten ein Bumerang werden.

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Fafnir (410 Kommentare)
am 15.11.2023 07:47

2,6% für die Arbeitnehmer und eine Porscheabgabe (Besitz von max. zwei Luxusautos und max. 1 Nebenwohnsitz) für die Geschäftsführer, PASST?

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AroundTheWorld (2.319 Kommentare)
am 15.11.2023 15:09

An jedem Standort des Unternehmens? Ich stimme Ihnen zu!

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Zensur (1.149 Kommentare)
am 14.11.2023 19:57

die AG-Verhandler argumentieren damit Arbeitsplätze nicht zu gefährden ....alles nur Bla..bla...hat man doch auch bei der MAN in Steyr gesehen...ob ein Betrieb ausgelastet oder auch Gewinn bringt ist diesen Managern doch Scheiß egal...wenn es für den Vorstand Boni gibt ...werden auch gut laufende Betriebe geschlossen bzw an Insider weiter verhökert...auch wenn VW/MAN Deutsch ist ....die Österreichischen großen Firmen sind nicht anders...und einer kleinen ...gut geführte Firma ...sind auch seinen Arbeiter was wert.....nicht wie so mache möchtegern Unternehmer ( max Würschtlstand Größe )hier bei den Kommentaren..

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 14.11.2023 20:01

Ein sehr gutes Beispiel!

MAN in Steyr war ganz einfach viel zu teuer bezüglich Lohnkosten und Sozialleistungen. Ein tolles Geschenk der Gewerkschafter, und am Ende wurden diese Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, ein Teil sogar nach Deutschland, weil auch dort billiger!

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c0w (539 Kommentare)
am 14.11.2023 20:02

BS

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 14.11.2023 19:56

Es ist erschreckend, welche falsche Zahlen und Tatsachen hier von den Gewerkschaftern verbreitet werden und wie respektlos mit anderen Meinungen umgegangen wird.

Diese lange geplante Aktion "11,6" wird ein schmerzvoller Schuss ins eigene Knie aller hier abgestimmten Kreise vom ÖGB, der SPÖ bis hin zur Arbeiterkammer. Es werden dabei ganz einfach gewisse Grenzen überschritten.

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c0w (539 Kommentare)
am 14.11.2023 20:03

nomen est omen

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 14.11.2023 20:32

Kulimuh?

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lbischof (100 Kommentare)
am 15.11.2023 09:04

Welche Zahlen sind denn falsch?

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 15.11.2023 09:26

Falsche Zahlen sind: Teuerung, Inflation

Wahr ist vielmehr: Im Oktober 2023 stiegen die Verbraucherpreise in Österreich geschätzt um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Oktober 2022).

Quelle: Statistik Austria (Offizieller Zahlen für Österreich!)

Die Inflation liegt von Okt. 22 bis Ende Sept. 23 bei ca 9%.

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StevieRayVaughan (3.469 Kommentare)
am 15.11.2023 11:25

"Experte über Benya-Formel und Metaller-KV: "Eigentlich müssten die Arbeitgeber jetzt zahlen

In Österreich haben die KV-Verhandlungen oft einen versöhnlichen Abschluss dank der Anwendung der sogenannten Benya-Formel gefunden. Diese sieht eine Entgeltsteigerung um die Inflation der vergangenen zwölf Monate plus einen Anteil des gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsanstieg vor. Doch heuer haben die Metaller-Arbeitgeber dem eine Absage erteilt. "Dabei hat die Industrie eigentlich den Vorteil der Wettbewerbssicherung in der Anwendung", so Wifo-Experte Benjamin Bittschi."

https://www.nachrichten.at/wirtschaft/experte-ueber-benya-formel-und-metaller-kv-eigentlich-muessten-die-arbeitgeber-jetzt-zahlen;art15,3896106#:~:text=WIEN.,Anteil%20des%20gesamtwirtschaftlichen%20Produktivit%C3%A4tsanstieg%20vor.

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Joshik (3.047 Kommentare)
am 14.11.2023 19:38

ich halte dieses fragwürdige Theater der Gewerkschafter:innen für einen Testlauf für die Wahlen im Herbst nächstes Jahres
.
Gewerkschafter:innen und SPÖler nennen das 'Kampagnenfähigkeit'
.
was es jetzt braucht: absolute Zahlen, die zeigen, dass Metaller-Löhne im Vergleich mit anderen Branchen bereits jetzt überdurchschnittlich hoch sind

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Natscho (5.093 Kommentare)
am 15.11.2023 09:26

Wenn die Metaller einen entsprechenden Mehrwert erarbeiten, was sie tun, ist es egal, was andere Branchen verdienen. Sie haben einen Anteil am Produktivitätszuwachs und eine Inflationsabgeltung verdient.

Die Benya-Formel ist da sehr Industriefreundlich, weil Metaller eigentlich noch viel mehr verdienen müssten, wenn sie 50/50 am wirklichen Produktitivätszuwachs beteiligt werden würden.

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wasisdenndas (971 Kommentare)
am 14.11.2023 19:22

Einmalzahlungen, steuerfrei von den arbeitgebervertretern angepriesen, bekommen jetzt umgehend die gesetzliche grundlage von unserem finanzminister brunner. Hab mich schon gewundert wie das gehen soll, einmalzahlungen, aufgeteilt auf 12 monate steuerfrei auszuzahlen. vielen arbeitnehmern wird sie aber abgehen nach 12 monaten und so mancher arbeitgeber wird die einmalzahlung weiterzahlen müssen für seine mitarbeiter, ob das so schlau ist mit der einmalzahlung, die ja keine ist, ich bin nicht überzeugt und bin neugierig wie das ausschaut in einem jahr. Haben ja unternehmer auch zu coronazeiten die kurzarbeitsförderung kassiert und die dienstnehmer mit 100% weiterbezahlt, weils eben trotz jammern leicht ging und gesetzlich möglich war.

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Joshik (3.047 Kommentare)
am 14.11.2023 19:33

eingesackt haben die Kurzarbeitförderungen die Arbeiternehmer:innen

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wasisdenndas (971 Kommentare)
am 14.11.2023 19:47

Nein das stimmt nicht. Arbeitgeber kassierten diese.

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 14.11.2023 19:53

Und haben diese an die Mitarbeiter ausbezahlt.
Logisch, denn ohne Nachweise droht Rückzahlung mitsamt Strafe.

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c0w (539 Kommentare)
am 14.11.2023 20:06

na dann werden hoffentlich endlich viele AG bestraft

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nodemo (2.373 Kommentare)
am 14.11.2023 18:56

„Wirtschaftliche Realitäten anerkennen“ Langfristig wird der Konsum mit jedem Euro an Lohnerhöhung eins zu eins plus allen zusätzlichen Mehrkosten durch Steuern und Abgaben verteuert und dann verkonsumiert.

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 14.11.2023 17:21

Nach einer rotzigen Begründung hat es bei mir noch niemals eine Zustimmung zu einer Lohnerhöhung gegeben. Ich hoffe, die AG-Verhandler geben nicht zu schnell nach.

Chef host a supa Auto (kennst ja gar nicht alle, ich arbeite außerdem dafür)
Chef, brauch mehr Geld (ja, muss man eben haushalten und mehr arbeiten)
Habe Anspruch auf mehr Geld (ja, nachdem man positiv auffällt)
Mein Kollege verdient mehr (ja, der arbeitet auch besser und effizienter)
etc.

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StevieRayVaughan (3.469 Kommentare)
am 14.11.2023 17:53

Schönes Charakter-Outing, wie sich der angeblich erfolgreiche Unternehmer Suppenheld* die Führung eines Unternehmens so vorstellt: ",Teile und herrsche..."

*"Erfolgreicher Unternehmer ("weder Einzelhandel noch Ladengeschäfte und vorwiegend b2b, online und digitalisiert", ”verdiente in den letzten Jahren ordentlich aus mehreren Anteils- und Unternehmensverkäufen”)"
"Seit mehr als 20 Jahren unternehmerisch in der Digitalisierung tätig.:
"Sammler von wertvollen Oldtimern - so behauptet er auch, mehrere 12-Zylinder sein Eigen zu nennen."
“Geschäftsmann”, der sein geschäftliches Kapital und seinen wirtschaftlichen Schwerpunkt schon vor einigen Jahren aus Österreich weg verlagert.hat.

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Natscho (5.093 Kommentare)
am 14.11.2023 16:49

aus Sicht eines Investors ist die Attraktivität eines Standorts nicht nur das Lohnniveau (auch wenn das natürlich einen großen Anteil hat), sondern auch wie leicht oder schwer es ist, Personal zu finden. Ein großer Mismatch zwischen Lebenserhaltungskosten und Gehalt, gepaart mit relativ schwieriger Einwanderung und daher weniger Möglichkeit, aus dem Ausland zu rekrutieren, kann Recruitment echt schwer und, bei personalintensiven Unternehmen, kaum lösbar machen. Wodurch dann das Lohnniveau wieder nichts hilft, weil man doch überbezahlen müsste.

Das ist Wirtschaft 101. Aber ich finde es sehr amüsant wie Standort Österreich in seiner Attraktivität vor allem durch das Schwarz-blaue Narrativ der bösen Lohnkosten geprägt wird, und das medial auch so weitergetragen wird.

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Joshik (3.047 Kommentare)
am 14.11.2023 16:55

der Mismatch entsteht in erster Linie dadurch, dass die Löhne in der Metallerbranche überdurchschnittlich hoch sind
.
ich bin mir sicher, die Arbeitgeber werden bis Freitag mit diesen Zahlen an die Öffentlichkeit gehen - und dadurch wird auch die allgemeine Akzeptanz für die Argumente der Gewerkschaft kollabieren.
.
es wird schon einen Grund haben, warum die Gewerkschafter immer über Prozente reden. Prozente auf Taferl. Prozente auf Transparenten.
.
jetzt gehören einmal absolute Zahlen auf den Tisch - auch im öffentlichen Diskurs. dann werden den meisten sicherlich auch denen die Augen aufgehen, denen die Gewerkschaft bisher Sand mit Prozentzahlen in die Augen gestreut hat.

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wasisdenndas (971 Kommentare)
am 14.11.2023 20:13

Die industrie zahlt zu hohen kv löhnen freiwillig noch grosszügig überzahlungen, von denen mitarbeiter jahr für jahr wieder deren isterhöhungen bekommen. Hier schaufeln sich die arbeitgeber selber das eigene grab und es gibt hier auch kein gegensteuern von seiten der arbeitgeber. dies ist eine erscheinung in der industrie von der andere branchen nur träumen können.

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c0w (539 Kommentare)
am 14.11.2023 17:13

Der Mismatch besteht in erster Linie dadurch dass AG glauben dass man als professionelle Arbeitskraft auf inländische AG angewiesen ist. In der Realität werden aber Bewerbungsangebote ignoriert, da zu wenig attraktiv (Zeitverschwendung). Ausserhalb Europas floriert das Geschäft für den Arbeitnehmer

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 14.11.2023 17:13

Mag alles grundsätzlich stimmen, aber dennoch muss sich das Lohnniveau in Grenzen halten. Österreich ist bei den Lohnkosten im Vergleich zu anderen Ländern speziell in den letzten Jahren massiv teurer geworden.

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Joshik (3.047 Kommentare)
am 14.11.2023 16:47

zuerst wochenlang erfolglos verhandeln, dann Arbeiter:innen raus in die Kälte schicken
.
diese Gewerkschafter:innen - selbst unkündbar - riskieren ohne Wimpernzucken Arbeitsplätze in ganz Österreich - so wie sie es auch in den 80ern in einer Rezession getan haben. alleine in OÖ. haben damals mehr als 9000 Arbeiter:innen in der Metallerbranche ihren Job verloren
.
es stellt sich, was die Gewerkschafter:innen in den vergangenen 40 Jahren gelernt haben. ich persönlich würde mich von denen jedenfalls nicht instrumentalisieren lassen.

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Joshik (3.047 Kommentare)
am 14.11.2023 16:49

es stellt sich die Frage, was die Gewerkschafter:innen in den vergangenen 40 Jahren gelernt haben. ich persönlich würde mich von denen jedenfalls nicht instrumentalisieren lassen.
.
verzeiht bitte den Fehler. Danke.

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wertz (925 Kommentare)
am 14.11.2023 14:30

Wen mit Metaller-KV gehts schlecht....Bitte Hand hoch oder aufhören zu jammern

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wertz (925 Kommentare)
am 14.11.2023 14:32

Wem zwinkern

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Schlaubi01 (1.641 Kommentare)
am 14.11.2023 14:37

Den armen Unternehmer

Schmälert den Gewinn

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Fa_wimmer (648 Kommentare)
am 14.11.2023 14:21

nein

aber ich bin begeistert was die dort alles schaffen!!

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StevieRayVaughan (3.469 Kommentare)
am 14.11.2023 14:28

"JIB ist der größte koreanische Gehäuselagerhersteller"

Und setzt - wie man sieht - auch für einfache (Vor)Produktmanipulationen - in der Fertigungsstraße Personal und keine Roboter ein (Kleinserien?)

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Fa_wimmer (648 Kommentare)
am 14.11.2023 14:38

das heist aber dann auch das sie nun die Facharbeiter dazu haben !

und nicht mehr angewiesen sind auf zb Europäer die ihnen die Maschinen einstellen.
und sie nur das Teil fertigen können.

und wie es e die ZF bekanntgab.
Die Turbulenzen im Unternehmen sieht Schwabe auch der neuen Marktsituation geschuldet. "Wir haben ganz neue Player, die auf dem Markt erscheinen, die vor zehn Jahren noch nichts mit dem Automobilsektor zu tun hatten und plötzlich mit uns um Aufträge konkurrieren", sagte der Manager. Ebenso wie in Gelsenkirchen steht auch in Saarbrücken noch nicht fest, wie viele Stellen gestrichen werden. Als sicher gilt aber, dass der Standort bis 2030 verkleinert wird.

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Federspiel (3.619 Kommentare)
am 14.11.2023 15:17

Die Gier is was grauslichs...

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herst (12.813 Kommentare)
am 14.11.2023 15:34

Nach was gierst denn so sehr?

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Fa_wimmer (648 Kommentare)
am 14.11.2023 17:07

ich wurde vertrieben aus einer strukturschwachen Region !!

https://www.land-oberoesterreich.gv.at/Mediendateien/Formulare/Dokumente%20UWD%20Abt_US/Nachnutzungs-_und_Revitalisierungsprojekte.pdf

die Liegenschaft die ich erworben habe, wurde ca 3 , 4 Jahre zuvor noch eine Halle errichtet, mit Förderung des Landes und des Bundes!!

aber ich bin nicht der einzige den sie aus der Region vertrieben haben!!

es heist "meine sie nicht das es zumutbar sein muss wenn man arbeiten will das man nach Kirchdorf fährt , da brauchen wir das da net" (na gut dann schiebt euch doch die 200 300 Arbeitsplätze in den Arsch.) (und so weiter)

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herst (12.813 Kommentare)
am 14.11.2023 13:25

Nochmal
Die Menschheit kennt nur mehr Extreme.

Extrem politisch links-rechts, extrem hohe Forderungen-Angebote, extrem hohe-niedrige Preise, extrem hohe-niedrige Einkommen, extrem hohe-niedrige Anforderungen, extrem teuer-billig, extrem............

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Ekra (336 Kommentare)
am 14.11.2023 13:07

Wenn man sich anschaut wieviele Postings hier gesperrt werden, wundert es mich nicht, dass eine Einigung schwierig ist!

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spoe (14.369 Kommentare)
am 14.11.2023 13:09

Stimmt, alles eine Frage der Umgangsformen.
Und der korrekten Zahlen, Daten und Fakten.

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willie_macmoran (2.944 Kommentare)
am 14.11.2023 15:49

Schreibt jener der diesen thread mit 8!! Gesperrte posti zumüllt.

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