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Wirtschaft

MAN reißt Traton tief in rote Zahlen

01. August 2020 00:04 Uhr

MAN reißt Traton tief in rote Zahlen
Neuer Chef Matthias Gründler

MÜNCHEN. 387 Millionen Euro Verlust schrieb der Lkw-Hersteller MAN im ersten Halbjahr, nach einem Gewinn von 253 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Darunter litt die gesamte Traton-Gruppe, die zu Volkswagen gehört und 220 Millionen Euro Verlust machte. Ein Jahr zuvor war es noch mehr als eine Milliarde Euro Gewinn gewesen.

Wochenlange Produktionsunterbrechungen in der Coronakrise und Investitionsstopps von Speditionen und Busunternehmen verschärften die Probleme von MAN im ersten Halbjahr. Wie berichtet, soll ein Abbau von 6000 der rund 36.000 Stellen beim Lkw-Hersteller im Raum stehen. Auch der Standort Steyr ist davon betroffen.

Matthias Gründler, der seit Mitte Juli Traton führt, machte am Freitag deutlich, dass er nach seiner Einarbeitung auch auf die Forderung des Betriebsrats nach einem Gesamtkonzept für die Zukunft von MAN eingehen will. "Wir werden ein komplettes Paket umfangreich aufstellen und nach der Sommerpause mit der Arbeitnehmerseite diskutieren", sagte Gründler.

Traton erwartet auch im Gesamtjahr einen "drastischen Absatzrückgang", sodass ein operativer Verlust nicht ausgeschlossen werden könne. Bei der zur Gruppe gehörenden Nutzfahrzeugsmarke Scania könnten wegen der Krise 5000 Stellen gestrichen werden.

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