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Löhne steigen in Österreich schneller als im Euroraum

Von nachrichten.at, 24. Juni 2024, 17:20 Uhr
Die Entwicklung der Tariflöhne in Österreich und im Euroraum Bild: Grafik: OÖN, Quelle: OeNB und Agenda Austria

WIEN. Denkfabrik Agenda Austria sorgt sich um die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen.

Seit 2023 sind die Löhne in Österreich fast doppelt so schnell gestiegen wie im Euroraum. Darauf verwies die liberale Denkfabrik Agenda Austria am Montag – auf Basis von Zahlen der Oesterreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank.

Demnach betragen die kollektivvertraglichen Lohnsteigerungen in Österreich heuer rund 8,5 Prozent, im Euroraum durchschnittlich 4,6 Prozent. Die hohe Teuerung in Österreich habe hier auch hohe Lohnabschlüsse nach sich gezogen, weil sich Lohnsteigerungen an der durchschnittlichen Inflationsrate der vergangenen zwölf Monate orientierten. Das werde in keinem anderen europäischen Land so konsequent gehandhabt, heißt es.

Das habe schwerwiegende Auswirkungen, weil Österreich durch stark steigende Lohnstückkosten bei stagnierender Produktivität an Wettbewerbsfähigkeit verliere, sagt Agenda-Austria-Leiter Franz Schellhorn: "Österreich muss sich schön langsam überlegen, ob die Art der Lohnfindung nicht an jene der Konkurrenzländer angepasst werden muss."

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22  Kommentare
22  Kommentare
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teja (5.986 Kommentare)
am 29.06.2024 20:39

Die Beamten und Pensionen wurden um 9.7% erhöht. Wir haben 2 hohe Beamtenpensionen wer soll das bezahlen?

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nowo2207 (71 Kommentare)
am 25.06.2024 12:06

Wo ist der Vergleich zu den Lebenshaltungskosten? Zu einseitiger Bericht!

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Gugelbua (32.276 Kommentare)
am 25.06.2024 10:19

und auch die Preise❕😉

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.531 Kommentare)
am 25.06.2024 09:53

Arbeiten muss man sich noch leisten können, die Inflation war entsprechend.

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2good4U (18.366 Kommentare)
am 25.06.2024 08:24

Was ist mit den staatlichen Förderungen?
Liegen die nicht auch über dem EU-Schnitt und ermöglichen so einen niedrigen Verkaufspreis?

Es ist maximal unseriös nur einen Faktor aus einem ganzen System zu vergleichen und daraus Schlüsse zu ziehen.

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Sonnentag (254 Kommentare)
am 25.06.2024 08:12

Wer rechnen kann soll auch denken können!
Wenn von der Regierung die Inflation angefeuert wird, die Maßnahmen zu Lasten der unteren und mittleren Bevölkerung gehen, dann wird als nächstes eine notwendige, über den europäischen Durchschnitt stehende Lohnerhöhung folgen.
Nur Idioten blicken hier nicht durch.
Wer nicht nicht nachvollziehen kann, an welchen Rädchen er gedreht hat um Freunde zu füttern, an der Macht zu bleiben hat internationale Zusammenhänge nicht kapiert!

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 25.06.2024 08:04

Im Gegensatz zu unseren österreichischen Politikern haben die übrigen Länder auch aktiver und erfolgreich die Inflation bekämpft.

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2good4U (18.366 Kommentare)
am 25.06.2024 07:17

Nur Sklaven haben einen sicheren Job.
Trotzdem will ich kein Sklave sein.

Zu fordern die Arbeitnehmer sollen einen merklichen Reallohnverlust hinnehmen um die Preissteigerungen der Unternehmen zu kompensieren ist unverschämt.

Im übrigen gibt es mehrere Punkte als nur den Preis wo man Punkten kann.
Z.B. Qualität, Innovation, Design, etc.

Über den Preis verkaufen kann jeder Depp.

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2good4U (18.366 Kommentare)
am 25.06.2024 07:12

Liegt halt auch die Inflation deutlich über dem EU-Schnitt.
Ich denke die meisten wären einverstanden wenn die Löhne gleich bleiben, wenn im Gegenzug auch die Preise gleich bleiben.
Schuld sind also nicht die Arbeitnehmer, sondern jene Unternehmen die die Preise künstlich erhöht haben. Die Arbeitnehmer wollen diese Preissteigerungen lediglich nachträglich ausgeglichen haben.

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Fa_wimmer (649 Kommentare)
am 25.06.2024 06:08

diese Lohnerhöhungserpressung hat halt auch ihre folgen

https://www.nachrichten.at/wirtschaft/starke-rueckgaenge-poettinger-meldet-200-arbeiter-fuer-einige-wochen-beim-ams-an;art15,3960412

https://www.nachrichten.at/wirtschaft/br-nach-extraschichten-droht-ein-personalabbau;art15,3960445

https://www.nachrichten.at/wirtschaft/500-jobs-weniger-warum-es-bei-ktm-nicht-rund-laeuft;art15,3958286

https://www.nachrichten.at/wirtschaft/kyocera-streicht-80-stellen-in-salzburg;art15,3943683

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watergate2000 (1.477 Kommentare)
am 25.06.2024 09:10

Wimmer lassen sie ihr Gejammere. Ich dachte sie sind schon lange nicht mehr da!?

Die Lohn und Gehaltsanpassungen wären nicht notwendig gewesen, wenn

a) Die Betriebe die Inflation nicht mit Wucherpreisen und damit Gewinnvervielfachung angeheitzt hätten
b) Die Regierung nur Ansatzweise was was gegen die Inflation unternommen hätte
c) Das Kartellamt endlich einschreitet und den einen oder anderen utopischen Preis unterbindet

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duffman (491 Kommentare)
am 24.06.2024 21:40

Wir haben auch eine höhere Inflation - auch vor der Lohnerhöhung.

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19josef66 (244 Kommentare)
am 24.06.2024 21:30

Wie im alten Rom: Brot und Spiele...
Wir geben euch Lohn und ihr bezahlt hohe Steuern und vor allem hohe Energiepreise.
Das Volk merkt es eh nicht, zumindest die meisten....
Diese Rechnung wird und kann sich ausgehen!

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Ybbstaler (1.073 Kommentare)
am 24.06.2024 20:24

Wenn ich solche Meldungen lese wird mir der Kragen eng. "Die Wirtschaft" hat selbst keinerlei Hemmungen, ihre Verkaufspreise in Selbstbedienung anzupassen, wenn sich der nächste Teuerungsschub ankündigt. Und bei den Löhnen wollen wir dann nicht mitziehen. Liebe Agenda Austria, ihr messt so unverschämt mit zweierlei Maß, dass es schon schirch ist.

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flicflac70 (34 Kommentare)
am 24.06.2024 21:03

Dann fragen sie sich einmal, mit welchen gestiegenen Kosten ‚die Wirtschaft‘ kalkulieren muss: hier ist der Faktor Arbeit und der Faktor Energie vorherschend! Was ist wohl in den letzten Jahren am Meisten gestiegen: …… - bitte mal nachdenken und überlegen, wie dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann.
Und wenn die Wirtschaft wegen der gestiegenen Kosten zum Zweck der Konkurrenzfähigkeit andere Maßnahmen setzt(Auslagerung, Personalabbau, …) ist natürlich das Geschrei auch wieder groß …

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Augustin65 (1.443 Kommentare)
am 24.06.2024 21:25

Wie dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann?

Indem man die unfähigste Regierung aller Zeiten abwählt!

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analysis (3.770 Kommentare)
am 24.06.2024 19:11

Grafiken, ohne Darstellung der Inflationsrate-Unterschiede sind nicht seriös,
Liebe IV / WKÖ !
Offensichtlich agieren hier NEOLIBERALE HETZER!

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susisorgenvoll (16.888 Kommentare)
am 24.06.2024 17:35

Die steigenden Löhne sind mit Sicherheit einer der Hauptgründe, warum die Inflation in Ö nicht so sinkt, wie in anderen Ländern!

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spoe (14.404 Kommentare)
am 24.06.2024 17:41

Völlig richtig, auch wenn unsere Experten von AK und ÖGB das Gegenteil behaupten.

Bei Konsum und BAWAG waren sie auch bis zum Ende schlauer als alle anderen.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.531 Kommentare)
am 25.06.2024 09:55

Warum sollen Unternehmen ausgerechnet ihr Humankapital als Lückenbüßer hernehmen?

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vinzenz2015 (47.527 Kommentare)
am 24.06.2024 17:31

Interessant und gut!!

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spoe (14.404 Kommentare)
am 24.06.2024 17:40

Schlechte Wettbewerbsfähig und sinkende Jobsicherheit ist gut?

Wer vom öffentlichen Einkommen lebt, darf weiter träumen, in der Privatwirtschaft ist die Lage sehr ernst!

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