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Kryptowährungen unter Druck: Bitcoin fällt kurz unter 60.000 Dollar

24. Juni 2024, 21:32 Uhr
Bitcoin
Bild: (APA/AFP/OZAN KOSE)

FRANKFURT. An den Finanzmärkten stehen Kryptowährungen weiter unter Druck. Am Montag war der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalanlage Bitcoin auf der Plattform Bitstamp zwischenzeitlich bis auf knapp 59.700 US-Dollar (55.857,04 Euro) abgesackt.

Das war der tiefste Stand seit Anfang Mai. Zuletzt notierte der Bitcoin wieder etwas über der psychologisch wichtigen Marke von 60.000 Dollar. Im Tagesvergleich beliefen sich die Verluste auf fast 3.000 Dollar oder 4,5 Prozent.

Die nach Marktwert zweitgrößte Kryptowährung Ether gab ebenfalls weiter nach. "Auch zu Wochenbeginn bleibt die jüngste negative Tendenz am Kryptomarkt weiter bestehen" kommentierte Timo Emden von Emden Research. Der Fachmann verwies auf Gewinnmitnahmen und die nachlassende Nachfrage nach börsengehandelten Spot-ETFs aus den USA. Diese waren erst zu Jahresanfang zugelassen worden und hatten für starken Zulauf auf Digitalanlagen gesorgt. Der Bitcoin-Kurs war im Nachgang auf ein Rekordhoch von fast 74.000 Dollar gestiegen.

Hören Sie dazu eine Folge unseres Wirtschafts-Podcasts "Geld & Leben":

Florian Wimmer

Gründer und Geschäftsführer von Blockpit
Die Krypto Assets haben in den vergangenen Monaten einen Höhenflug erlebt. Florian Wimmer ist Gründer und Geschäftsführer der Firma Blockpit mit Sitz in der Linzer Tabakfabrik.

"Anleger bekommen auf eindrucksvolle Art und Weise die Kehrseite der seit Jahresbeginn zugelassenen ETF-Anlagevehikel in den USA vor Augen geführt", fuhr Emden fort. Nach den Zuflüssen forcierten die Abflüsse auf der Gegenseite den Abwärtsdruck. Es spreche derzeit wenig für eine nachhaltige Gegenbewegung.

"Angesichts der Unsicherheit über die zukünftige Ausgestaltung der US-Geldpolitik fehlt es somit letztendlich an überzeugten Marktakteuren", ergänzte Emden. Zurzeit ist unklar, wann und in welchem Umfang die US-Zentralbank Federal Reserve ihre Geldpolitik lockern könnte. Diese Unsicherheit belastet vor allem riskante Anlagen, zu denen Kryptowerte wie Bitcoin oder Ether gezählt werden.

Abwärtstrend begann Mitte Juni

Am Markt wurde zudem auf die Befürchtung eines rapide steigenden Angebots an Bitcoin verwiesen. So kündigte der Insolvenzverwalter der vor etwa einem Jahrzehnt gescheiterten Handelsbörse Mt. Gox an, dass ab Juli Rückzahlungen von Bitcoin und Bitcoin Cash erfolgen sollen. Dabei handelt es sich um Bestände, die nach der spektakulären Pleite wieder aufgetaucht sind.

Auch charttechnisch befinden sich Anleger Emden zufolge weiterhin auf dünnem Eis. So hat Mitte Juni ein Abwärtstrend eingesetzt, der sich nun zu Wochenbeginn verschärft hat. Zudem notiert der Kurs des Bitcoins aktuell deutlich unter den 21- und 50-Tage-Durchschnittslinien, welche die kurz- und mittelfristigen Trends beschreiben. Unterstützung liefert noch die viel beachtete 200-Tage-Linie. Sie gilt als Maß für die langfristige Entwicklung.

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3  Kommentare
3  Kommentare
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nachrichter (491 Kommentare)
am 25.06.2024 09:32

hahahaha... Absturz. Find ich geil! ich hab bei 30.000 gekauft - ich bin echt abgestürzt und kauf regelmässig klein nach. gut zu wissen, dass ich abgestürze ;-)

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willie_macmoran (2.997 Kommentare)
am 25.06.2024 06:51

für etwas vollkommen wert- und nutzloses ist aber 60Tsd noch immer viel zu viel.

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gaukel50 (1.975 Kommentare)
am 24.06.2024 22:00

hier wären unsere lieben "Klimakleber" echt gefordert, wenn sie es echt Ernst meinen würden. Wissen die eigentlich, welche Unmengen an Energie die Server dieser virtuellen Währungen benötigen?

Die sind geldgierig und rücksichtlos gegen die Natur - oder liege ich falsch?

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