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Wirtschaft

Konflikt um Kurzarbeit ab dem ersten Tag

Von nachrichten.at/apa   19. November 2021 15:42 Uhr

WIEN. Die Hotellerie forderte angesichts des neuerlichen Lockdowns, der mitten in die Vorbereitung der Wintersaison falle, eine neue Regelung für Kurzarbeit

Die Kurzarbeit solle bereits ab dem ersten Tag eines Beschäftigungsverhältnisses möglich sein, denn man müsse die Mitarbeiter jetzt oder in den nächsten Wochen einstellen, damit die Hotels nach dem Lockdown überhaupt öffnen können, sagte WKÖ-Hotellerie-Obfrau Susanne Kraus-Winkler zur APA.

Derzeit werde mindestens ein volles Monat Beschäftigung für Kurzarbeit vorausgesetzt. "Wir fordern, dass in diesem außergewöhnlichem Fall Kurzarbeit ab dem ersten Tag möglich ist", so die Spartenobfrau. Die Leute würden sich sonst in anderen Branchen eine Beschäftigung suchen und würden dann nach dem Lockdown nicht mehr in der Hotellerie arbeiten wollen, fürchtet sie. Die Wintersaison beginne je nach Lage und Höhe im letzten Novemberdrittel bis zu einer Woche vor Weihnachten. Die Hotels bräuchten aber alle eine gewisse Vorbereitungszeit zum Einarbeiten der Beschäftigten.

Vom Arbeitsministerium kommt dazu umgehend eine Absage: Eine branchenspezifische Lösung für die Kurzarbeit gehe aus beihilfenrechtlichen Gründen nicht. "Das dürfen wir nicht", so ein Sprecher des Ministeriums zur APA. Wenn man dieses Erfordernis streichen würde, dass jemand bereits ein Monat beschäftigt sei, müsste man es für alle streichen. Es gebe aber diverse andere Hilfsinstrumente für Unternehmen.

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