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Berufe mit Zukunft

Ein neuer Weg in eine berufliche Zukunft

Von Sonderthemen-Redaktion   30. Januar 2021 00:04 Uhr

Ein neuer Weg in eine berufliche Zukunft

Die Duale Akademie schafft eine Win-win-Situation für Unternehmen und junge Erwachsene. 13 Berufe stehen zur Auswahl.

Die Duale Akademie (DA) bietet in ausgewählten Top-Unternehmen eine kompakte, qualitätsgesicherte Ausbildung. Die Teilnehmer der Dualen Akademie durchlaufen in maximal zweieinhalb Jahren maßgeschneiderte Ausbildungen, die sie dazu qualifizieren, im Anschluss Karrieren als wichtige Fachkräfte zu machen und Schlüsselfunktionen in zukunftsorientierten Berufsbildern zu übernehmen.

Dabei absolvieren die Trainees 70 Prozent der Ausbildungszeit im Betrieb, 20 Prozent in DA-Kompetenzzentren der Berufsschule und in der verbleibenden Ausbildungszeit beschäftigen sich die Trainees mit dem Erwerb von wichtigen – sozialen, digitalen und internationalen – Zukunftskompetenzen bei weiteren Bildungsanbietern.

Zudem ist nach einem Jahr Berufspraxis nach Abschluss des DA-Traineeprogramms eine Zertifizierung zum wirtschaftlich anerkannten Abschluss "DA Professional" möglich.

Lukas Allnoch hat im Oktober 2019 mit der Dualen Akademie begonnen. Der 28-Jährige absolviert seine Ausbildung zum Mechatroniker im Schwerpunkt Automatisierungstechnik bei Palfinger. Palfinger mit Sitz in Lengau (Bezirk Braunau) zählt seit Jahren zu den international führenden Herstellern innovativer Hebelösungen, die auf Nutzfahrzeugen und im maritimen Bereich zum Einsatz kommen. Spricht er über seine Ausbildung, gerät Allnoch ins Schwärmen: "Ich war von Anfang an begeistert. Die Lehre ist auf 2,5 Jahre komprimiert und deshalb schon knackig. Am meisten gefällt mir daran, dass man das Gelernte unmittelbar 1:1 in der Praxis umsetzen kann."

Ein neuer Weg in eine berufliche Zukunft

Nach der Matura am BRG Salzburg arbeitete Allnoch zunächst in einem technischen Beruf, ehe er ein Studium in Sport- und Eventmanagement startete. "Da habe ich allerdings relativ schnell gesehen, dass das nicht so meine Sache ist." Nach dem zweiten Semester war Schluss. Der gebürtige Salzburger wurde auf die Duale Akademie aufmerksam und bald darauf konnte er seine Ausbildung bei Palfinger starten. "Das Unternehmen liegt zehn Minuten von meinem Zuhause entfernt. Das hat sich perfekt ergeben."

Neben der Ausbildung im Betrieb besucht Allnoch die Berufsschule in Linz. "Das sind insgesamt drei Turnusse. Seit Beginn der Corona-Krise absolvieren wir etwa 80 Prozent in der Fernlehre. Das funktioniert sehr gut. Nur der Labor-Unterricht findet vor Ort statt." Daneben absolvieren die Teilnehmer der Dualen Akademie auch einige Module an der Fachhochschule Wels und am WIFI. "Dort geht es vor allem um Zukunftskompetenzen", sagt Allnoch. Die Ausbildung sei umfangreich. "Ich bekomme auch im Unternehmen viele Einblicke in verschiedene Abteilungen." Mit seiner Mechatronik-Lehre sieht er sich bestens für die Zukunft gerüstet.

13 unterschiedliche Berufe

Im Lehrgang 2020/21 bietet die Duale Akademie in Oberösterreich 13 unterschiedliche Berufe an. Zur Auswahl stehen im Bereich Sales & Market die Berufe Großhandel und Einzelhandel, in der Berufsgruppe Technics die Ausbildungswege Mechatronik, Kfz-Technik, Kunststofftechnik und Metalltechnik, im Bereich Logistics Management der Speditionskaufmann und der Betriebslogistikkaufmann, im Tourism Management die Hotel- und Gastgewerbeassistenz, in der Berufsgruppe IT & Software die IT-Systemtechnik und Applikationsentwicklung-Coding, im Banking & Finance die Ausbildung zum Bankkaufmann sowie im Bereich Organization die Bautechnische Assistenz.

Die Duale Akademie schafft für Unternehmen und für junge Erwachsene eine Win-win-Situation. Für Maturanten, die nicht sofort ein Studium anstreben, aber auch für Studierende ohne Studienabschluss oder Berufsumsteiger ebnet die Duale Akademie neue Wege in eine berufliche Zukunft und eröffnet die Möglichkeit, im Berufsleben erfolgreich durchzustarten. "Und das Beste dabei ist: Die Trainees erhalten ab dem ersten Tag eine attraktive Bezahlung fürs Lernen", sagt Doris Hummer, Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

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