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Wie heimische Führungskräfte mit dem Thema Homeoffice umgehen

07.August 2021

Arbeit aus der Distanz ("Remote Work") ist auch für viele Führungskräfte Teil ihres Arbeitsalltags geworden und gekommen, um zu bleiben: Das ist die Kernaussage des "Hernstein Management Report". Dieser erhebt seit 20 Jahren die Stimmung unter Unternehmern in Österreich und Deutschland. 616 Österreicher wurden befragt.

65 Prozent der österreichischen und deutschen Führungskräfte haben die Möglichkeit, aus der Distanz zu arbeiten. Bei 30 Prozent ist es aufgrund ihrer Tätigkeit nicht möglich. Bei fünf Prozent lässt die Organisation es nicht zu.

Die Corona-Pandemie habe hier als Beschleuniger gewirkt: So werden derzeit 50 Prozent der Arbeitszeit "remote", also von einem anderen Ort als dem Büro oder Firmensitz aus, geleistet. Vor der Pandemie waren es 15 Prozent. Für die Zukunft erwarten Führungskräfte, 39 Prozent ihrer Arbeitszeit remote zu arbeiten, bei Vollzeit also zwei von fünf Tagen die Woche.

Viel Verständnis des Umfelds

Bei 55 Prozent ist die Wohnsituation für Homeoffice geeignet. 24 Prozent mussten Investitionen vornehmen. 74 Prozent sagen, dass im Homeoffice die berufliche und die private Welt ineinanderfließen würden und eine Trennung kaum möglich sei. 31 Prozent haben zu Hause Verständnis für Stress-Situationen von ihrem privaten Umfeld erfahren.

54 Prozent gehen davon aus, dass ihre Mitarbeiter künftig verstärkt von zu Hause arbeiten werden. Homeoffice dürfte Teil der Regelorganisation werden. Eine Mehrheit stimmt der Aussage "Die meisten sind im Homeoffice lockerer und der Umgang ist entspannter" zu. Telearbeit ist aus Sicht der Führungskräfte gut für die soziale Struktur.

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