Innovative Personalarbeit vor den Vorhang

Mit HRbert gibt es einen eigenen oberösterreichischen Preis für herausragende Projekte für Mitarbeiterorientierung.

Projekte zur Gesundheitsförderung, neuartige Instrumente zur Mitarbeitergewinnung, gelungene Homeoffice-Büro-Kombinationen oder andere Projekte zur Weiterentwicklung der Firmenorganisation: In zwei Kategorien werden herausragende Projekte aus dem Personalwesen ausgezeichnet.

Im Zuge der Tagung HR-Connect(s) werden die Preisträger am 9. September 2021 ausgezeichnet. Konkret gibt es einen Preis für innovative Projekte und einen für nachhaltiges Personalmanagement. Weil Firmen je nach ihrer Größe aber unterschiedliche Instrumente zur Verfügung stehen, wird unterschieden in kleine und mittlere Unternehmen bis 249 Beschäftigte und in große ab 250 Beschäftigten. Gesucht sind gute Recruiting-Ideen genauso wie kreative Arbeitszeitmodelle oder originelle Teambuilding-Aktivitäten – womöglich trotz Homeoffice. In der Nachhaltigkeit geht es um Initiativen im Bereich der Personalführung, Organisationsentwicklung, Arbeitgebermarke.

Einreichungen bis 15. Juli

"Mit dem HRbert wollen wir zeigen, welchen wertvollen Beitrag Personalarbeit zum Unternehmenserfolg leistet", sagt Manfred Luger, Leiter von Human Capital Management in der Business Upper Austrian (Biz Up), der Standortgesellschaft des Landes, zum Motiv für diese Auszeichnung. Die Einreichfrist für die Projekte läuft bis 15. Juli. Eine Jury entscheidet über die Gewinner. Juryvorsitzender ist Andreas Berger, Personalchef von Rosenbauer International. Berger ist auch Beirat in der Biz Up. "Mit dem HRbert suchen wir nach Projekten und Initiativen, die auf kreative Art helfen, bestehende Herausforderungen zu meistern, neue Ansätze präsentieren und anderen Personalisten einen Denkanstoß zur Weiterentwicklung des Personal-Fachbereiches geben." Teilnehmen können Betriebe mit einem Firmensitz in Oberösterreich.

Weil – gerade in der Kategorie nachhaltiges Personalmanagement – es womöglich dauert, bis ein Projekt seine Wirkung und seinen Erfolg entwickeln kann, wurde keine Frist festgelegt, in welchem Zeitraum die Projekte realisiert wurden. Allerdings braucht das Projekt einen Bezug zum Standort, also sollte es überwiegend in Oberösterreich entwickelt worden sein.

Bei Margit Schatzl laufen die Bewerbungen zusammen. "Jetzt gegen Ende der Einreichfrist trudeln die Bewerbungen ein. "Ich werde gefragt, ob man sich mit einem bestimmten Einzelprojekt überhaupt bewerben soll. Es lohnt sich absolut mitzumachen und zu zeigen, was die einzelnen Betriebe können und womit man welche Effekte erzielt hat", sagt Schatzl.

Die Expertenjury wird auch einen Preis für das Lebenswerk vergeben.

Das Programm

Am 9. und 10. September findet mit der HR Connect(s) die runderneuerte HR-Tagung der Business Upper Austria in der Bruckner Universität in Linz statt. Am Donnerstag liefert Sebastian Mauritz den Auftakt zur Widerstandsfähigkeit von Individuen und Teams in Organisationen. Vertieft wird das Thema in sechs parallelen Sessions. Am Nachmittag geht es um Recruiting und Outplacement.
Am Freitag spricht Annette Gebauer über den Umgang mit dem Unerwarteten. Dazu kommen weitere Impulsvorträge übers Durchhalten und die digitale Transformation.
Details zum Programm und zur Anmeldung auf www.biz-up.at/hr-connects, die Tage sind einzeln buchbar.

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