Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Handel fordert strengere Kontrollen für Online-Händler Temu und Shein

Von nachrichten.at/apa, 25. Juni 2024, 07:44 Uhr
EU verschärft Regeln für Temu
75 Millionen Nutzer EU-weit (APA/dpa) Bild: APA/dpa/Hannes P Albert

WIEN. Chinesische Online-Händler wie Temu oder Shein sollen strenger als bisher kontrolliert werden.

Das forderte Rainer Trefelik, Handelsobmann der WKÖ am Montag bei einer Podiumsdiskussion. Die aktuelle stichprobenartige Kontrolldichte bei rund 30.000 Temu-Paketen, die täglich nach Österreich kommen, sei zu gering und unfair den österreichischen Händlerinnen und Händlern gegenüber. Andrea Reuter vom Zollamt hielt dagegen, dass systematische Zollkontrollen nicht möglich wären.

Dementsprechend hoch seien auch die Mängel der chinesischen Billigprodukte. 95 Prozent der aus China importieren Spielwaren würden europäischen Standards nicht entsprechen, rechnet Werner Wutscher (New Venture Scouting) vor. "Die EU muss Zähne zeigen", um vor allem bei der Rechtsdurchsetzung Fairness zwischen den chinesischen Plattformen und österreichischen Händlern zu schaffen, so Wutscher. Weiters müsse man den Konsumentinnen und Konsumenten bewusst machen, welchen Einfluss sie mit ihrem Konsum haben und was die Folgen davon seien. Trefelik erachtet hier vor allem Aufklärung bei der Jugend als wichtig, da diese anteilsmäßig häufiger bei solchen Händlern bestelle.

Ein weiteres Ungleichgewicht sieht der Prokurist von Altstoff Recycling Austria (ARA), Reinhard Pinter, in puncto Abfallkosten. Die Verpackungen der etlichen Pakete werden zu Abfall, der gesammelt, sortiert und verwertet werden muss. Die Kosten hierfür würden aktuell jene Unternehmen bezahlen, die bei einem Sammel- und Verwertungssystem sind. Die beiden chinesischen Konzerne seien nicht bei solch einem System dabei, obwohl ihr Müll genauso in den Container komme und von den anderen gezahlt werde. Das schlägt sich laut Pinter auch bei den Produktpreisen nieder.

mehr aus Wirtschaft

Exporte im Wert von 54 Milliarden Euro: Oberösterreich mit Handelsüberschuss

250.000 Pauschalreisen abgesagt: Entschädigung nach FTI-Pleite steht bevor

"Enttäuschende Bilanz": Luxuskonzern Burberry entlässt Chef

"Technische Probleme" auf der Website: Holpriger Start für den Handwerkerbonus

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

3  Kommentare
3  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Maxi-milian (714 Kommentare)
am 25.06.2024 10:53

Betreffend Temu und Shein braucht es Maßnahmen. Die in Ungarn und wahrscheinlich auch anderswo kaum kontrollierten Luftfrachtsendungen sind so nicht akzeptabel. Wenn nicht ausreichend Stichproben möglich sind, braucht es abschreckende Strafen. Dann reichen auch wenig Stichproben.

lädt ...
melden
antworten
glingo (5.081 Kommentare)
am 25.06.2024 12:09

Ich glaube nicht das sie wissen von welchen Mengen die da reden.

Der belgische Regionalflughafen Lüttich ist mittlerweile einer der größten Luftfrachtumschlagplätze Europas. Täglich kommen hier mehr als eine Million kleine Päckchen aus China an.

Bei den 60 Kontrollstellen des belgischen Zolls rund um den Flughafen zeigt sich täglich, wie asiatische Versender tricksen.

lädt ...
melden
antworten
Fa_wimmer (648 Kommentare)
am 25.06.2024 09:54

also ich kann nicht sagen das die Chinesen mehr Gauner wären, als zb die Deutschen, Polen

und wenn es um das durchsetzen von rechten geht ist man bei pay pal richtiger als bei eBay!!!

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen