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Wirtschaft

Gerüchte um "kleine" Deutsche Stahl AG

24. August 2019 00:04 Uhr

ESSEN. Seit Jahren keimt immer wieder die Idee einer Deutschen Stahl AG. Die Chefs von Thyssenkrupp und Klöckner sind im Gespräch.

Jüngst hat diese Überlegung durch Berichte neue Nahrung erhalten, wonach sich die Chefs von Thyssenkrupp und Klöckner & Co (KlöCo) über eine mögliche Zusammenarbeit im Stahlhandel austauschen würden.

In der Vergangenheit hatte vor allem der Chef des Stahlhändlers KlöCo, Gisbert Rühl, die Spekulationen angeheizt. "Wir sind grundsätzlich bereit, bei der Konsolidierung der Thyssenkrupp-Sparte Materials Services eine Rolle zu spielen", hatte er erst Ende Juli gesagt. Thyssenkrupp wiederum hat sich offen für Partnerschaften gezeigt. Der Stahlhandel ist zersplittert, Experten erwarten seit langem eine Konsolidierung. An der Börse legten die Aktien von KlöCo am Freitag zeitweise um 17 Prozent zu, Thyssenkrupp-Papiere stiegen um bis zu zwei Prozent.

Nach der geplatzten Stahlfusion mit Tata und dem Verkauf der Aufzugssparte muss Thyssenkrupp die früher ungeliebte Stahlsparte wieder in den Mittelpunkt der Strategie rücken. Auch der Stahlkonzern Salzgitter wurde gestern als möglicher Partner genannt – hat aber dementiert: "Es gibt keine Gespräche darüber."

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