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Nachhaltigkeit ergänzt die Kriterien Risiko und Ertrag

28. November 2020, 00:04 Uhr
Nachhaltigkeit ergänzt die Kriterien Risiko und Ertrag
v.l..: Susanne Dickstein (OÖN), Andreas Fellner (Partner Bank), Stefanie Huber (Sparkasse OÖ), Helmut Nuspl (Schoellerbank), Christoph Wurm (VKB-Bank) Bild: Volker Weihbold

Auch bei der Geldanlage hat sich das Thema Nachhaltigkeit etabliert.

Muss man dabei auf Rendite verzichten? „Auf diese Frage antworte ich mit einem eindeutigen Nein“, sagte Helmut Nuspl, Leiter der Schoellerbank in Linz. Nachhaltig agierende Unternehmen seien in der Corona-bedingten Abschwungphase an den Börsen im Frühjahr eindeutig besser unterwegs gewesen.

Viele Investoren würden sich jetzt bei der Anlageentscheidung nicht nur nach den Kriterien Rendite und Risiko orientieren, die Nachhaltigkeit habe sich hier als weiterer Aspekt etabliert, sagte Christoph Wurm, Generaldirektor der VKB-Bank. Man dürfe dabei aber nicht auf einen Grundsatz der Geldanlage vergessen, das Kapital breit zu streuen, sagte Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ. Deshalb sei es für Kleinanleger sinnvoll, auf Fonds zurückzugreifen. Bei der Auswahl sollte man sich eingehend von der jeweiligen Hausbank beraten lassen. „Aber auf das eigene Bauchgefühl sollte man dabei nicht vergessen“, sagte Huber.

Die Diskussion zum Nachschauen: 

Den momentanen Aufschwung an den Aktienmärkten sehen die Experten durchaus auch als nachhaltig an. „Die Großanleger müssen derzeit auch in Aktien investieren“, sagte Andreas Fellner, Vorstand der Partner Bank. Solange das der Fall sei, würden die Kurse auch weiterhin steigen, natürlich mit entsprechenden kurzfristigen Schwankungen.

Zu den Rendite-Erwartungen für nachhaltig agierende Anleger gaben sich die vier Experten vorsichtig. VKB-Chef Wurm sprach von Nettorenditen im „niedrigen einstelligen Bereich“. Aber man dürfe jedenfalls mehr als die Inflationsrate erwarten. (hn)

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