Lade Inhalte...

Wirtschaft

eSIM-Karte bei Handys kommt nicht in die Gänge

Von Ulrike Rubasch  15. September 2021 00:04 Uhr

eSIM-Karte bei Handys kommt nicht in die Gänge
HoT-Gründer Michael Krammer (li.)

WIEN. Seit 2018 wird die eSIM, eine fix verbaute SIM-Karte in Handys, von großen Herstellern verwendet.

Dennoch fristet sie ein Nischendasein, obwohl sie auch ökologische Vorteile habe, weil sie nicht kreuz und quer über den Globus verschickt wird. Die großen Netzbetreiber würden die eSIM eher verhindern als fördern, sagt der Chef des Telekomanbieters Hofer Telekom (HoT), Michael Krammer, weil die Kunden dadurch wechselbereiter werden.

Ohne SIM-Tausch können sie digital den Netzbetreiber wechseln oder im Ausland günstigere Datentarife bei einem nationalen Anbieter aktivieren. Mit der eSIM können bis zu fünf Nummern genutzt werden (jeweils mit eigenem Tarif). HoT startet ab 20. September ein eSIM-Angebot. Derzeit seien rund 35 Handys, zehn Tablets und zahlreiche Smartwatches geeignet.

Ein weiteres Sparpotenzial für Kunden könnte die EU-Politik jetzt gestalten, so Krammer: Roaming. Die derzeitige Regelung für die Großhandelspreise läuft mit 1. Juli 2022 aus. Krammer kritisiert, dass die Preisvorschläge für die Zukunft zu hoch seien. Nur das EU-Parlament setze sich für niedrigere Gebühren im Sinne der Konsumenten ein. HoT hat 1,16 Millionen Kunden in Österreich (heuer plus 111.000) und 115.000 in Slowenien.

Artikel von

Ulrike Rubasch

Redakteurin Wirtschaft

Ulrike Rubasch
Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

2  Kommentare expand_more 2  Kommentare expand_less