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Wirtschaft

England: Freiheit bringt keinen Konjunkturschub

25. Oktober 2021 00:04 Uhr

England: Freiheit bringt keinen Konjunkturschub
Mitarbeiter dringend gesucht

LONDON. Knapp 100 Tage nach dem Aus aller Corona-Beschränkungen in England lässt der Schub für die Wirtschaft noch auf sich warten.

Der Arbeitskräftemangel und ein verändertes Konsumverhalten trüben die Konjunktur. Gerade bei verbraucherorientierten Dienstleistungen sei die Nachfrage vom Vorkrisenniveau noch weit entfernt. "Die Erholung ist nach wie vor nicht vollständig", sagt Ökonomin Liz Martins von der Großbank HSBC. Dazu kämen die Probleme in den Lieferketten.

Unter dem Arbeitskräftemangel leiden Branchen wie Gastronomie und Unterhaltungsindustrie. "Einige Restaurants haben zum Beispiel ihre Mittagsangebote eingestellt", sagt Martins. Einer Umfrage des Branchenverbands Night Time Industries Association zufolge musste im September jeder fünfte Betrieb wegen fehlender Türsteher und Security-Mitarbeiter schließen oder konnte nur reduziert öffnen. Insgesamt gebe es 30 Prozent mehr offene Stellen als vor der Pandemie, sagte Martins. Auch dass viele Menschen weiterhin von zu Hause aus arbeiten, führt nach Ansicht der Expertin dazu, dass die Wirtschaftskraft unter den Erwartungen bleibt.

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