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Wirtschaft

Eine "typische" Wohnung kostet im Land erstmals mehr als 200.000 Euro

18. April 2021 09:38 Uhr

Eine "typische" Wohnung kostet im Land erstmals mehr als 200.000 Euro
Wer im Vorjahr eine Wohnung in Gmunden gekauft hat, zahlte im Schnitt 3542 Euro für den Quadratmeter.

Laut Remax-Erhebung stiegen die Wohnungspreise in Oberösterreich um 6,7 Prozent.

70 Quadratmeter groß, dazu ein Quadratmeterpreis von durchschnittlich 3448 Euro – so sieht laut einer Grundbucherhebungen des Immobilienmaklers Remax eine typische Eigentumswohnung in Linz aus, die im Jahr 2020 verkauft bzw. gekauft wurde. Preislich liegt die Landeshauptstadt damit klar hinter dem 1. Wiener Bezirk (10.318 Euro/m2), Innsbruck (5393 Euro/m2), Bregenz (4591 Euro) oder Salzburg (4538 Euro).

Insgesamt sind die Wohnungen in unserem Bundesland aber erneut teurer geworden. So liegen die Preise mit 201.620 Euro für eine typische Wohnung erstmals über der 200.000-Euro-Grenze. Im Vergleich zu 2019 gab es also eine Preissteigerung von 6,7 Prozent, das entspricht laut Remax einem Gegenwert von plus 12.683 Euro. Im Fünfjahresvergleich bedeutet das einen nominalen Wertzuwachs von 26 Prozent, im Zehnjahresvergleich sogar von plus 73,4 Prozent.

Spitzenreiter bei den durchschnittlichen Wohnungspreisen ist die Landeshauptstadt mit 226.228 Euro (+4,3 Prozent), gefolgt von Urfahr-Umgebung mit 222.449 Euro (+7,6 Prozent) und Vöcklabruck mit 218.222 Euro (+4,8 Prozent) vor Gmunden mit 215.966 Euro und Linz-Land mit 212.587 Euro. Am billigsten zeigen sich die Rohrbacher Wohnungsverkäufer mit 125.592 Euro, die Schärdinger (153.192 Euro) und die Kirchdorfer (167.264 Euro) knapp unter jenen in Ried (173.327 Euro) und jenen in Perg (177.189 Euro). Die absolut günstigsten Wohnungen gab es in Rohrbach (58.000 Euro), aber auch in Schärding (96.000 Euro). Generell haben aber auch die Wohnungspreise im unteren Preisviertel um 8,9 Prozent auf 138.879 Euro angezogen.

Die größten Veränderungen stellen die Remax-Makler bei den Preisen in den Bezirken Rohrbach (+24,1 Prozent), in Grieskirchen (+23,1), Schärding (+16,5) und in Braunau (+16,3) fest. Die geringsten dagegen in Perg (+2,3), Ried (+2,9) und in Linz und Eferding mit je plus 4,3 Prozent. Ausreißer ist Kirchdorf: Dort sind die Preise von 169.948 Euro auf 167.264 Euro pro Wohnung gefallen (-1,6 Prozent). Die höchsten Quadratmeterpreise in Oberösterreich gibt es im Seengebiet, also in Vöcklabruck mit 3523 Euro und Gmunden mit 3542 Euro. In Wels zahlt man im Schnitt für den Quadratmeter 3448, in Steyr 2563 und in Ried 2359 Euro.

In Summe wurden 6491 neue Wohnungen verbüchert, ein Plus von fast zehn Prozent.

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