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Ein Drittel des Finanzvermögens in den Händen von 400 Superreichen

Von nachrichten.at/apa, 10. Juli 2024, 07:31 Uhr
Studie: 62 Superreiche besitzen so viel wie die halbe Weltbevölkerung
Reiche werden immer reicher. Bild: Reuters

WIEN. Das Finanzvermögen in Österreich ist weiter ungleich verteilt.

In Österreich besitzen rund 400 superreiche Menschen mit insgesamt 350 Milliarden US-Dollar (323 Milliarden Euro) mehr als ein Drittel des gesamten Finanzvermögens. Gewachsen ist im Vorjahr die Zahl der Dollarmillionäre in Österreich: Über 50.000 Menschen halten derzeit mehr als eine Million US-Dollar Finanzvermögen, heißt es in der heurigen Ausgabe des Global Wealth Report der Boston Consulting Group (BCG).

Demgegenüber stehen laut dem Bericht 7,2 Millionen Österreicherinnen und Österreicher, die jeweils weniger als 250.000 US-Dollar Finanzvermögen besitzen. Zusammen hält diese Gruppe ein Drittel des gesamten Finanzvermögens des Landes.

 

Gesamtnettovermögen kaum verändert

2023 hat sich laut BCG das Gesamtnettovermögen der Österreicher trotz der guten Börsenentwicklung kaum verändert und sich nur um etwa 9 Milliarden Dollar auf 2,5 Billionen Dollar erhöht. Damit liege Österreich hinter anderen Industrieländern. Je höher das Vermögen, desto stärker fielen die Zuwächse hierzulande aus. Die Finanzvermögen der Superreichen erhöhten sich um mehr als 5 Prozent, die der weniger Vermögenden nur um rund 2 Prozent.

"Sehr wohlhabende Anleger haben einen höheren Anteil ihres Vermögens am Kapitalmarkt und in renditestarken Anlageklassen wie Private Equity investiert", so Studien-Co-Autor Michael Kahlich. "Weniger Vermögende setzen traditionell auf risikoärmere Anlageklassen wie Bankguthaben, Bargeld oder Versicherungen - zulasten der Rendite."

Weltweit besitzen knapp 73.000 Superreiche ("Ultra High Net Worth Individuals") jeweils ein Finanzvermögen von mehr als 100 Millionen Dollar, davon leben 26.000 in den USA. In China sind es knapp 8.300. Deutschland steht an Stelle drei mit 3.300 Superreichen. Weltweit halten die Superreichen knapp 14 Prozent des gesamten Finanzvermögens.

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22  Kommentare
22  Kommentare
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StefanieSuper (5.279 Kommentare)
am 11.07.2024 08:03

Das ist doch nur möglich, weil die ÖVP seit Jahrzehnten die Hand über den Reichen hält und zu der arbeitenden Bevölkerung sagt - "Ihr müsst einfach mehr arbeiten". Jeder Beschäftigte hat eine Steuerquote bis fast 50 %, während die Kapitalisten ca. 25 % von ihren Erträgen. Dazu kommt noch die unbezahlbare Gestaltungsfreiheit in der Einkommenssteuererklärung. Schön langsam müssten es irgendwann alle schnallen, dass gerade bei uns eine Verteilung von unten nach oben läuft. Die FPÖ setzt sich ja angeblich für den "kleinen Mann" ein, das ist aber seit Ibiza ein Märchen, das niemand glauben kann, wenn er nur einen Funken Verstand hat. Das beste Beispiel ist wohl Benko - Kurz, Gusenbauer und Co. haben ihn umschwirrt, wie die Motten das Licht. Und wer trägt jetzt einen großen Teil der Verluste - wir, der Steuerzahler.

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Augustin65 (1.369 Kommentare)
am 10.07.2024 17:24

Aber geh, wo es doch viiiel einfacher ist, auf die Vermögenden zu schimpfen.

Das größte Übel auf dieser Erde ist der Neid......

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madmetz (460 Kommentare)
am 11.07.2024 07:56

nur das durch diese Superreichen der Rest der Bevölkerung immer mehr verarmt ist Ihnen offensichtlich völlig egal. Ein typischer Blaunen Wähler halt, immer für den "kleinen Mann" sprechen aber in Wahrheit nur an die eigenen Interessen denken. Die soziale Heimatpartei, das ich nicht lache. Sollten sich eher in russiche Oligarchenfreund und Putin Speichellecker (ROPS) umbennen.

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fai1 (6.080 Kommentare)
am 10.07.2024 17:06

Es steht jedem der Kritiker frei eine Idee zu haben, eine Firma zu gründen und ein Vermögen daraus zu machen.

Also auf geht's und nicht sudern.

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vinzenz2015 (47.494 Kommentare)
am 10.07.2024 16:24

Solange die Bewegung " tax me" u.a. von Frau Engelhart nicht zum Standard wird und die VP als Schutzmantelmadonna mit Knill- IV und die WKÖ ihre HÄNDE über die Superreichen halten, wird sich politisch NICHTS ändern!!
Und die FP wird bei einer Steuererhöhung auch nicht mitziehen!!

Die Angst vor dem Kapitaldrain ins Ausland schreckt auch unsere Banken!

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u25 (5.141 Kommentare)
am 10.07.2024 11:53

Schlecht gemixter Neidcocktail

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vinzenz2015 (47.494 Kommentare)
am 10.07.2024 16:25

Wem ghörn denn Sie an?.

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tradiwaberl (15.775 Kommentare)
am 10.07.2024 11:11

ah ja...
Der Steuersatz für Einkommen über 1 Million Euro (!!!) pro Jahr wird ab 2025 um 5% gesenkt.

Frage: Warum ?
Und wer war da so dahinter, dass das passiert ?

Das ist sicher keine Erleichterung für "den kleinen Mann" wie alle immer gerne propagieren.

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Maxi-milian (714 Kommentare)
am 10.07.2024 09:19

Der übliche Aufreger. Manche haben mehr und andere weniger. Es werden immer wieder Emotionen geschürt und letztlich wird dann die Eigentumswohnung mit Vermögens- und Erbschaftssteuer belegt.
Wie hoch ist das Einkommen der 400 Superreichen?
Wie viel Prozent Steuer zahlen diese Superreichen auf ihr Einkommen?
Warum werden Steuerschlupflöcher nicht geschlossen?
Warum werden Steuerumgehungskonstruktionen nicht verhindert?
Es gäbe viel zu tun. Mit einer sachlichen Betrachtung dieses Themas sollten Lösungen kein Problem sein. Die Politik ist gefragt und muss viel mehr als die üblichen Parolen abliefern.

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tradiwaberl (15.775 Kommentare)
am 10.07.2024 11:07

"und letztlich wird dann die Eigentumswohnung mit Vermögens- und Erbschaftssteuer belegt"

und genau DAS hat absolut niemand vor !
Aber wird immer wieder als Argument gestreut, damit nur ja jene 1% der reichen österreicher nicht ein kleines Eitzerl mehr Steuern zahlen müssen.
In Relation zahlen diese Menschen ohnehin weniger Steuern, als es Normalverdiener tun.

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vinzenz2015 (47.494 Kommentare)
am 10.07.2024 16:16

Guter Mann! Es geht nicht um den Klacks von Eigentumswohnungen, sondern um 250m2 Villen in bester Lage, um Villen und Privatjets usw!
WEN WOLLEN Sie unterstützen?

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SePatzian (1.981 Kommentare)
am 10.07.2024 20:50

"... Wie viel Prozent Steuer zahlen diese Superreichen auf ihr Einkommen? ..."

Warum hat die Vermögensverschleriungsindustrie hier seit vielen Jahren Hochbetrieb?

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LiBerta1 (3.348 Kommentare)
am 10.07.2024 09:15

Vor allem die Politik ist gefragt, Bedingungen zu schaffen, dass das Vermögen gar nicht erst derart massiv in die Hände der Reichen fließt.
Nur zwei Beispiele:
Besteuerung: Das Einkommen aus Arbeit wird höher versteuert als das Einkommen aus Vermögen.
Gewinnbeteiligung: Der Gewinn resultiert aus Kapital und Arbeit und gehört deshalb auf Kapital und Arbeit aufgeteilt.

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Gamundianer (663 Kommentare)
am 10.07.2024 09:11

Und wieder ein gutes Beispiel was falsch läuft. Der Großteil setzt halt auf Sparbuch, Bausparer und Versicherung. Selber schuld...

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LiBerta1 (3.348 Kommentare)
am 10.07.2024 09:17

Der Großteil kann sich nur Sparbuch leisten, damit ein bisschen Geld da ist, wenn die Waschmaschine kaputt geht oder eine Reparatur am in die Jahre gekommenen Auto fällig wird.
Mit einem 3- bis 4stelligen Betrag kann man auch mit Wertpapieren keine großen Gewinne mache, läuft aber Gefahr alles zu verlieren.

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soistes (862 Kommentare)
am 10.07.2024 08:35

Den Superreichen sind doch die Anderen völlig wurscht.

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LiBerta1 (3.348 Kommentare)
am 10.07.2024 09:24

Warum sollten die Anderen den Superreichen nicht wurscht sein?
Nicht die Superreichen, die Politik hat zu handeln.
Wenn ich daran denke, wie unsere Politiker unser Geld während der Corona-Pandemie unter den Reichen verteilt hat, stellt es mir die Grausbirn auf.
Wenn das Geld, das die Cofag den Unternehmen ausgezahlt hat, zu den Konsumenten geflossen wäre, wäre das Geld auch wieder bei den Unternehmen gelandet.
Wenn unser Geld, das für Tests, Impfung und Masken von den Politikern verteilt wurde, in das Gesundheitssystem geflossen wäre, hätte man mehr Menschenleben retten können und das Geld wäre in Österreich geblieben.

Wenn das Wörtchen 'wenn' nicht wär, wär ich längst ein Millionär.

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kirchham (2.366 Kommentare)
am 10.07.2024 16:35

Nicht die Superreichen, die Politik hat zu handeln- nur mit dieser Politik wird es wohl nicht gehen.

Könnt ihr euch noch erinnern was der Siegfried Wolf gesagt hat, Du bist die Hure für die Reichen.

So läuft das und ehrlich ich denke dazu haben wir zu wenig wissen und einblick in die Politik.

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SePatzian (1.981 Kommentare)
am 10.07.2024 20:51

Vor allem deren politischen Förderern und Schutzpatronen, vulgo Gewerkschaft der Reichen und Superreichen!

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2020Hallo (4.503 Kommentare)
am 10.07.2024 08:14

Dass sich die Reichen mit 1 Million aufwärts nicht schämen - bekommen haben sie es, verdienen eher nicht zumindest nicht diejenigen die massiv Provisionen einsparen - die wiederum bei den kleinen Hacklern eingespart werden……..🙈🙈👎👎

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Augustin65 (1.369 Kommentare)
am 10.07.2024 09:25

Der Neid is a Hund.

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tradiwaberl (15.775 Kommentare)
am 10.07.2024 07:55

Und genau jene halten sich eine eigene Partei, die die abstrusesten Ausreden erfinden, weswegen Steuern auf sehr große Vermögen schlecht sind.
99% der Österreicher würds nicht betreffen.

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