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Vertriebsmanager auf der digitalen Überholspur

Von nachrichten.at   24.April 2021

Seit 2011 arbeitet Samuel Koblmüller im Vertrieb des Linzer Stahl- und Technologiekonzerns.

„Einen guten Umgang mit Kunden pflegen, verlässlich sein, über den Tellerrand hinausschauen und vor allem Handschlagqualität mitbringen.“ Diese Eigenschaften erachtet Samuel Koblmüller als unerlässlich für seinen Beruf. Der 34-Jährige aus Kirchberg ob der Donau arbeitet beim Stahl- und Technologiekonzern voestalpine im Vertrieb der Steel Division am Standort Linz – und das seit mittlerweile zehn Jahren.

Spezialisiert hat sich Koblmüller auf die Autoindustrie; dort betreut der Mühlviertler zwei global tätige Autohersteller. „Die Branche ist unheimlich spannend.“ Als Senior Sales Manager – ein Vertriebsmitarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung – kümmert er sich um sämtliche Belange, die den Verkauf betreffen: von der Geschäftsanbahnung bis zum Vertragsabschluss. Mit den Kunden der voestalpine bestünden seit Jahrzehnten Geschäftsbeziehungen, sagt er.

Auf der Überholspur ist der Vertriebsmanager aber nicht nur in der analogen, sondern auch in der digitalen Welt. Für die kommenden drei Jahre wurde ihm die Leitung eines Digitalprojekts anvertraut. Obwohl der Vertrieb der Steel Division bereits jetzt einige Bereiche digitalisiert hat und zum Beispiel interaktive Dashboards nutzt, um die wesentlichen Kennzahlen auf einen Blick zur Verfügung zu haben, soll sich das Geschäft noch stärker ins Digitale verlagern.

 

Seit 2011 arbeitet Samuel Koblmüller im Vertrieb des Linzer Stahl- und Technologiekonzerns.

Ziel des Projekts ist eine hochgradige Digitalisierung der Prozesse von der Anfrage des Kunden bis zum Auftrag. Anfragen sollen in Zukunft automatisiert eingespielt und zur Prüfung weitergeleitet werden. „Wenn Prozesse im Hintergrund automatisch laufen, kann man sich wieder verstärkt der wichtigsten Aufgabe widmen: der individuellen, persönlichen Kundenbetreuung“, erläutert Koblmüller die Beweggründe.

Das Digitalprojekt sieht der Vertriebsmanager als Schub für seine berufliche Karriere. Gleiches gilt für die Entwicklungen in der Automobilbranche. „Als ich 2011 im Vertrieb zu arbeiten begonnen habe, waren unsere Kunden vorwiegend in Europa tätig. Mittlerweile sind sie globale Unternehmen, und wir folgen ihnen in alle Märkte, ganz egal ob in die USA oder nach China.“

An seinem Job gefällt dem Mühlviertler aber nicht nur die Vielfalt, sondern auch die flexible Arbeitszeit. Das Gleitzeitmodell ermöglicht es Koblmüller, zwischen 6 und 9 Uhr mit der Arbeit zu beginnen und zwischen 15 und 18 Uhr damit aufzuhören.

Werbung: Digital Job ist eine Kooperation der OÖN und der voestalpine, bei der junge Talente vor den Vorhang geholt und auch gesucht werden. Mehr Infos dazu auf www.nachrichten.at/digitalezukunft.  

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21. September 2021