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Wirtschaft

Differenzen in ÖBB um Kurzarbeit für "Beamte"

Von nachrichten.at/apa   02. April 2020 12:03 Uhr

Schienenersatzverkehr auf der Mühlkreisbahn
Bis zu 50 Arbeiter sind an der Mühlkreisbahn im Einsatz.

WIEN. Die Belegschaftsvertreter fordern, dass beamtete Mitarbeiter ausgenommen werden.

Bei den ÖBB gibt es Differenzen um die Kurzarbeit, schreibt der "Kurier". Die Belegschaftsvertreter fordern, dass beamtete Mitarbeiter ausgenommen werden, da sie ohnehin unkündbar und damit nicht von einer Kündigung bedroht sein könnten. Auch können Beamte aus Sicht des Betriebsrats nicht schlechtergestellt werden und müssen daher hundert Prozent ihres Gehaltes bekommen.

Ein Rechtsgutachten der ÖBB habe hingegen ergeben, dass die rund 21.000 Bahnbeamten zwar nicht gekündigt werden können, aber dennoch keine pragmatisierten Bundesbeamten seien. Auch seien in der Krise alle Mitarbeiter gleichzustellen. Das Argument, dass in einer Krise wie dieser die ÖBB-Belegschaft nicht in zwei Gruppen geteilt werden solle, wovon eine privilegiert sei, lasse Betriebsratschef Roman Hebenstreit nicht gelten, schreibt der "Kurier". Laut Zeitung droht das Management mit Kündigungen bei den ASVG-Beschäftigten, sollte die Kurzarbeitsvereinbarung nicht für alle gelten.

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