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Wirtschaft

Die Superreichen horten wieder Cash

10. Juli 2019 00:04 Uhr

Die Superreichen horten wieder Cash
Die Superreichen horten Bargeld.

WIEN. Die Zahl der Dollar-Millionäre ist sowohl weltweit als auch in Österreich erstmals seit Jahren wieder gesunken.

Das geht aus dem World Wealth Report hervor, den das Beratungsunternehmen Capgemini am Dienstag veröffentlicht hat.

145.100 Privatanleger mit einem frei verfügbaren Vermögen von mehr als einer Million Dollar (so die Definition des Millionärs) leben demnach in Österreich, das sind um drei Prozent weniger als noch im Vorjahr.

Weltweit ging die Zahl der Millionäre um 0,3 Prozent zurück. Das Vermögen der Reichen verringerte sich um drei Prozent. Es gibt laut dieser Untersuchung weltweit etwa 18 Millionen Dollar-Millionäre. Mehr als 60 Prozent von ihnen leben in den USA, China, Japan und Deutschland.

Die Superreichen zählen laut der Studie zu den großen Verlierern im vergangenen Jahr, zumal jene in China. Als superreich gilt man, wenn man mehr als 30 Millionen Dollar an Vermögen hat. Dann zählt man zum reichsten Prozent der Millionäre. Diese Superreichen sind um vier Prozent weniger geworden, ihr Gesamtvermögen schrumpfte um sechs Prozent. Die kleinen Millionäre mit maximal fünf Millionen Dollar Vermögen verloren dagegen trotz Rückgang auf den Aktienmärkten kaum etwas. Deutlich verändert hat sich auch das Anlageverhalten. Im ersten Quartal 2019 wurden etliche Aktien durch Bargeld ersetzt. Bargeld macht 28 Prozent des Anlagevermögens aus. Verstärkt wurde dagegen in alternative Anlagen wie Hedgefonds, Rohstoffe oder Unternehmensanteile investiert.

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