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Wirtschaft

Deutsche Bahn in der "schlimmsten finanziellen Krise ihrer Geschichte"

Von nachrichten.at/apa   30. Juli 2020 13:56 Uhr

Das Corona-Virus hat die Deutsche Bahn in die "schlimmste finanzielle Krise seit ihrem Bestehen gestürzt", sagt Bahnchef Richard Lutz.

BERLIN. Die Deutsche Bahn verzeichnet im ersten Halbjahr 2020 vor allem wegen der Coronakrise den größten Verlust ihrer Geschichte. Der Verlust nach Steuern betrage 3,7 Milliarden Euro, so der Staatskonzern am Donnerstag.

"Das Virus hat unseren erfolgreichen Wachstumskurs jäh ausgebremst und die Deutsche Bahn in die schlimmste finanzielle Krise seit ihrem Bestehen gestürzt", erklärte Bahnchef Richard Lutz. Bereits im regulären Betrieb machte der Konzern in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Minus von 1,8 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr erwartet die Bahn nun einen Betriebsverlust von 3,5 Milliarden Euro.

Im ersten Halbjahr erhöhte eine Abschreibung auf den Unternehmenswert der Nahverkehrstochter Arriva von 1,4 Milliarden Euro den Verlust. Eigentlich sollte Arriva vor der Coronakrise mit einem Milliarden-Erlös verkauft werden. Der Umsatz sackte auf 19,4 Milliarden Euro von 22 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum ab.

Die Deutsche Bahn hatte trotz des Passagiereinbruchs in der Krise auch auf Wunsch der deutschen Regierung bis zu 90 Prozent ihrer Züge weitergefahren. Die Auslastung lag zuletzt immer noch bei etwa der Hälfte der Vorcoronazeit.

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