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Daidalos

Rekord: 90 Projekte bei Oberösterreichs Architekturpreis Daidalos eingereicht

02. Februar 2019 00:04 Uhr

Rekord: 90 Projekte bei Oberösterreichs Architekturpreis Daidalos eingereicht
Die Trophäen sind dem Labyrinth des Daidalos nachempfunden.

LINZ. Die Jury tritt kommende Woche zusammen, um die Nominierten und Sieger zu küren.

Der oberösterreichische Architekturpreises Daidalos 2019 ist ein voller Erfolg: Architektur- und Ingenieurbüros haben in den vergangenen Wochen exakt 90 Projekte eingereicht. Das bedeutet ein Rekordergebnis bei der vierten Auflage des Daidalos.

Wie geht es weiter? Die Jury, bestehend aus Anja Fischer, Architektin in Wien, Markus Klaura, Architekt in Klagenfurt, und Tobias Hagleitner, aus Vorarlberg stammender und in Linz tätiger Architekturkritiker der OÖNachrichten, wird am 7. und 8. Februar ihre Sitzung abhalten.

Dabei werden alle Projekte besprochen, die Nominierten festgelegt und dann die nominierten Projekte besichtigt. Nach den Lokalaugenscheinen wird über die Sieger entschieden.

Die eingereichten Projekte verteilen sich über alle Kategorien. 44 wurden für "Wertvolle Substanz" eingereicht. In dieser Kategorie geht es um alle Updates, die bestehende Bauten intelligent und zeitgemäß wiederherstellen, nachverdichten oder räumlich erneuern: Renovierungen, Sanierungen, Ergänzungs-, Erweiterungsbau.

21 Projekte gingen ins Rennen um den ersten Preis bei "Innovative Lösung". Hier geht es um Bauwerke, die sich durch hervorragende Ingenieurleistung, fortschrittliche Bauweise oder unkonventionellen Planungsprozess auszeichnen.

25 Projekte wurden für den Sonderpreis "Bewährte Bauten" eingereicht: Architektur wird oft gelobt, bevor ihre Alltagstauglichkeit erwiesen ist. Wahre Qualität zeigt sich erst im Gebrauch. Der Sonderpreis zeichnet reifere Objekte aus, die sich in dauerhafter Nutzung als vorbildlich erwiesen haben.

Die Preisverleihung wird am 25. März in den Promenaden Galerien in Linz stattfinden.

Der Patron der Baumeister

Der Daidalos wurde von den OÖNachrichten initiiert und wird in Zusammenarbeit mit der Ziviltechnikerkammer für Oberösterreich und Salzburg, Energie AG Power Solutions, Hypo Oberösterreich, WAG, Land Oberösterreich und afo architekturforum oberösterreich vergeben.

Der Namensgeber des Architekturpreises, Daidalos, ist eine Gestalt der griechischen Mythologie und gilt als Patron der Baumeister und Techniker. Das Labyrinth ist sein Erkennungszeichen, denn Daidalos baute es für Minotaurus auf Kreta so meisterhaft, dass er selbst kaum hinaus fand. Die Trophäen des oberösterreichischen Architekturpreises sind dem Labyrinth nachempfunden. (az)

 

So geht es weiter beim Daidalos

Nach der Jury-Sitzung kommende Woche werden die Nominierten und vermutlich auch die Sieger des Architekturpreises Daidalos feststehen. Falls sich die Jury nicht sofort einigt, könnte es in der Woche darauf noch Nachbesprechungen geben.

Die nominierten Projekte werden im Immobilien-Teil der OÖNachrichten am 23. Februar (Kategorie „Wertvolle Substanz“), 2. März (Kategorie „Innovative Lösung“) und 9. März (Sonderpreis „Bewährte Bauten“) präsentiert. Die drei Siegerprojekte werden dann am 30. März besprochen.

Alle bisherigen Berichte und Infos auf nachrichten.at/daidalos

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