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Covestro verhandelt mit OMV-Kernaktionär Adnoc über Übernahme

Von nachrichten.at/apa, 24. Juni 2024, 12:58 Uhr
2015 ging Covestro aus der ehemaligen Kunststoffsparte der Bayer AG hervor. Bild: Apa/dpa/Berg

LEVERKUSEN/ABU DHABI. Nun also doch: Der deutsche Kunststoffkonzern Covestro verhandelt konkret über eine Übernahme durch den staatlichen Ölkonzern Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Das gab Covestro am Montag bekannt. Monatelang hatte es informelle Gespräche zwischen den beiden Seiten gegeben. Diese hätten gezeigt, "dass ein gemeinsames Grundverständnis mit Adnoc über wesentliche Kernthemen einer möglichen Transaktion einschließlich der Unterstützung der weiteren Wachstumsstrategie von Covestro grundsätzlich erzielt werden kann", heißt es nun. Adnoc ist der zweitgrößte Aktionär der OMV nach der Staatsholding Öbag.

Basis der beschlossenen Verhandlungen zwischen Adnoc und Covestro sei ein in Aussicht gestellter möglicher Angebotspreis von 62 Euro je Aktie, der unter anderem unter dem Vorbehalt der Ergebnisse der Tiefenprüfung der Convestro-Bücher (Confirmatory Due Diligence) sowie der Einigung auf eine Investitionsvereinbarung steht. Bei 62 Euro je Aktie ergäbe sich ein Gesamtpreis von rund 11,7 Milliarden Euro.

Informell sollen zuvor noch 60 Euro je Aktie geboten worden sein, ging aus Berichten hervor. Bloomberg hatte jüngst berichtet, Adnoc sei bereit, tiefer in die Tasche zu greifen, aber ohne eine konkrete neue Zahl zu nennen. Die Covestro-Aktien schnellten schon zuletzt nach oben. Am Montagvormittag gab es ein weiteres Plus von 6,25 Prozent auf 54,44 Euro.

Borealis-Borouge-Deal weiter offen

In Gesprächen mit Adnoc ist auch die OMV selbst. Sie verhandelt seit Monaten über ein Joint-Venture ihrer Chemie-Tochter Borealis mit der Adnoc-Tochter Borouge. Ziel sei eine Zusammenlegung der Chemie-Töchter unter "gleichberechtigten Partnern", sagte zuletzt OMV-Konzernchef Alfred Stern

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