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Covestro plant massive Kostensenkungen

Von nachrichten.at/apa, 25. Juni 2024, 09:51 Uhr
2015 ging Covestro aus der ehemaligen Kunststoffsparte der Bayer AG hervor. Bild: Apa/dpa/Berg

LEVERKUSEN. Der deutsche Kunststoffkonzern Covestro startet angesichts des schwierigen Marktumfelds ein neues Sparprogramm.

Bis 2028 sollen so weltweit jährliche Einsparungen von 400 Millionen Euro bei den Sach- und Personalkosten erzielt werden, 190 Mio. Euro davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Zugleich verlängerte Covestro die Beschäftigungssicherung am Standort Deutschland um vier Jahre: Bis Ende 2032 sind nun die knapp 7.000 Beschäftigten in Deutschland vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Weltweit arbeiten rund 17.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Konzern. Der Personalabbau soll in Form von freiwilligen Aufhebungsverträgen oder Arbeitszeitreduzierungen erfolgen.

Technologievorstand und Arbeitsdirektor Thorsten Dreier betont laut Mitteilung zudem, dass weiter in die deutschen Standorte investiert werden solle.

Covestro verhandelt aktuell mit ADNOC über eine Übernahme durch den staatlichen Ölkonzern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Raum steht ein mögliches Gebot von insgesamt rund 11,7 Mrd. Euro beziehungsweise 62 Euro je Aktie, wie Covestro am Montag mitgeteilt hatte. Zuvor wird ADNOC aber noch ein tiefer Einblick in die Covestro-Bücher (Confirmatory Due Diligence) gewährt und beide Seiten müssen sich auf eine Investitionsvereinbarung einigen.

Zweifel, ob Deal zustande kommt

An der Börse gibt es indes einige Zweifel, ob ein Deal zustande kommen wird - zumal es von ADNOC hieß, 62 Euro je Aktie wären ein finales Angebot. Die Covestro-Aktien hatten am Montag mit 53,86 Euro geschlossen. Am Dienstag in der Früh zeichneten sich im vorbörslichen Handel moderate Gewinne ab.

Die österreichische teilstaatliche OMV befindet sich mit der OMV-Großaktionärin ADNOC derzeit ebenfalls in Verhandlungen. Es geht um ein Joint Venture zwischen der OMV-Chemie-Tochter Borealis mit Borouge aus Abu Dhabi. Ziel ist laut OMV eine Zusammenlegung der Chemie-Töchter unter gleichberechtigten Partnern. Man habe sich kein Zeitlimit gesetzt - die Materie sei sehr kompliziert, weil man für alle Eigentümer ein optimales Ergebnis erreichen wolle, hieß es zuletzt.

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1  Kommentar
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spoe (14.418 Kommentare)
am 26.06.2024 09:00

Der europäische Spritzguss steuert in eine Krise, vorwiegend durch Rückgang der Stückzahlen aus dem automotiven Bereich.

Auch in Österreich sind für die nächsten Monate Maßnahmen wie Kurzarbeit, zum Teil Freistellungen und auch unbezahlter Urlaub geplant.

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